archivDie Glosse

Aus unseren Wissenschaftsseiten
 

Was ist nur mit unseren Kindern los?

Die FOAMBEATER UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS TEXAS hat eine repräsentative Erhebung zur Diagnosebedürftigkeit unserer Kinder durchgeführt. Das Ergebnis ist niederschmetternd.

Die meisten leiden an neurotischen Symptomen wie Perfektionismus und Verwirrtheit. Keiner kann sich bis jetzt noch erklären, wo die Ursache hierfür zu suchen wäre.

Sie sind zudem irgendwie auffällig. Das gravierendste nach Einschätzung der Fachleute aber:

- die meisten Kinder bewegen sich kaum noch und sind total hyperaktiv.

Lesen Sie demnächst:

- Lore-Romane und ihre Bedeutung für die Waschmittelindustrie.

- Neuer Erziehungstrend fifties style: wenn Doris mit dem Rohrstock kommt.

 

Einfach clever! DUNKEL-WEISSE PÄDAGOGIK

Das Erziehungskonzept nach Schroeder-Koepf

MP3: paedagogik


 

Wissenschaft

 

"Intelligenz-Tests gehören der Vergangenheit an".

 

Den IQ zu messen, war immer ein zwiespältige Angelegenheit. Intellektuelle und Datenschützer befürchteten Missbrauch und sahen Persönlichkeitsrechte in Gefahr, Kritikern erschien das Ganze sowieso fragwürdig und willkürlich, weil kulturabhängig. Auf der anderen Seite wollten Universitäten, große Unternehmen oder Fluggesellschaften nicht auf ihn verzichten. Teilnehmer hatten sich dabei einer ermüdenden Prozedur an Fragen unterziehen - und alles oftmals nur, um sich im weiterem Leben mit einem deprimierenden Ergebnis und einem miserablen Selbstbild zurechtfinden zu müssen.

Jüngste Forschungen der FOAMBEATER UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS sorgen jetzt für neue Impulse - und geben zu Hoffnungen Anlass. Das führende texanische Forschungsinstitut erteilt den bisherigen Tests das knallharte Aus und sorgt für eine überraschende, höchstwahrscheinlich zukunftsweisende Wendung.

Aktueller Stand der Forschung: in den sterblichen Überresten einiger Genies wie Leonardo, Einstein u.a. konnte eine Substanz isoliert werden, die, wie es scheint, für das Zustandekommen exorbitanter intellektueller Leistungen verantwortlich ist. Propagan Diblyzerolpropagase, kurz Propablyzerol heißt der Stoff, aus dem wohl die Geniestreiche der Menschheit gewirkt sind.

Damit jedoch nicht genug, die Universität bestätigte jetzt das universelle Vorkommen dieser Verbindung in belebter Materie und nahezu allen organischen Substanzen. So konnte unter Laborbedingungen besagter Intelligenzbotenstoff z.B. in Brot, verschiedenen Fruchtmarmeladen, Bratwürsten etc. nachgewiesen werden. In naher Zukunft wird man also mittels Speicheltest bei Probanden exakt den IQ ermitteln können (die Wissenschaftler empfehlen bei der Neuberechnung des IQ das sogenannte umgekehrte Euro-Prinzip, d.i. die Multiplikation des Ergebnisses mit - mindestens! - dem Faktor zwei).

Nebeneffekt, und zuversichtlich stimmende Aussichten: das Zuführen von Propablyzerol macht klug. Übrigens auch das Eincremen damit. Erste Patente an die kosmetische Industrie sind bereits vergeben, sodass bei anhaltender Konjunkturflaute zumindest hier signifikante Zuwächse zu erwarten sind.

Dr. Rupert Hoopous von der Universität abschließend:

"Sehen Sie, früher hieß es etwas abfällig: Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst. Heute können wir zurecht und mit Stolz sagen: Intelligenz ist da, wo Brot ist".

 

 

Lesen Sie demnächst:

 

- Internetabstimmung: Verona oder Jenny? Wer soll den neuen Propablyzerol-Spot bei Petra-tv drehen?

 

- Prof. Peter Glotz: "mich reizte an diesem Test vor allem die Qualität". Er spricht sich allerdings dafür aus,

den Multiplikationsfaktor der Test-Ergebnisse korrelierend nach sozialer Herkunft und Einkommen

zu staffeln, um dadurch "mehr Wettbewerb und Chancengleichheit für alle" zu realisieren.

 

- Akte Test: zur allgemeinen Überraschung konnte Ullrich Meyer bis jetzt keinerlei Spuren von Propablyzerol

im Bundestag entdecken.

 

- Promi-special: wo Percy Hoven und Ron Sommer Brot kaufen gehen.

 


ASTRO

SCHWARZE LÖCHER

Die Erforschung der Schwarzen Löcher im Universum gehört zu den faszinierendsten Aufgabenfeldern der modernen Astro-Physik. Der Menschheit gelingen hierbei immer wieder entscheidende Durchbrüche. Aktueller Stand der Wissenschaft:

Die gigantischen kosmischen Sauger befinden sich höchstwahrscheinlich in den Zentren der Galaxien und halten diese durch ihre Gravitation möglicherweise zusammen. In der Galaxie M 33 wurde jetzt ein Schwarzes Loch mit nur 3 000 Sonnenmassen entdeckt. Das ist Minimalrekord (zum Vergleich dasjenige unseres Sonnensystems:

3 000 000 Sonnenmassen).

Zitat der Wissenschaftlerin Laura Ferrarese:

"Zum ersten Mal haben wir einem Schwarzen Loch Beschränkungen auflegen können"

Entschuldigung bitte, über eins sind wir gestolpert - müsste es nicht heißen: "auferlegen können"?

Darüber hinaus können wie unsere Begeisterung kaum zügeln. Endlich sagt's mal jemand! Es war höchste Zeit, diesen Materie-Schluckspechten ihre astronomischen Grenzen aufzuzeigen. Bis hierher - und nicht weiter! In Zukunft bitte auch alle anderen Schwarzen Löchern in ihre Schranken verweisen.


 

Das wissenschaftliche Interview

GESUNDHEITSPOLITIK

Mit R.Schurickel-Kühnesänft. Zu Gast: Professor Dr. Rupert Hoopous

 

Schurickel-Kühnesänft: Meine sehr verehrten Damen und Herren, heute zu Gast bei uns -

Dr. Rupert Hoopous von der Foambeater University Of Hycksopolis / Texas (Deutsche Niederlassung) Sehr geehrter Herr Professor, ja, sie haben uns eine Studie mitgebracht, die...

Hoopous: First, entschuldigung Sie for mein schlektes Deutsch. Nun die Arbeit galt im Institut lange als verschollen. Einige Tutorials oder Tutoren haben sie wouhl wieder zu Tage gefördert,

Schurickel-Kühnesänft: Die beschäftigt sich ja mit der Gesundheit in der Bevölkerung...

Hoopous: Na ja nun, wir haben uns selbst gewundert, was wir da schoun for Material zusammengetragen haben, das brauchte nur noch ein bisschen aufbereitet zu wörden. Die Studie hat...

Schurickel-Kühnesänft: Was ist der Kern Ihrer Forschung?

Hoopous: Nun, sehr verehrte Frau Shewbiggel...

Schurickel-Kühnesänft: Schurickel-Kühnesänft -

Hoopous: Äh, ja also - unsere Fakultäit hat sich mit Fragen der Gesundhaitspolitik auseinandergeisetzt und wir sind zu bemörkenswertn Ergäibnisse gekommen.

Schurickel-Kühnesänft: ... die gesundheitsschädlichen Risiken von Drogen wie Alkohol, Nikotin, LSD...

Hoopous: Naja, nikt ganz, sehr verehrtn Frau Schub-Senft -

Schurickel-Kühnesänft: Schurickel-Kühnesänft -

Hoopous: Well, excuse my bad german Frau Senft, also wir haben festgestellt, dass Rauchen und Trinken Peanuts ist im Vergleich zu...

Schurickel-Kühnesänft: Wie aber wir haben gedacht dass beispielsweise Biertrinken in Verbindung mit Erdnüsschen...

Hoopous: Nun also, gestatten Sie Frau Erdnüschen-Kühnesänft -

Schurickel-Kühnesänft: Schurickel-Kühnesänft!

Hoopous: Sehr geehrten Shubnickel Kaninchensenftsousse - wou war ich also, Rauchen und Trinken ist Peanats and Bibifax. Säihn Sie, die Menschen wörden krank, weil Sie Ärger haben mit ihrem Boss. Das schlucken die Leute in sich hinein. Und kriegen Hörzinfarkt, Koronar-Erkrankungen allgemain, sou und-ah dazu Magengeshwüre und Darmkräibs.

Schurickel-Kühnesänft: Ach so, deshalb wollen Sie...

Hoopous: Ja säihn Sie, Frau Mehrrettichsouße, es ist doch so: der Chef ist in den meisten Fällen ein Wörshtshn

Schurickel-Kühnesänft: Ein...?

Hoopous: Wörstschn. Sagt man nich' sou in German? Well - ein Fränkfurter...

Schurickel-Kühnesänft: Ah! Sie meinen - ein Würstchen!

Hoopous: Exactly! ein Wörstchen. Hat maistens kainen Ahnung von die Ressorts, ist sudem arrogant, stäiht nur dumm auf Empfänge rum und ist immer in Gefahr, die Firma wou Sie gerade arbeiten, in den Senf zu setzen.

Schurickel-Kühnesänft: ??

Hoopous: Ouder in den Strand - ouder nein Sänd - Sand! zu setzen.

Deshalb wir plädieren dafür für bessere Gesundheit in der Bevölkerung, dass der Boss immer mal kräftig zusammengestaucht wird. Ausserdem ist zu empfäihlen, dass er nur noch kriegt ein Zehntel von seine Gehalt.

Schurickel-Kühnesänft: Ja aber wir haben doch bisher immer angenommen, dass das Rauchen die große Gefahr darstellt im Hinblick...

Hoopous: Bullshit! This is Quotsch. Wenn der Chef immer kräftig einen an den Karren gefahren wird , könnten die Kosten im Gesundheitswäisen um 85% gesenkt werden. Und die Menschen wären viel gesünder, ausgeglikener und fröihlisher...

Schurickel-Kühnesänft: Tja, sehr geehrter Professor Hoopous, jetzt würde mich aber schon mal interessieren, wie Sie mit ihrer Leitungsfunktion diese Ihre These in Einklang bringen können. Ich meine Sie sind doch auch Chef einer riesigen Institution...

Hoopous: Well, säihn Sie - ik habe gelörnt deutsches Sprishwörd: Ain Frosch makt noch kainen Sommer und ain Wörstshn kommt nicht selten von allein.

Schurickel-Kühnesänft: ???

Na immerhin. Das war sehr aufschlußreich, vielen herzlichen Dank Herr Professor Hoopous für ihr Kommen. Tja, meine Damen und Herren, das war's wieder mal von der Wissenschaft. Und viel Spaß beim Vermehren ihrer zerronnenen Würstchen.


 

"10 Bewusstseinserweiternde Sätze"

Seit den späten 60er Jahren ist der Begriff der "bewusstseinserweiternden Drogen" bekannt. Bekanntlich reicht das Phänomen der Droge aber zeitlich noch viel weiter zurück.

Tatsächlich sind weltweit Millionen Menschen dem Rausch zahlreicher, in Modetrends sich abwechselnder Substanzen verfallen, und haben dies, wenn nicht mit dem Tod, so doch mit Folgeerscheinungen und schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen bezahlen müssen.

 

Dabei ist - was man meist übersieht - die einfachste und unschädlichste "bewusstseinsverändernde" Substanz die Sprache. Täglich hören und lesen wir Sätze, die uns ständig einer Modifizierung unserer Ansichten unterziehen. Manchmal geschieht das unerwünscht, denn wir befürchten Einflußnahme und Manipulation - und dies oft nicht mal unbegründet. Doch nicht alles, was uns an Worten und Sätzen begegnet, ist von der Absicht begleitet uns zu vereinnahmen oder zu schaden.

 

Vor diesem Hintergrund: absolut kostenfrei, schädliche Nebenwirkungen nicht bekannt -

Unser Angebot zum Testen:

Im folgenden finden Sie "10 Bewusstseinserweiternde Sätze", die Bewusstseinserweiterung auch explizit zum Inhalt haben. Dies und nichts sonst.

 

Hinweise:

Wenn Sie diese Sätze z.B. auf einer Party - mit vielen Menschen und lauter Musik - nebenher lesen, sind sie allerdings genauso wirkungslos wie wenn Sie diese nur mal schnell überfliegen. Jedoch müssen Sie dabei auch nicht "meditieren", schweigen oder dergleichen, es ist ebenfalls nicht nötig, alleine in einem Raum zu sein. Wenn Sie die Sätze mit Ihrem Partner zusammen oder einer anderem vertrauten Person in einer gewissen aufmerksamen Spannung lesen, so kann sich die den Worten innewohnende Kraft genauso gut entfalten.

Bedenken Sie aber: Kein Medikament ist geeignet und wirksam für alle Menschen.

Eine Garantie auf Erfolg gibt es nicht. Allerdings gute Chancen.

 

Wenn Sie diese Sätze u.U. vielleicht als zu "harmlos" erachten - Sie sollten sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Bewusstsein verändert sich nicht spektakulär und ad hoc. Oftmals verstreicht eine gewisse Zeit, bis Effizienz spürbar wird. Wenn Sie beispielsweise ein leichten Druck in der Stirngegend zwischen den Augen registrieren, ist durchaus schon eine Wirkung zu verzeichnen. Auch leichtes (!) Schwindelgefühl kann als normal betrachtet werden. Bei Auftreten von Stimmungsschwankungen allerdings sollten Sie sofort abbrechen (empfohlen).

 

Doch keine Angst:

 

Diese Sätze im Folgenden sind weder destruktiv noch tendieren sie dazu, Ihre Gefühle zu verletzen. Sie streben lediglich eine positive, befreiende Wirkung an. Seien Sie sich stets bewusst: es geschieht nichts ohne Sie.

Sie brauchen darüber hinaus auch keine pornographischen, politischen, religiös oder weltanschaulich verletzenden Schockeffekte zu befürchten.

Die Sätze sind numeriert von 1 bis 10 (insgesamt 8 Aussagesätze, 2 Fragesätze). Eine logische Verbindung zwischen ihnen besteht nicht.

 

 

Es ist keine unterschwellige Redundanz vorhanden, d.h. es werden keine unter der Bewusstseinsschwelle liegenden Bilder, Frequenzen o.ä. eingestreut, die eine wie auch immer beschaffene psychische Manipulation zum Zweck haben könnten. Tatsächlich ist nur schwarze Schrift auf weißen Hintergrund da, sonst nichts. Dies hängt allerdngs von Ihren Browser ab (s. Hinweis unten).

 

Die Sätze erscheinen zumeist in sachlicher Diktion und setzen nur an wenigen Stellen sanft die Logik außer Kraft.

Sie müssen weder den Inhalten glauben noch diese für sinnvoll erachten. Das ist für die zu erzielende Wirkung vollkommen unerheblich. Andererseits können Sie jedoch auch nicht die Sätze neu- oder umschreiben oder auf andere Weise Ihren persönlichen Gepflogenheiten anpassen.

Die "10 Bewusstseinserweiternde Sätze" sind nun mal so, wie sie vor Ihnen am Bildschirm erscheinen.

 

Wenn Sie Bedenken haben und sich doch nicht darauf einlassen möchten, so ist dies Ihr gutes Recht.

Auch wenn Sie den Test abbrechen - so ist es unnötig, sich dafür zu schämen oder sich des Versagens zu bezichtigen.

Wenn Sie sich beispielsweise gerade in Therapie befinden , können Sie durchaus zuerst ihrem Therapeuten unser Angebot mitteilen (empfohlen) - und dann erst entscheiden, ob Sie sich das zumuten wollen.

Wir weisen nochmals darauf hin: Das Lesen geschieht auf Ihre eigene Verantwortung

(Hinweis: Sie finden die "10 Bewusstseinserweiternde Sätze" nicht im Archiv unserer nächsten Ausgabe, um Sie nicht der Möglichkeit einer unerwarteten Konfrontation auszusetzen).

 

Browser-Test: bevor Sie vorsichtig nach unten scrollen, testen Sie bitte, ob zuerst die drei Worte

"SCHWARZ AUF WEISS" in Anführungszeichen und Großbuchstaben erscheinen

(das ist noch kein Satz)

 

Nach dem letzten der Sätze steht eine kurze Danksagung an Sie.

 

Jetzt geht's los.

Sie haben nun die Möglichkeit, Ihren Geist zu erweitern und zu befreien. Viel Erfolg!

 

 

--------------------- Ab hier beginnen die "10 Bewusstseinserweiternden Sätze" -------------------------------

 

"SCHWARZ AUF WEISS"

1) Statistisch gesehen wird Südostasien immer beliebter unter den Fernzielen mitteleuropäischer Touristik-Angebote.

2) D-A-G-O-L-Ä-N gilt allgemein als erdachte Chiffre, würden Sie diesen Sachverhalt, rein subjektiv, bestätigen - oder eher dementieren?

3) Seit den 60er Jahren setzen die Macher von Trendmagazinen unverdrossen, von der Emanzipationsbewegung anscheinend nicht beeinträchtigt, auf die Zurschaustellung von weiblichem Busen und Po.

4) Der Grundton in einem Musikstück ist nichts anders als ein willkürlicher Endpunkt des sogenannten "Rosa Rauschens" in vertauschter Reihenfolge.

5) Als ich die Wohnung betrat, fiel mir jäh ein, dass ich das Weißbrot, welches bereits seit gestern in der Bäckerei vorbestellt war, vergessen habe abzuholen.

6) In den Börsennachrichten des heutigen Tages wurde genau genommen der Kopf des Nemax auf die Füße gestellt.

7) "izzt stubbenda, stubbenda? mrach srubbenda - srubbenda!" - erachten Sie moderne Lyrik als sinnvoll, nützlich?

8) Fachleuten erscheint das Schwinden des allgemeinen Interesses am Mysteriösen äußerst rätselhaft.

9) Normative Werte zählen zu den heiß umstrittenen Themenkomplexen in den westlichen Demokratien.

10) Bei der Hiphop-Generation findet Labskaus und Leberkäse nur noch wenig Zuspruch.

 

 

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit. Sie haben es geschafft. Wir wünschen Ihnen eine gelungene Bewusstseinserweiterung.

Wenn Sie entdecken, dass Sie seelischen Stress zukünftig gelassener und heiterer "schultern" können, dann haben Sie von unserer Aktion profitiert.

 

 


...long shadows, long shadows...

 

Was dachte Mozart über den Erzbischof von Salzburg?

 

Die Wissenschaft von den menschlichen Genen wird immer detail-genauer. Nicht nur ererbte Anlagen können heutzutage präzise erforscht werden, sondern auch, was sich beim Menschen im Lauf seines Lebens an Erfahrungen angesammelt hat. Seine Gedankenwelt, vor allem aber seine Gefühle - all das verfängt sich sozusagen in den Doppelhelixen und schlägt sich in der Erbsubstanz nieder.

Neue Erkenntnisse: der Foambeater Universität gelang es jüngst, anhand einiger weniger Zellen von W.A.MOZART nicht nur zu erhellen, wie dieser seine häufigen Amouren unter einen Hut kriegte, sondern auch, wie der geniale Tonsetzer vielen seiner Zeitgenossen gegenüber empfand. Auch des Meisters Verhältnis zum Erzbischof von Salzburg ist im (Zell)Kern endgültig geklärt.

- Ungemach jetzt, mehr erfuhr die Öffentlichkeit nicht. Grund: der Publikation stehen juristische Schwierigkeiten ins Haus, die Katholische Kirche hat sie mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt.

 

Nur ein Missverständnis?

Dann jedoch eines mit unterschätzter Wirkung, denn die neue Studie über den großen Komponisten, der vor über 200 Jahren starb, scheint größere Kreise zu ziehen. Der Staatsminister für Kultur J.Nida Rümelin plädiert nun ebenfalls dafür, diese wissenschaftliche Arbeit "jetzt nicht künstlich hochzuspielen und die Sache erst mal auf sich beruhen zu lassen" . Und weiter: " soziotopisch denken, das ist langfristig die Erfolgsstory und nicht...was anderes!".

Der Kommentar von Bundeskanzler Schröder: "Naja, erst ma' in der Schublade lassen. Man sollte nun nich' - da bin ich mir sicher - unnötig anstacheln und so den Chaoten in die Hände spielen".


 

"Ein Näschen haben"...

Schnuppertests immer beliebter:

Große moderne Arbeitsmarkt-Plattformen bieten für Stellensuchende inzwischen kostenlose Tests an, bei denen man sich sozusagen im Röhrchen "eine Nase voll" seines künftigen Chefs zuschicken lassen kann, um bereits im Vorfeld die erhoffte Zufriedenheit am Arbeitsplatz realistisch einschätzen zu lernen, oder aber - von Vornherein die Finger davon zu lassen. Das Verfahren wurde von einer führenden texanischen Universität entwickelt.

Nach erfolgversprechendem Start dieses Procedere am Arbeitmarkt mischen sich allerdings auch zunehmend kritische Stimmen ein, besonders von Arbeitgeberseite, sodass sich Für und Wider für die Zukunftssträchtigkeit schon wieder die Waage halten. Grund: Die meisten der (in der Hauptsache männlichen) Bosse fielen nämlich bei den Jobsuchenden durch.

Ein Wissenschaftler: "Die olfaktorische Grundierung lässt sich anscheinend auch mit teuren Fragrances und mehrmonatigen Urlauben am eigenen Strand nicht überdecken".

Harsches Urteil: für mehr als 90% der Chefs zückten die Stellensuchenden die rote (Duft)Karte, Tenor - eindeutig zu muffig. Eine Probandin: "da kommt zuviel Buttersäure durch".

Lesen Sie demnächst:

- Wieviel Buttersäure verträgt ein Mensch?

- 153 Milliarden Stunden buttersäurebedingte Ausfallzeit von Arbeitnehmern im Jahr.

- Arbeitsrecht: Buttersäure-Mobbing - und wie man sich dagegen wehren kann.

Genetik:

Die FOAMBEATER UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS / TEXAS (Berliner Niederlassung ) hat, sozusagen zum Einstand in der BRD, eine neue Studie zur Entstehung von Aggression vorgelegt.

In einem großangelegten Versuch wurden den zur Hälfte männlichen und weiblichen Probanden (insgesamt ca. 37 Personen) die aktuelle Titelstorie des Nachrichtenmagazins Pocus vorgelegt, in Verbindung mit Fotos des Herausgebers Hubert Merksatz. Bei allen Testpersonen, übrigens quer durch alle sozialen Schichten, schnellte bei diesem Anblick der Adrenalinspiegel sofort in die Höhe. In 5 Fällen kam es zu Kontrollverlust und auto-aggressiven Handlungen (zumeist Haareraufen). In den anderen Fällen jedoch wandte sich die Wut nach außen.

Einer der freiwilligen Testteilnehemer (Baden-Württhemberg): "Immer wenn Pollenflug isch - a da könnt' i dem selbstgfällige bramsige Type sei' Heft um d' Ohre hauet und 's ihm dann in die Fresse stopfet. A da spielet bei mir d' Pheromone totaal veruckt - oder so".

Drastisch drückt es auch ein Proband aus Bayern aus:

"Jo, wann I den preußischen Quadratschädel scho seh, den japanischen, kannt' I eam doch glei' seine Ohrwadschl ausreißen". Ob er seinen Zorn genetisch bedingt ansehe? " - Jo freili, wos'n nachher sonst!"

Signifikanter Unterschied zwischen den Geschlechtern: Bei Frauen äußerten sich agressive Impulse eher in Vermeidungs- und Fluchtverhalten. Ein Mutter aus NRW: "Iiiih, diese Fotos, häßlich, da kann ich ja gar nicht hinschauen! Ich glaube, das hängt bei mir mit den Genen zusammen."

Der Chef der deutschen Foambeater University Of Hycksopolis / Texas, Dr. Rupert Hoopous äußerte abschließend in seinem Pressebericht:

"Alles deutet darauf hin, daß es sich bei Aggressionsentstehung auf genetischer Ebene um ein komplexes Zusammenspiel von Pheromonen, Pocus und Pollenflug handelt. Wir sind allerdings noch nicht ganz schlüssig, welche Rolle dabei Savanne & SMS spielen.

Lesen Sie demnächst:

 

- Warum wir alle Astronauten werden wollen.

 

- Sequenzen entschlüsselt: ob SPD-, PDS- oder CDU-Wähler, das

entscheidet sich schon im Zellkern. Warum es aber dennoch immer

wieder zu spontanen Mutationen kommt.

 

- Jetzt erwiesen: T-Aktie - der Sinkflug bereits auf DNA einprogrammiert

 

 

Der biologische Auftrag

 

In Sachen Aufklärung herrschen teilweise immer noch erschreckende Unkenntnisse in der Bevölkerung vor. Die neuesten genom-gestützten Daten aus der Forschung sorgen jetzt für Abhilfe:

So hat die FOAMBEATER UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS / TEXAS ihre neue - überarbeitete - Studie über die genetischen Ursachen der Untreue (insbesondere bei Männern) auf den Markt gebracht.

Die erste Arbeit hierzu wies nach Ansicht von Prof. Dre Shumpeter noch Ungenauigkeiten und teilweise falsche Details aus. Da beide Lesarten durch die Weltpresse gingen, können Sie hier die zwei Fassungen im Urtext vergleichen (Korrigierte Fassung rot):

 

Bisher (veraltet)

"Untreue Ehemänner setzen beim Fremdgehen natürlich alles daran, möglichst keine Nachkommen zu zeugen."

Jetzt (Gültig)

"Untreue Ehemänner setzen beim Fremdgehen natürlich alles daran, möglichst viele Nachkommen zu zeugen."

Lesen Sie demnächst:

Großes special: WASCHEN - neue Erkenntnisse über car wash, brain wash...

- Der Alptraum: was tun bei Kalk-Fraß ?

 

 

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