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Helmut Seiten
Von Beatrice: Vorsicht Schwestern...WO DER INCUBUS LAUERT... Patriarchat, kulturpolitisch - Diese unglaubliche Vielfalt, auch die damit verbundene Gefahr der Unübersichtlichkeit unserer modernen, zudem globalisierten Welt. Vielfach beschworen. (ein Topos mithin, ähnlich sinnvoll wie "vernetztes Internet"). Aber eben nur beschworen, der Finger auf der Wunde läßt nicht lange auf sich warten. Denn genau besehen handelt es sich kulturpolitisch um die ausgetreten Trampelpfade des Patriarchats. Und diese bestehen seit je aus 2 Hauptrichtungen. Und diese laufen wiederum auf 2 Sachen hinaus - "Sachen? Was für 2 Sachen?" Nun Sachen eben ( - Verhältnisse, res ext./res cog., Zuordnungen, Spannungszustände, pitch bend/time lock, Machtaufteilungen, Bulle/Bär; Kampfhund/Softie, bed & breakfast, expo/pleite, kabale/liebe, hein und hinnerk...) Sachen eben (Monaden, Modalitäten, Topoi...) wichtig: 2 Stück genau. Erstens: Den unheimlich trägen, subventionierten, verplanten, an Langeweile nicht zu überbietenden und durch ihn selbst nicht zu heilenden Kulturbetrieb. Zugegeben, ein paar modernde, ...pardon moderne Künstler haben sich in ihm etablieren können (Goethe etwa, vor allem aber Wagner). Wurde bei der Neu-Inszenierung des "Rings" nun ein sedativ toxikomorpher Ansatz durchgehalten, oder tritt etwa in Gestalt des Alexander Kluge sozusagen erneut die Gähnomenologie durch die Hintertür? Fragen, die sich auf CDs und unter unseren Nägeln einbrennen. Zweitens: Die Arena - TV Metzger meets DJ Götzi Scheinbar unversöhnlich, die Gegensätze (man denke etwa klassisch auch an Arena vs. Sloterdijk oder auch nur Spiegel vs. El Arenal. Oder so. Unvergesslich). Beide jedoch miteinander verbunden durch untergründig männerbündlerische (A. Schwarzer) Kanäle, alleiniger Zweck: Machterhalt. Ihr werfet ein: aber das Patriarchat, ist es nicht in sich geschwächt durch sein eigen Vermächtnis wie urzeitlich der gemeine Saurus an sich? (Wohl wahr, ruft uns DJ Augstein zu). Und - das rettende Dritte, naht es nicht auch? Naja. Kann sein. Zumindest - vielleicht (würde Ildikó von Kürthy uns u. U. zurufen). An zwei Wegen der dritte, der scheidende, der Scheideweg eben. Den Daktylen entsprungen: Trivium (lat.) der Scheideweg, die 3tte Möglichkeit . Aber der Lateiner an sich, ein super Macho eben, auf unser Selbstbewusstsein hat er es abgesehen. Ein "trivial" (von trivialis: zum 3tten Weg gehörig) drückt er uns mit aufs Auge, wenn er seine Macht bedroht sieht. Lateiner sind Männer, somit auch Schweine. Ach. Der 3tte Weg. Der weibliche Weg. Tritt er uns nicht sanft, bereichernd, nachgerade segnend entgegen? (zumindest soweit ein Weg zu treten selbst in der Lage ist). Heilet er nicht am Ende das Patriarchat von seiner Fixierung auf Stärke, das ja (un?)bekanntermaßen seine Schwäche ist? - "du, was du da sagst - irgendwie komm' ich da nich' so klar damit" - "kapier' ich jetz' nich' - komm doch ma' auf'n Punkt " Das aber ist es! Immerhin, Schwestern. Das ist doch schon vielversprechend. Obacht jedoch! Altböser Saurus, ja-ha, er lebet noch! Als altgedienter Branchendino lauert er uns zum Beispiel an den Kinos auf. "Saurus est zasterum ad cassum". Und - Schwestern, ob ihr schon löcktet wider den Stachel, er verführet Euch eiscool mit seiner Technologie. Tätää! Tèknäää >>> High tech. Tja, inkubisch gemein, dieser Diabolus in Gestalt des Saurus communis - er kann auch noch griechisch. Schwestern, aber so ihr sprechet: "monasterium cwibulum bonifatium" 3x am Tag und nach jeder Mahlzeit, so gewinnet ihr Kraft und frei werdet ihr sein. Beatrice
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