| archivDie Glosse | |
| Archivierte News vom Tage | |
|
- Empfehlung von JEP Liebe Leserinnen und Leser, wir präsentieren Ihnen wieder mal ein Spezial aus unserer Musikredaktion - Titel: NEWSLETTER aus der Feder von Dr. David Hoff. Dieser Mann ist schlichtweg ein Phänomen. Kurzer Steckbrief: Selbstkennzeichnung: Amerika-Deutschen (sic), 36, Komponist und glänzender Pianist, lichte Höhe: 2 m 19. Passionierter Kettenraucher. Tritt, wenn er genervt ist, auch schon mal einen defekten Zigaretten-Automaten ("einen Moment...") aus der Verankerung. Im Moment erhalte ich gerade von ihm Klavierunterricht - er macht das einfach großartig, diese Engelsgeduld! Mein privater Traum: ich möchte unbedingt in meinem Leben nochmal den Wilden Reiter von Schumann spielen können. J. Ernst Petenck
NEWSLETTER David Hoff Komponist Mitarbeit: Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Mr. Boom Könnte ja sein, dass irgend jemand ganz neue Zusammenklänge erfunden hat, weder mit Akkorden - noch mit seriellen oder pentatonisch-minimalistischen Techniken oder sonst was. Könnte sein. Könnte auch sein, dass eine neue musikalische Dramatik entwickelt wurde. Spannend könnte sowas sein, wie Musik ja überhaupt mal eine spannende Geschichte war. Rein abstrakt schon ein unendlicher Pool von Kombinationsmöglichkeiten. Ist eben so ein Intervall-Ding. Könnte auch näherungsweise beschrieben werden, wie sowas funktioniert, welchen Ideen jemand nachgegangen ist. Spannend wäre das, wenn/falls es sowas gibt, kommt das sicherlich mit den Newslettern. Stimmt das, was ich bis jetzt gesagt habe? Okay, schon klar - nicht so ganz. Dabei sind die Newsletter eigentlich eine tolle Plattform. Entscheidend ist ja, was die Leute selbst draus machen. Doch die üblichen News im Musikbereich sehen anders aus. Tonnenweise Fanpages, dann dringen wir langsam zu Portalen für Club- und Transwear vor. Dazwischen werden Musiknews aus aller Welt angekündigt, aber dann doch mehr aus der Elbe-Elster-Region. Jede Menge Eventfotos & Partyberichte, damit es nie-nie-nie langweilig wird. Zwischendurch plärrt es immer wieder: Midis! Nur hier! Auf knackige Patterns spezialisierte Musikverlage in lieblichem Layout, Prädikat: amabile. Auch der Bereich Firmenlieder & Telefonwarteschleifen wird reichlich bedacht - ein Duo hat sich während der Produktion eines Präsentationsviedeos kennengelernt - man muss die beiden nicht sehen, man kennt sie ohnehin. Topseiten auf der Höhe der Zeit werben so: Scherzartikel, Sexgags, Kultiges - einfach oberaffengeil! Zwischendrin Erfinder einer Saufmaschine - nicht minder ultimativ, was zum Reinsaugen mit allerhand Schläuchen. Den Versuch, Musik darzustellen, mit Worten auch nur in behutsamsten Ansätzen, oder auch im entfernstesten Sinne andeuten zu wollen, unternimmt niemand mehr. Damit ich nicht lüge - Ausnahmen gibt’s, wo mit feinem Gespür derart sensibel& flexibel produziert wurde, dass es schon wieder ohrenfällig wird. Wie soll man Musik auch beschreiben? Mit Stimmführung, Obertonforschungen, rhythmischen Konzepten? Wo die meisten großen Online-Magazine und Zeitschriften auf den Begriff Kultur ganz verzichten. Besser ist das: Entertainment. Stimmt ja, Kultur klingt ja auch ziemlich bra(h)msig. Uff, schwerer Kopf. Vorbei die Zeit, als Ober-Brahmane Joachim Kaiser monomanisch in der Bunten über Mahlersymphonien sich verbreiterte. Musikalische Termini? Melodischer Gitarenrock mit druckvollen beats - o-oh, klingt schon ziemlich kompliziert, ob das noch so gut kommt? Schon das Höchste der Gefühle. Auf den Sound kommts an. Passend zum Jobaqtiv-Gesetz gibt es - clever-clever - soundcheq. Überhaupt nur Tonstudios, wo man in entspannter Atmo plus ebensolchem Ambiente - da beste Location - zum optimalen Ergebnis gelangt, sodass jeder weitere im Erfolgsstorybereich angesiedelte Auftritt als gesichert gelten kann. Außerdem: der Bereich Audiorestauration nimmt eine gute Mittlerposition ein. Da ist das Geld auch gut aufgehoben, einfach seine guten alten Platten und wertvollen Aufnahmen vorbeibringen - gelingt immer. Zumeist auch zur vollen Zufriedenheit der Rechtsanwälte. Ehrlich gesagt, mir ist die Abteilung Coverbands die liebste, vor allem die absoluten Löwen, die im XXL-Format. Dieses Joint-Venture aus Versifftheit und Referenzen-Geilheit - sozusagen gesellschaftliche Progressivität gepaart mit musikalischer Avantgarde (beim Focus-Fasching gespielt!) Ausgebucht bis 06, für Event'ler: schnell zugreifen - einzelne Termine noch frei...Unerhört neue Selbstbeschreibungen plus Eigen-Charakterisierungen: junge aufstrebende Band (hergehört Produzenten!) - machen alles, dynamisch deshalb - Erfolg garantiert. Daneben wirkt einer (ebenfalls bekannt aus Funk und Fernsehen: mehrmonatige Teinnahme an sat1-Gerichtssendung), der sich nun als Sänger vorstellt, beinahe etwas verloren. Nach Auktionen und Partnerschaftsbörsen dringen wir endlich zum Haupttor des Mainstreams vor - dem Riesensektor der Zwischenhändler und Makler. Die gibt es natürlich überall. Ob Maueröffnung, Börsen-Run, Euro-Unstellung - immer vorne dran, wo es auf ultra-faire Weise was zu verdienen gibt. Künstlerbörse / Veranstaltungsservice/Agentur/ Vermittlung-aus-einer-Hand. Gerne liest man: großer Kleinanzeigenteil in Vorbereitung. Alles-aus-einem-Guss für Ihren Event-nach-Maß, vom Catering über Dinnermusik bis zum Giga-Showact, Gassenhauer wie aktuellen Charts. Beruhigend zu wissen: anspruchsvoll und mit Niveau! 100%ige Zufriedenheit unserer Kunden wie Künstler garantiert. Die Gewissheit wächst: doch-doch, unsere Gesellschaft muss einfach sehr-sehr gesund sein, wo doch alles werbet & rufet: Platz-da für mein Ex & Hopp! Einfach mal reinschauen ;-). Der menschlich forschenden, der musikalischen Phantasie sind einfach keine Grenzen mehr gesetzt: funsounds, oneshots, heiße pics & fette beats, fetzige oldies, dinnermusik, trendmode, coole effekte, alle infos, nirgendwo soviele fakten... "Ihre Stimme klingt süß wie Nektar, und ihre Gitarrenmelodien schmeicheln wie frischer Bettbezug" Musikkritik. Schreibt sowas ein Mann, eine Frau? Richtig, so romantisch wie sensibel-sachverständig kann nur eine Kritikerin schreiben, garantiert fachbegriffsfrei. Wir erfahren was vom Kalorienzählen, Liebeskummer ("dass alles so scheiße wehtut"), Luder-Getue sowie dem Aufs-Spiel-Setzen von Mietverträgen durch Singen. Zur Gesangsstilistik soviel: Singen, Baby, nicht heulen. Herausgekommen: "ein erstaunliches Soloalbum". Die dergestalt Dargestellte: Jasmin Tabatabai. All die frisch-schmeichelnden Gitarren-Bettbezugsmelodien selbst komponiert? Naja, naja - gemach. Wir erfahren's auch nicht. Wozu auch? Wo's steht? Im stern ("behalten Sie den Überblick"). Ultrakorrekt, heißt ja auch nicht - Durchblick. Wiederum Gefahr, könnte vollkrass sein. Normalerweise genügt es ja auch für den normalen Sprachgebrauch normaler Musikredaktion, wenn man referieren kann, dass da und dort ein Mix aus Dub, Hiphop & Reggae angerührt wird (in jeder guten Musikkritik haben es wir eigentlich stets mit ner Art Mix zu tun), alternativ: Salsa, Raggamuffin & Triphop (hier sollte man allerdings durchblicken lassen, dass sowas schon im emtstehen chronisch veraltet war, wie d&b) In einem anderen Hamburger Magazin kann es aber auch schon mal zu einer Vermählung von Hardcore, Emo & Rock kommen. What the heck - wie das wohl geht? Wer war Trauzeuge? Außerdem - ist das nicht illegal?! Könnte man dann nicht wenigstens die musikalische Hochzeitsnacht mit Sexpositionen - oder heißt das Satztechniken? - von Kompositionen besagter Provenienz etwas erläutern. Puh! Da ist man dann doch wieder froh, wenn man sich wieder einer unverfänglichen Mischung aus bretonischem Folk, Pariser Pop & romantisch angehauchter Klassik zuwenden kann. Ohrenfällig wie ohropaxmäßig. Dass es aber auch immer diese Mischungen und Zusammenrührungen sind! Oder bin ich schon auf der Rezeptseite? Namen wie Jan Delay, John Decay zitiert die stern-Musikredaktion bierernst. Bei Stichworten wie Midi-Master / Midi-Slave allerdings würde der stern einen Skandal im Musicbizz wittern und investigativ tätig werden (Steckt Sempte dahinter?). Entwarnung, Midi-Sklaverei ist abgeschafft, lieber stern, definitiv. Beruhigt können wir uns einem weiteren Überblick widmen, wie wär's mit: "minimalistisch-instrumentiertes Reggae-Dub-Album"? Kringeling! Das sind so Sachen, da sagt alles in einem - besser mal nicht nachfragen. Wir verzichten auf Fragen wie: was ist eine Dezibel-Mediante? Dezimen-Zwiebel? Logo! Rhythmus! Aber: doppelte Domina? Hat Gis-Dur mehr Akzidentien oder Arkazien? Wie ist das richtige Verhältnis von Tonika, Mineralwasser und Mix-Panade? Genug der Fragenqual! Reden wir lieber von den introvertierten Phasen und Verschiebungen, die Musiker oft im Lauf ihres Lebens durchmachen (kann manchmal scheiße wehtun! Und erst klingen!!). Wir wollen niemand in Verlegenheit bringen, Schluss also mit dem Terminus-Horror! Wie beschreibt man das Spezifische von Kylie Minogue? Klaro, so: "Kylie ist gut drauf und hat keine Angst, ihrer Energie freien Lauf zu lassen." Bravo! So macht man das, Voll-Profis. Eben - Focus ! Freilich: "von Dancefloor-Liebhabern, bis zu wahren Pop-Fans alle bekommen etwas von der vielseitigen Kylie". Das hätte nun nicht mehr sein müssen, eindeutig zu komplex. Kann die Leser mega-schnell verwirren. Vorschlag, dazu straighter auf den Punkt gebracht: Heißer Mix aus R&B, Hiphop und wahrem Pop, dann sofort knalle die Fotostrecke: die süße Kylie in Bildern - fertig. Mehr braucht Perfektion nicht. Gottseidank war der Bericht vom Echo 2002 fachsprachlich entseucht. Ihre Meinung - Wie könnte so ein musikfachsprachliches Entseuchungsprogramm für die Zukunft aussehen? Außerdem geht's hier gleich weiter -
Apropos R&B. Was ist ein R&B? Nun, zunächst etwas, was eine so eingängige Melodie haben muss, dass man sie auch als Handyklingelton nach einer Woche nicht mehr dem Originalstück zuordnen kann (versuchen Sie mal "from a.m. to p.m." zu pfeifen - sehen Sie). Ein gutes Stück muss eine derart einschmeichelnde Tonfolge aufweisen, dass man es im Optimalfall auf der Stelle vergisst. Wenn sie das alles nicht aufweist, tja, dann allerdings, dann hat die Musikindustrie ein Problem. Deshalb braucht man dafür mindestens 8 bis 10 Komponisten und Produzenten, die solche Melodien erfinden können. Am Beispiel von Kylie sind das: Tommy D, Tom Nichols, Pascal Gabriel, Paul Statham, Richard Stannard. Außerdem Julian sowie Cathy Dennis und Rob Davis, Steve Anderson und Madonna-Produzent Mark Picchiotti (all die genannten natürlich nur für ihren Hit "Can't Get You Out Of My Head"). Für alle Leser und Leserinnen, die sich fragen, was es bei dem Stück überhaupt zu komponieren gibt - nun, nicht auf alle Fragen gibt's im Leben eine Antwort. Was lässt sich noch über R&B sagen? Übrigens, um das Ganze nicht mit der früheren Musikform R&B zu verwechseln, können Sie ruhig und sogar treffender Arendbi sagen. Warum? Naja, erstens ist es vollkommen egal, zweitens klingt's bisschen cool nach Möbelhaus. Außerdem kann man das Arbiträr.. also das Beliebige des sprachlichen Zeichens nach Saussure bestens studieren, nach Form wie Inhalt (auch bei opa trent d'arby? -d.setzer). Ist echt wurscht. Ehrlich. Deshalb - Viva Arendbi!Zunächst mal gibt es Meedels-Arendbi. Wichtigste Vertreterin: Sarah Connor, daran ändert auch ihre selten doofe Homepage nichts: zweisprachig (deutsch/englisch), man soll sich am Seiteneingang - knifflig, knifflig - die Auswahl der Sprache merken. Dass es auf der Musikpage nichts zum Hören gibt - ist man gewohnt, was soll's. Wurscht also. Zugegeben - Zielgruppe für Meedels-Arendbi ist heikel. Zahnspangengeneration, extrem nerviges Alter. Alle halten den Kopf gesenkt beim SMS-Verschicken, und dann versuchen sie sich alle die Gesichtsakrobatik von Phoebe draufzuschaffen. Grausam. Und immer droht Totalaustrocknung der jugendlichen Haut. Kann nicht allein an der hormonellen Umstellung liegen. Heute noch pausbäckig frisch durch die Outdoor-Areale jugendlichen Seins schiebend, am nächsten Tag - nur noch ein Schatten. Was mag da passiert sein? Beim Ausdrücken eines Pickels absoluten Flüssigkeitsverlust erlitten - ausgelaufen? Einem Dämon begegnet? Weiß keiner. Auch wenn sie sowas wie I love You, Lenny in Kameras kreischen mit Fuck-me-Robbie-T-Shirt - wenn sie jemand mehr als eine Sekunde anschaut, rennen sie davon. Anzunehmen, bei drei Sekunden könnte sogar unmittelbares Zu-Staub-Zerfallen einsetzen. Das Problem von Jungs-Arendbi ist komplementär. In Ermangelung von Schutzanzügen vor den kleinen Pubertätsmonstren versuchen sie diese in Todesverachtung anzusingen (Abwehrzauber?). Das führt natürlich zu diesen extrem-verzweifelten Falsett-Verschraubungen, wie man sie von der Gruppe Blue kennt. Ständig ist man versucht zu sagen: Jungs, nehmt's doch bisschen lockerer. Nützt freilich nichts. Teenie-Alter ist hart, für Meedels wie für Jungs, no doubt abou it. Wenn ich ehrlich bin, rühren mich all diese, naja-naja, Implikationen zu Tränen. Deshalb hab ich auch gleich einen Song geschrieben. Titel: Tears on my Pillow. Cool oder? Ich glaube, so einen revolutionären Titel gab's noch nie! Vollkommen neu! Bin aber, was die Namens-gebung anlangt - auch das muss ich sagen - im Moment etwas im Zwiespalt. Man sollte sich in unserer Zeit ja hüten, allzu originell sein zu wollen. Over-authenticityfying bringt nichts. Faustregel: 95% bekanntes sampeln, umrühren - fertig. Geheimnis: all in da Mix. 5 Prozent eigene Zutat - aller-höchstens! Ich überlege mir, ob ich den Titel nicht doch besser in Oops on my Pillow umbenennen soll. Was meinen Sie? Stimmen Sie mit unseren Lesern ab. Wie sollte das neue Lied von David Hoff heißen? Tears on my Pillow - zu schockierend? Oder doch besser: Oops on my Pillow ?
Lesen Sie gleich, wie es weitergeht - Hier direkt im Anschluss Was die Emanzipation im Musikbusiness anlangt - Die Zeit der absolut aktiven Powerfrauen, die gab's tatsächlich mal. Ziemlich kurz aber nur. Schätzungsweise 9 Nanosekunden lang. Immerhin lang genug, dass Alanis Morissette durch so ein Zeitfenster schlüpfen konnte. Heute ist eher Passiv angesagt, Fem-Passiv könnte man das fachsprachlich nennen. Es ist doch so: wozu erst lang und breit eigene Ideen entwickeln, Kompositionen ausdenken, üben, sich in Studiotechnik einarbeiten? Bei Studiofortbildungen sieht man sowieso nie eine Frau, bei so abstrakten Jungs-Technologien wie Phasen-Umkehr & Pegeleinmessung kriegen Frauen eh Gebärmutterhalskräuseln und Heulkrämpfe. In jedem Fall erfolgversprechender: erstmal ne neue Nase verpassen lassen, dann casten lassen, nen Song sich schreiben und produzieren lassen. Gern lass ich mich auch nach den Vorstellungen anderer abrichten wie so'n Hündchen, eh-so-süüß! Dann lass ich mich bis zum letzten Kettchen ausstaffieren. Dank schein-emanzipatorischer Tendenzen in den Medien ist die Gefahr, sich derzeit von einem Muzak-Buzz-Fossil vögeln lassen zu müssen, gering. Ob mit oder ohne Höschen in die Show - das allerdings sollte mit den Produzenten vorher geklärt werden. Reingehen tu ich aber selber. Kann man prima Statements abgeben so über Mitspracherecht bei der Produktion oder so. Die No Angels haben den Echo 2002 gewonnen - meine Hände sind vom Klatschen noch wund. Beste (Sie lesen beides richtig) Pop- und Rock-Band. Tja, und wo war eigentlich der singende Hintern mit seinem na-na-na? (na, wo war er denn, na? d.setzer) Nein, anders. Wo war die große alte Dame der "Video-Zuckerguss-Scheiße" (Lenny Kravitz)? Unsere Kylie. War gut natürlich, aber vielleicht doch nicht so gut wie die No Angels. Hat man sich ja fast gedacht. I wanna be daylight in Your eyes - fetziger geht's nun wirklich nicht! Klingt, als hätten Leo Kirch und Rupert Murdoch die Melodie in einer Gemeinschaftsproduktion selbst verfasst. Wie man sieht - lässt sich doch auch mit nur zwei Komponisten/Produzenten abfetzen wie Sau!Überhaupt - immer dieser Pop und Rockbereich. Fetzt seit 50 Jahren und ist so revolutionär geblieben, dass einem schwindelig werden kann. Gefahren gehen freilich auch von ihm aus: Verdirbt er nicht doch die Jugend, wie Vera am Mittag in einer Sendung anno 2001 mal fragte (richtig gelesen)? Tsis-sis. Doch auch etwas beängstigend (Moment mal - wo bin ich eigentlich?). Ah da. Wobei, wir vergessen keinen Augenblick - es geht der Musikindustrie schlecht. Keiner kauft mehr CDs. Wozu auch? Scheißegel, wenn Rezension und Rezession Synonyme geworden sind. Warum das so ist? Weiß ich leider auch nicht, ist eben so, und eigentlich auch egal. Gibt's doch alles im Web. Deshalb, genial! - & Philosphy der Industrie: Legale Tauschbörsen müssen her! Koste es was es wolle! Von Bertelsmann und Sony. Alles andere - von Schwarzbrennern bis Gnutella - würde sofort ein Künstler-Sterben globalen Ausmaßes auslösen. Sofortiger Hungertod all over the world die unmittelbarte Folge (allerdings nur für die, die bei Sony und Bertelsmann einen Vertrag haben). Man darf ja nicht verkennen: so ein Künstler muss ja aufgebaut werden. Für ein Stück benötigt er, wie wir wissen, mindestens 10 Komponisten, 20 Producer und bis zu 70 Arrangeure, die alle erstmal bezahlt sein wollen. Insgesamt steckt man da schon mal locker 4 Milliarden allein für ne Tauschbörse rein. Rückfluss: eine Million. Immerhin, nicht schlecht für den Anfang. Man braucht aber wenig Präkognitions-Fähigkeiten, um zu erkennen, dass dieser Trend sich verstärken wird. Ich tippe: nächstes Jahr 8 Milliarden reinbuttern, rausspringen tun 500 Mille. Wett' ich. Und warum nicht? Mal ehrlich: Würden Sie für ne Flasche Coke den Preis von einer Flasche Roederer-Champagner zahlen (oder auch ne andere Marke Ihrer Wahl)? Wieso überhaupt zahlen für was, was man sich wegen Belanglosigkeit sowieso nicht merken kann? Das einzige interessante ist allenfalls das Video, ist aber im Grunde auch schon abgesehen. Wenn die Staatsanwaltschaft die Firmen Polydor oder Columbia nach Musik abfilzen würde - bin mir nicht sicher, ob die fündig würden. In letzter Zeit haben sich ja die Auszeichnungen gehäuft, Grammy, Britpop, Echo. Kritische Stimmen sind da auch drunter, zum Beispiel laut Focus: "Sir Elton John, der ebenfalls zweimal nominiert war, aber leer ausging, wetterte beim Sender BBC gegen die "Popstars aus der Retorte", die meist nur "mittelmäßig" seien. "Man kann die kaum noch voneinander unterscheiden, es gibt zu viel davon", schimpfte der Weltstar. Wirklich talentierte Musiker mit Ecken und Kanten schafften es nicht mehr nach oben." Na na na! Hihi - neidisch? Wobei - schreck, klingt ja fast nach Klassenkampf... Deshalb ist wohl dieser Schachzug bemerkenswert: Robbie Williams singt Frank Frankieboy the woiißßß!! Sinatra (liebe Kinder, bitte nicht mit Frank Zappa verwechseln). Musikalien, die schon im Original - definitiv wie ultimativ - die ätzendste, muffigste, langweiligste, verlogenste 50er-Jahre-Scheiße waren! Niemand hat sie vermisst, außer paar Messe-Alkoholikern in Hotelbars. Nun also die Wiedergegurt aus dem Geist des PR-Gags, für Milliarden ein Nichts hochgezogen. Viele Leute, die sich die Scheibe gekauft haben, haben es leider wieder mal zu spät gemerkt. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass der Trend, Floristinnen-Assistemtinnen aus der Provinz zu casten an einem toten Punkt angelangt ist. Auch das macht einen ein wenig traurig. Aber mein neuer Song hilft mir da über vieles hinweg, wegen ihm habe ich sogar meine Arbeit an meinem szenischen Streichquartett mit obligat distortetem Ringmodulator plus Laminat-transluzierendem Engelschor unterbrochen. Außerdem: Song, Stück, Komposition, Titel, Nummer... überflüssige Terminologie. Der Fachmann sagt seit Jahrzehnten: Lied. Im Sinn von: Poa! Da ist ein Lied drauf! Kennst du das Lied? Hammer-Lied! Das von den Sex Pistols genauso wie das von den, sagen wir, Chemical brothers. Wie sollte Davids neues Lied heißen? Tears on my Pillow - zu schockierend? Doch nicht besser: Oops on my Pillow ?
Wo man abstimmen kann? hm, gute Frage...
Ach übrigens - Herr Schurnalinsky, bevor ich es vergesse - was gibt es eigentlich neues vom Klassiksegment? Oder Sektor, ist ja auch egal. Segment meint mehr den Marktbezug. Herr Schurnalinsky!!? Er hört mich nicht. Hat grad seinen Kopfhörer auf - Wolke sieben. Was man so hört - klingt nach ein paar heißen Liedern von Rachmaninoff. Naja. Ich glaube auch - da gibt es definitiv nichts Neues. Wozu auch. Alle Chopin-Etuden sind 100000 plus x-fach eingespielt. Und bis Kissin und Gavrilow weggestorben sind, das dauert schon noch ne Weile. Bis dorthin ist jeder mit allen wichtigen Bachliedern grundversorgt. Heiß auch: bei vitaminic - für Elise. Tja - Mozart & Verdi, dafür haben wir sowieso als special force unsere Bundesregierung. Finden Sie nicht auch, dass manchmal zuviel nach Äußerlichkeiten gegangen wird. Zumindest, mal ganz-ganz vorsichtig formuliert - denken kann man so. Vielleicht auch nur für einen Moment. Wenn Sie aber diesem Personenkreis angehören, der solche Gedanken hegen, sollten Sie vielleicht nicht unbedingt auf die Bekanntschaft eines mir bekannten Musikproduzenten machen wollen. Insider nennen ihn: Seine speckige Eminenz. Leute, die mit ihm näher beruflich zu tun haben auch: Seine olfaktorisch eminente Speckigkeit. Aus der Distanz meistens nur kurz: Mr Speck. Angenommen, Sie würden ihm anvertrauen: ist das nicht schrecklich, dass alles nur dem äußeren Schein nach zählt - er würde Sie durchdringend angucken, ob Sie vielleicht noch ganz dicht sind. Zumindest würde er im Lauf des Gesprächs eine Fahndung nach einer Art Lebenslüge bei Ihnen starten. Zunächst mal seine T-Shits, nature's way gestärkt. Auch in seinem Studio hat alles so seine spezielle Ausstrahlung, obwohl es nicht eigentlich unordentlich aussieht. Eher das Gegenteil, Mr. Speck ist Ordnungsfanatiker, er indiziert jedem Besucher minutiös die Ecken, wo er was abstellen kann. Wie gesagt - ist mehr so ne Ausstrahlungssache. Egal ob er unrasiert an den Potis seiner Module rumschraubt oder am Mixer sitzt, ob er seinem Tanzlehrer einschärft, die Girls für seine dance-Produktion extrahart ran zu nehmen und gehörig zu bimsen. Ob mit besagten Girls in der Stretch-Limo fürs Promo, alles um ihn rum gewinnt, generiert geradezu die Aura des Speckigen. Naja, ab und zu sind auch kleine Freundschaftsdienste und Obligationen für Sender dran, nach Präferenz etwa Dildos mit Edelmetallbedampfung, gemmenbesetzte Koksdöschen (Diamanten nicht, preisbewusst denkt er schon), oder auch nur special interst videos - sein Zeug soll ja gespielt werden. Auch für die Bilder der Flugzeug-Einschläge am 11.September hat er ein paar Nummern am Synthie komponiert, so um B-Dur rum(nicht mit B-Probe verwechseln, lieber stern), mit g-Moll dabei. Freilich, ob er nun fette Taikodrums unter seine House-Nummern legt - z. B. seine spots für die Autoindustrie - alles hört sich bei ihm irgendwie an nach summ summ summ, Bienchen summ herum. Er merkt das übrigens selber, deshalb weist er seinen Studiosänger stets an, ein bißchen sh'-kh'-doom sh'-kh'-boom drüber zu machen, was er für geile voice-percussion-Effekte hält (da kannn er echt unangenehm werden, wenn es nicht in seinem Sinn ist). Übrigens, bei Summ summ summ hat er als Kind seine Musikausbildung abgebrochen. Was ja im Übrigen nicht unbedingt was Schlechtes verheißen muss. Ausgebildete Musiker, vor allem die mit eigenen Ideen müssen später ja erst den ganzen Sums von Kontrapunkt, Stimmführung (lieber stern, vielleicht im Lexikon nachgucken) und Ligaturen verdrängen, mehr noch: aktiv wegdrücken. Hinzu kommt: Musik in ihrer unterrichteten Form erinnert Menschen sowieso an persönliche Niederlagen und Traumata, über die keine Pisa-Studie (gottseidank) je Auskunft gibt. Und eine dem Musikbereich angemessene Piesak-Studie liegt noch nicht vor.Zurück zu Mister Dr. Speck. Musiker wissen, dass es z. B. unter den Septakkorden zwei Kategorien gibt: die Major 7-Akkorde (normal), und jene mit 7 verschiedenen Majos (x-tra fett, double rich). Mein Freund, seine Excellenz bedient sich immer der zweiten Kategorie. Vor allem, wie gesagt, für seine Autoindustrie-Loops. Wird immer anstandslos abgenommen, und Kohle fließt. Die Tasten seiner Keyboards sind dann allerdings auch ziemlich gesättigt, vollgesogen und leicht schlabberig. Meistens brauchen sie dann Stütz-Infusionen, damit sie wieder spielbar werden. Sein Domizil hat auch was gekostet, muss man sagen. Obwohl man ihm anmerkt, dass es für seinen Feind errichtet hat. Ist aber auch egal. Teuer, wie gesagt, edel weniger - ob Küche, Bad oder Treppengeländer, alles hat eben diese Aura. Obwohl man andererseits bei ihm vom Fußboden essen könnte, wie man so schön sagt. Dafür hat er ja seinen Stab Haushälterinnen. Vielleicht gibt es noch was Neues vom Jazz? Naja, auch da flattert einem so Newsletter ins Haus, etwa von einem Jazzfestival, nennen wir es doch einfach mal B-Hausen. Interessant - auf dem Flyer werden Künstler zwar mit Namen genannt, angekündigt wäre allerdings der falsche Ausdruck. Auffallend - über Musik, Stilistik Pipapo werden nicht erst groß Worte verloren, entscheidend vielmehr: - hier kann man in verschieden Fall-Pauschalen Übernachtung &plus Erlebnis-Gastronomie buchen! Plus Jazz! Jazz und mehr sozusagen. Event eben. Hm, Bobbie McFerrin und Aziza Mustafa-Zedeh würden mich schon interessieren, freilich - als einziger act. Dann ist schon Schluss. Warum mich die überhaupt interessieren, wo die doch nicht so gut sind wie die No Angels, denn sonst hätten die doch den Echo gewonnen? Naja, sagen wir so - nehmt's einfach als' ne Marotte von mir, okay? Das Konzert also fände ich interessant, allerdings: bei all den stilbildenden Pfeifenrauchern im Publikum, die versiert in sich gekehrt in den Ecken lauern, oft bis zu fünf verschiedene Pfeifenkoffer simultan mit sich führend - da überlegt man sich so eine Anreise doch eher doppelt und dreifach. Außerdem ist der Jazz stets mindestens ein bis zwei Jahrzehnte zu spät dran. Event-Gastronomie... so hat man Anfang der 90er Jahre geredet, der Zug ist schon ein bißchen weitergefahren, liebe Jazzer (insbesondere, lieber Veranstaltungs-Jazzer, der du immer auf deinen Flyern so aussiehst, als könne dich nichts auf der Welt davon abhalten, mit vollen Backen dein Sax zu blasen, fachsprachlich: blow you' horn, man!). Zudem haben erst jetzt die meisten Fans Miles Davis verziehen, dass er seinerzeit mit bitches brew Rock-Elemente aufgenommen hat (Vera Int-Veen warnt nicht zu Unrecht - Teufelsmusik! (hebe dich hinweg, du nicht-engel! agape! -d.setzer))Darüber hinaus kommt das Teuflische selten allein. Insgesamt ist mir das Sicherheitsrisiko zu hoch. In den umliegenden Kneipen kann es jederzeit zu Dixie-Anschlägen kommen. Zudem: wenn vielleicht in 10 Jahren für workshops nicht mehr Chris Barber, sondern Verona Feldbusch als Dozentin für modernen scat-Gesang ("rhabarber") verpflichtet wird, dann komm ich. Ganz beschtümmt. Aber sie muss ihre Original Hauspuschen tragen. Sagt bloß, Ihr macht das nicht - Mönsch. Klingeling. Deshalb, liebes B-Hausen, bis dahin. Ach, und - Schönen Tag noch.
Liebe Leserinnen und Leser, von Zeit zu Zeit präsentieren wir Ihnen aus aktuellem Anlass auch Sätze aus dem Bereich der Layouterie und Setzerei. Diesmal von unserem Webbie Kai. Wie stets enthalten wir uns jeglichen Kommentars:(okee, im letzten arikel hat sich so 'n ziemlich krasser druckfehelr eingeschlichen so. skellet steht da, muss aber korrekt heißen - skelett. war nur so, dass ich ziemlich in eile war, so wegen stilletos kaufen für meine freundin so. wär schön, wenn ihr's für 'n cooles eratta so nehmt, 'kee? -d.setzer)
Ob Schröder oder Stoiber - den Wahlkampf wird sich in der Mitte entscheiden.Eine Meditation von J. Ernst Petenck (teilweise mit Mediation und Mediatrisierung, denn - Genauigkeit ist Trumpf) Die SPD hat nun in Ihrer programmatischen Wahlkampfstrategie auf einem Plakat ein neues, zukunftsweisendes Logo aus der, man muss wohl sagen, T(r)aufe gehoben: weithin sichtbar - ein riesengroßer blauer Tropfen: the happening :Gerhard Schröder war aufgeräumt und steckte launig seinem Franz Müntefering "Also, Franz, sie ist ja doch blau, die Mitte". Müntefering hatte bis jetzt freilich unverdrossen verkündet: "Die Mitte ist rot". Diese Mitte (somit mit zunächst noch ungenauer Farbkennung) dürfe keinesfalls destabilisiert werden, der Weg in die Katastrophe wäre vorgezeichnet und die Zerstörung der Demokratie folgte stehenden Fußes wie flugs, nun, auf eben jenen.So nah am Eingemachten fand auch der Kanzler in seiner Grundsatzrede deutliche Worte: "Wer die Mitte durcheinander wirbelt, erlebt schlimmste Tragödien". Die Mitte durcheinanderwirbeln - aber wer könnte das tun? Zumal doch alle in des Kanzlers Mitte willkommen sein sollen. Jeder der nur will, somit wir alle. Durcheinanderwirbeln - grauenhaft! Orkane fegten jüngst über Deutschland hinweg, die haben allerdings so einiges durcheinandergewirbelt. Wir bemühen uns um Verständnis, doch um des Kanzlers Diktum zu verstehen, müssen wir uns dem Phänomen Mitte wohl systematisch nähern. Zunächst: die Mitte - einleuchtend: Auf der Strecke von einem Meter wäre der Mittelpunkt bei genau 50 cm. Alles geringfügig nach links oder rechts Abweichende wäre nur noch nahe am Mittelpunkt zu bezeichnen, nicht mehr selbst als Mitte. Nun könnte man - etwas unscharf - eine gewisse Strecke als Mitte definieren, sagen wir einfach mal pro forma: 10 cm nach links und rechts vom Zentrum auschlagend (Summe 20 cm). Könnte so eine, ja, Mitten-Strecke von einer Überzahl von 80 cm Rest-Randbezirken "durcheinandergewirbelt werden? Nicht völlig auszuschließen. Doch wer könnte sich hinter diesen 80% verbergen, sein Unwesen treibenderweise sich konstituieren? Die Presse? DIE GLOSSE? Die Industrie? Die Gewerkschaften? Die Arbeitslosen? Die Zuwanderer? Die Nichtsesshaften? Aber - wenn die doch willkommen sind in unserer Mitte! Doch dazu später mehr. Modifikation B oder B-Probe: Wenn freilich nach beiden Seiten ein satter Pegel-Level von, sagen wir, 45 cm - Summe demnach 90 cm wie % - statt hätte, so würde doch schon fast alles dem mittigen Bereich angehören. Integration wäre (wie integriert sich eine Mitte selber?) sagen wir mal nach vorsichtigen Schätzungen, pi mal Daumen, in einer ersten Hypothese, überflüssig. Und dieser Rest von 10 cm? Naja, drop outs - Fachbegriff im Pisazeitalter: quantité négligeé - okay kismet, Pech halt. Aber dass ausgerechnet die-da solch eine festgezimmerte wie eingeschworen solide Mitte in Turbulenzen versetzen können, ist doch sehr-sehr unwahrscheinlich. Wie könnte also noch Durcheinanderwirbeln entstehen? Versuchen wir ein weiteres Verständnismodul. Höchstens so, wenn so eine Mitte, irgendwie aufgeladen wird durch geheimnisvolle Schlieren von Energie, die Destabilisierungen folgen lassen, sodass die Mitte und alles weitere in mehr und mehr in einen Sog desaströse Eigenvibrationen hineingeriete, die - letztlich aus ihr selbst entspringen. Doch dieses Schlingern & Schluren in/aus der Mitten, woher kommt's? Nun, gut möglich von Alien-Unterwanderungen, aus dunklen, der Verschwörung anheimgegebenen Kanälen sowie weiteren, noch ungeklärten Pools etwaiger Psi-Phänomene. Einige Analytiker gehen allerdings soweit, dass sie auch minimale Beimengungen von terrestrisch hausgemachten Interessenskonflikten, feindlichen Übernahmen, Konkurrenz-, Neidgesellschaften & Co nicht völlig ausschließen wollen. Freilich, wenn das auch alles zur Mitte gehören soll, würden einige Feingeister (=Sensibelchen) ihr womöglich schon nicht mehr angehören wollen. Zumindest nicht mehr ganz so gerne. Doch unser Begehr ist ja: begreifen lernen, auch und gerade in der Gefährdung möglichen Durcheinandergewirbelt-Werdens. Wir müssen dazu wohl überhaupt intensiver die Dimension des Räumlichen heranziehen. Versuchen wir uns also am Modell eines Kreises, einer Art Drehscheibe. In der Mitte dieser Drehscheibe stünde unser wichtigster Mann, der Bundeskanzler, aus dieser ruft er uns Umstehenden und - realistischerweise - teils ziemlich weit entfernt Stehenden zu, uns doch unserer Mitte zu besinnen. Um ihn rum, im näheren und auch nächsten Einflussbereich der mittig-intimen Breitbandzone wären einflussreiche Persönlichkeiten gruppiert, die ihm für seinen im Erfolgsstorybereich angesiedelten Grundsatz begeistert Beifall spenden. Fragen tauchen auf. Wofür Beifall, wenn noch nicht mal die Einfärbung der Mitte definiert ist? Sollen das etwa die Innen-Anstreicher vor Ort selbst entscheiden? Da wir uns aber dem wirklich Wichtigen zuwenden wollen, können wir uns nicht mit solchen Fragen aufhalten, müssen sie zumindest zurückstellen. Zurück also zu unseren besagten Celebrities: Wir stellen sie uns der Einfachheit halber als festgetackerte Playmobilfiguren vor. Nun gerät die Drehscheibe - aus sich heraus? - in Bewegung. Langsam zunächst, doch sie gewinnt an Fahrt, schon wird's bissi heftig, drrrr-huiii! schneller und immer schneller, die ersten in der Mitte hören schon auf zu klatschen, versuchen die Hand die Hand des Kanzlers zu ergattern, der immer schneller um die eigene Achse wirbelt - drrrrrrr! Eigentlich bestünde zum Klammern wenig Anlass, da die Fliehkräfte in dieser Zone wahrlich noch nicht der Rede wert sind. Doch die klammern am stärksten, anzunehmen wg. Psifaktor sowie ungewohnten dypholoidischen Phylophagenzen! Je weiter weg vom Mittelpunkt freilich, desto kritischer wird es im Realen. Man kennt das vom Todeskarussell vom Rummelplatz. Eine Handvoll Leute im mittleren Bereich M' - also zwischen dem Mittelpunkt und Rand - kann sich noch relativ gut halten, wenn auch gerade noch mal so, die meisten dank Müh und Not, die überwiegende Mehrzahl nur noch mit Ach und Weh. Was nun geschieht mit denen da draußen, die tatsächlich am Rand sind? Nun, während der Beschleunigungsphase kommen die natürlich zu allererst in den vollen Genuss des anfänglich als geil empfundenen kalten Fahrtwindes (supi: Haare flattern im Wind), mit zunehmender Geschwindigkeit muss man zusehen, wie es einen nach dem anderen von der Kante pustet. Hinwegfegung total. Als Synonyme für den äußeren Bereich nach Bereinigung ließen sich Polierte Platte wie tabula rasa benennen. Festzuhalten fürs Protokoll: Der Kanzler in der Mitte rotiert zwar auch, doch sein Standpunkt ist stabil, denn das Zentrum ist ein exakt definierter Punkt, wer wollte den schon zum Wirbeln bringen? Allerdings: nur mal probehalber angenommen, die Bewegung wäre nicht so rasant, sie wäre vielmehr - unzeitgemäß zwar zur beschleunigten Gesellschaft - extrem langsam, und jeder hätte dank Rundum-Voll-Vertackerung einen guten Stand: Einmal rumfahren - na, da sind wir wieder. Einmal rumfahren - na, da sind wir wieder. Einmal rumfahren - na, da sind wir wieder... Man erahnt leicht - auch nicht ganz das Wahre, wenngleich es genügend Leute gab, die neugierig waren auf sowas. Vielleicht noch eine andere Einstellung. Wie wäre es, wenn das Zentrum nicht stabil & starr aufgehängt wäre, sondern frei beweglich? Denn: so eine moderne Mitte soll sich ja auch durch Mobilität und Bereitschaft zu Ortswechseln auszeichnen. Dann freilich wäre ein wie auch immer geartetes Wirbeln keine Bedrohung, sondern - im Gegenteil - extrem wünschenswert, das Positive schlechthin, eigentlich Grundvoraussetzung incl. Potential überhaupt für Veränderung. Modell hierzu? Klar - wie jedes Kind weiß - der Kreisel: Durch einen kräftigen Schwups einmal in Gang gesetzt wirbelt er - zwar einen Moment noch auf der Stelle verharrend, sogleich schon wankelmütig eiernd - hurtig von dannen, findet & er-findet mobil wie trotzig seinen eignen Weg. Hei! Gar lustig surrt und brummt er, bis - ja (leider-leider) bis ihn langsam die Energie seines Schwunges verlässt, schwindenden Drehmoments (besser bekannt als decaying) gerät er langsam ins Trudeln und - bautz! - da kullert er noch ein wenig, und schon liegt er reglos da! Als Erwachsener weiß man, dass das passieren wird, dennoch hoffen nicht wenige, die (neugierig vielleicht) sich vor jedem neuen Anstoß einen winzigen Rest kindlicher Hoffnung(sfähigkeit) bewahrt haben: diesmal ja vielleicht nicht. Vielleicht-vielleicht auch deshalb, weil dem Umfallen des Kreisels keine Kennzeichnung so sehr eignet wie eben jene: das Depperte, Hochdeutsch: Ungeschick an sich, als lächerlicher Event kaum zu überbieten. Komödie freilich, aber - auch die Tragödie ist mit drin. Für einen Moment tut uns der Kreisel leid (und wir schalten in unserem Schmerz zu Jürgen Fliege). Auch und gerade sensible Kinder spüren das, sie empfinden diese Schlüsselszene tatsächlich als Tragödie und müssen geradewegs losweinen. Etwas nüchterner, er-wachsener betrachtet (sogar ein wenig dialektisch) ließe sich darin eine existentielle Verquickung des Hurtigen (an sich) mit dem Depperten (an und für sich) erkennen. Daran würden übrigens auch Hitec-Kreisel nichts ändern - ob Akku oder Netzbetrieb - und bei allem Hoffen - man weiß: Kullern-Pollern plus finaler Absturz könnten allenfalls etwas hinausgeschoben werden. Kehren wir lieber wieder zur Drehscheibe zurück. Jetzt aber - jetzt gilt's! - Beschleunigte Gesellschaft. Rotieren wie wild. Dann der Ruf des Kanzler (der sich, bedingt durch die Extremrotation audio-substrat-mäßig in der Wellenform einer verdrillten DNA-Leiter fortsetzt): Jeder ist willkommen! Kommt doch zur Mitte, zu mir, an das Herze mein! Die ersten versuchen aufzuspringen - teils wider besseres Wissen, einzelne sogar sehenden Auges - hui! Und zack-und-weg! Und der nächste:...wäre doch gelacht zack-weg-huiiiiaaaaah! Wir sehen: nicht unbedingt eine gelungene Einstiegsmöglichkeit.
Lesen Sie gleich in Teil 2 Die Tricks der Mitten-Macher: wie alles zur Mitte gemacht wird Gleich hier - einfach weiterlesen
Neue Möglichkeit. Wie, wenn gar nicht die Fliehkräfte das Geschehen bestimmten, sondern - im Gegenteil - die Zentripedalkraft? Als Formprinzip gedacht: Das (eher) nach innen Saugende. Das hieße wohl in der Konsequenz - sehenden Auges wie stehenden Fußes: früher oder später landete sowieso jeder in der Mitte, mithin, Fluchtversuch zwecklos, gar nicht erst dran denken. Welches Modell ließe sich dazu heranziehen? Nun, im persönlichen Bereich vielleicht alles von der Vakuumpumpe bis zum Abflussrohr. In fortschreitender Erkenntnis ließe sich das skalieren bis hin zur makrokosmischen Entsprechung im Gigantisch-Unvostellbaren - dem Schwarzen Loch. Auch dieses in kreiselnder Bewegung, leicht oval - da selbst hier minimale Fliehkräfte wirken - doch alles Zirkumstante wird erbarmungslos nach innen gesogen, entsprechendes Prinzip dazu: Schlurp-und-weg! Drinnen: nichts als materie-schrotende Zermahlung, Moluskel-Zerschreddermalmung! Bei Chomsky! Ich kenne nicht wenige, darunter übrigens einige Zuwanderer, die gegen derlei Mitte doch so einige Vorbehalte hegen. Ach Mitte - so fern und doch so nah! Vielleicht müssen wir uns aber auch nur mehr auf das eingangs verwendete Bild einlassen. Gehen wir demnach thematisch zum feuchten Milieu über, zum Wasser (falsch wäre: ins wasser -d.setzer). Ein Wassertropfen. Ein Wassertropfen an sich. Vielleicht sollten wir ihn erst mal etwas auf uns wirken lassen. Gut so. Wenn wir dann fertig sind - vielleicht bissi weiter: Wir stellen uns also vor, wie so ein schöner praller Tropfen (seine Startposition wäre freilich auch irgendwo außerhalb, zumindest oberhalb der Mitte gelegen) in einen See fällt - nach Möglichkeit zumindest der in zentraler Lage.. Tropfen regt diesen vor sich hin gebreiteten See zu ruhig sich ausbreitenden konzentrischen Wellen an. Schön ist das. Optimal wäre, der See selbst wäre konzentrisch. Doch welchen Sinn hätte das? Wir nehmen sinnbildlich an: Tropfen = Denkanstoß. Bitte? Politik und...Denkanstoß??? Naja hüstel Resümée: Origo außerhalb der Mitte fällt ein Tropfen in die Mitte. Gut möglich, dass immer mehr folgen, stets und stetiger, Prinzip: tröpche pur tröpche - doch warum? Hier gibt es doch keinen Stein zum Höhlen. Ist doch See!Und: was könnte, wollte man - wenn man noch so bösartig wäre - hier eigentlich durcheinander-wirbeln? Angenommen unsere einflussreichen Persönlichkeiten vom Anfang wären wieder da und schwebten über den Wassern (zum Beispiel Horst E. Breuer oder so): Was wollen diese gütigen Wassergeister? Dass aus dieser Mitte ein Fluss entspringt - für uns alle? Mit dem wässerigen Milieu ist das überhaupt so eine Sache. Kann ja alles ganz schnell zuviel werden: da fusioniert ein Konzern mit dem nächsten und schwillt an und schwillt an! Immer auf der Suche nach neuen Konfluenten gebiert so ein Moloch reißende Wasser, immer mächtiger wird so ein Strom, und - wie wir aus diesen Tagen wissen: tritt über die Ufer und richtet die vollkrasse Verwüstung an. Viel spricht also dafür, dass doch diese Destabilisierungs-Zustände von der Mitte ausgehen (könnten freilich von Aliens mit-initiiert sein). Kann aber auch ganz schnell zuwenig werden. Plopp mit Echo. Ebbe. Nix geht mehr, niemand hat Lust, sich da anzusiedeln, auch nur daran zu denken. Was also tun, wenn Tropfen gar nicht in einen Seen, Flüsse, Bäche oder nur Pools fallen, sondern bestenfalls doch nur jenen bereits genannten, sprichwörtlichen Stein höhlen, von dessen Höhlung wir erst in Jahrtausenden etwas hätten (man müsste freilich genau definieren: was?), selbstverständlich unter der Prämisse, man hätte ihn wirklich sorgfältig in der Mitte platziert (Keine Bange, wir fragen nicht, also nicht wirklich: in welcher?). Bei zu heißem Stein - Vaporisierung. Ödland. Wüste. Was nützt da ein Tropfen und ein nächster und weiterer? Nichts. Nada. Was geschieht jenem Bemitleidenswerten, dem in der Wüste eine Überfülle an Wasser erscheint? Richtig, lediglich ein Trugbild. War die Wassermitte also - cum grano salis sicutquam padano - überhaupt nur eine Luftmitte, Wüstenwindmitte, wie modellhaft auch immer? Dem Ausgezehrten kein Trost, er selbst bald leider (leider deshalb, damit wir in den Augen der Bundesregierung nicht in den Ruch der Todesverklärung kommen) skelletiert. Wir sollten uns nochmal der Farbe zuwenden. Warum sollte die Mitte in Gestalt des Tropfens nicht doch rot sein, wie Franz Müntefering ursprünglich verkündet hatte? Weil es - negativ-symbolisch - so wirkt, als tropfe Blut aus der Wasserleitung? Schon möglich, dass man sich da schnell eines besseren besonnen hat - Motto: aus gegebenem Anlass besser mal nicht Farbe bekennen, außerdem - wg. beruhigender Wirkung, Kanzler-Mitte: blau! Das nehmen wir! Spätestens hier freilich kann - rein assoziativ - manches wieder mit der Vorstellung der ruhigen Hand kollidieren. Auch nicht ganz unproblematisch. Probieren wir also eine weitere Mitte aus, eine gedachte zwar, mehr noch: eine empfundene, genauer: eine der Körpermitte nachempfundene: die des Staatswesens, personifiziert seit dem Klassischen Altertum in der Fabel vom Magen und den Gliedern vom legendären Gaius Eugenius Cicero (cane cavem?! -d.setzer). Was sollte die Pisa-gebildete Jugend von heute dazu veranlassen, der Mitte zuzustreben? Naja, weil es vielleicht nur dort so (leckere) Sachen, so, gibt: in medias res.Wir Erwachsenen aber wissen: solche Magen-Mitten predigen stets Wasser und saufen selbst Wein (s.: blauer salon, blaue phase. querverweis: pollux iste -d.setzer).Uns dämmert: alles gar nicht so einfach mit der Mitte. Jetzt freilich sind schon die Auguren wie die Agenturen beauftragt, und die Zeit eilt - Wahlkampf. Das nun unterscheidet grundlegend die Politik von uns, der GLOSSE: Auch wenn wir nicht angestrengt überlegen, stimmen einfach unsere Sachen. Und exemplarisch erkennen wir: je mehr in der Sphäre des Politischen - ob blau, ob rot - überlegt wird, etwas passgerecht, "stimmig" gemacht werden, desto mehr ist die Gefahr gegeben, dass schlichtweg Sch... also Dinge herauskommen, die nach Farbton und Sachlage eher unfreiwillig ins Bräunliche schlagen, im weitesten Sinne aber letztlich auch irgendwo aus mittigen Bereichen stammen. Forts. Teil 3 Was macht die Mitte mit uns? Und: Können wir uns unsere Mitte überhaupt noch leisten?
Freilich, hier muss man dem Kanzler recht geben und zugute halten - er hat dezidiert nicht von der statistischen Mitte geredet. Denn da drängt sich ja erfahrungsgemäß schnell der Eindruck von Mittelmäßigkeit auf (deren exakte Schnittstelle bei Hinz/Kunz verliefe). Die mathematische, wie wir sehen konnten, konnte er gar nicht meinen (und falls doch, so hätte er sie schlicht verfehlt). Welche Mitte bleibt folglich übrig? Exakt, bereits angeklungen - Die symbolische Mitte. Eine, die Bestand hat, Festigkeit ihr Gebot. Das Wir-Gefühl hat hier seine Heimstatt. Kleiner Wermutstropfen - eine freilich auch, aus der Gott der Allmächtige jederzeit, zumindest aber zu unbestimmten Zeitpunkt uns abberufen kann, ungeachtet der zwei Klassen -, oder, besser 2-Drehscheibenmedizin. Gleichviel! Vielleicht nicht gerade heute. Mithin - nein, zur Abwechslung mal - immerhin eine Mitte, der sich jeder anschließen kann, gerade wie beim CVJM - offen für jeden. Eine Wahl-Mitte, natürlich nicht auf den Wahlkampf gemünzt (wer käme denn auf so was!) - eben so, wie es eine Wahl-Heimat gibt. Wo das Gegenteil des Bösen weniger das Gute denn die Mitte wäre. Option: Nachhaltige Mitte. Wo Wolf beim Lamm ruht, der Facharbeiter mit Hans-Olaf Henkel scherzt, ob dieser wohl seine persönliche Ausstrahlung seinem Familiennamen entliehen hat, wo sich - ein Herz und eine Seele - der Zuwanderer und Ron Sommer bei den Händen fassen...alle im muntren Ringelreihen tändelnd um den Bundeskanzler herum. Dem Kanzler gefällt dies Tandaradei, vor allem, wenn alle einfach happy sind (freilich, kleiner Einschub - wäre man dann nicht, wenn schon, in der Münchner Bussi-Gesellschaft ein bissi besser aufgehoben, wenn man es in einem In-Weißwursttempel so schön bacherlwarm, close-and-tide und cheak-to-cheak haben kann?). Denn - oh worry, o-ho big worry! Gespalten Menschennatur - schafft es anscheinend doch dieses Durcheinanderwirbeln einen kleinen Zweifel in uns zu sähen, zu entfachen... (oder umgekehrt?), zumindest sich irgendwie irgendwas dazwischen zu drängeln. Immer mehr wollen mitmachen, eigentlich alle - hat ja auch so geheißen -, und langsam wird es eng, Prinzip close-and-tide hin und her, die mathematische Mitte erhebt ihr altböses Haupt, claustro-bedingter Furor tritt auf, alle treten die Flucht nach vorne, heißt: zur Mitte hin, an. Anschwellend animalischer Panikgesang: lasst mich rein! Bitte-bitte - Mitte!! Auf die Mitte mit Gebrüll!!! Pech, leider besetzt - da ist schon der Kanzler. Fühlt man sich da nicht an alte Bud Spencer-Filme erinnert? Der Mob stürzt sich strepitosamente auf ihn, tumultuöses Kraxeln und Krabbeln allenthalben - die Mitte, der Kanzler schon außer Sicht. Untergegangen, verloren, vorbei? - Tarrassa Päng! Klassischer Fall von denkste! Dem Kanzler wird's jetzt erst zu bunt mittenmang, schäumt, bäumt sich, fährt hoch - Harussa Zoing!! Die Gemengelage, all das Gschwerrl stiebt durch die Luft, alles purzelt auseinander, - das Gesocks wird außerdem noch ordentlich hergehauen, dass es eine Freude ist (zugegeben, geschilderte Szene käme mit Altkanzler Kohl in der Hauptrolle 'nen Tick glaubwürdiger rüber). - Nur: wenn dem so ist, so wäre das im Hinblick auf die Ausgangthese noch tückischer, die logisch absehbaren Folgen noch verheerender. Denn dann wäre es ja in der Tat so, dass gerade die Mitte alles Andere durcheinanderwirbelt. Wie man es auch dreht und wendet: So richtig will unser cusanisch heiteres Mitten-spiel nicht aufgehen, und würde der Kanzler wieder und wieder Peter Sloterdijk zu Krisensitzungen einladen, denn der hat das ja alles widerlegt. Manchmal, so scheint's, wird es dem Kanzler auch einsam in der Mitten. Trost und Erbauung sucht er dann in der alt(en)deutschen Dichtkunst. Bei Wilhelm Busch etwa, geeigneter wäre wohl Walther von der Vogelweide. Denn traurig schaut der Kanzler drein, beziehungsweise aus (weniger der Wäsche denn) Stern und Spiegel. In deutschen Wohnzimmern liegt somit ein bissi ein Trauerkloß im journalistischen Altpapier (wie wahr wie wahr! -d.setzer) Dies Mienen-Spiel: Ich saß auf einem Steine/ und deckte Bein mit Beine:/ darauf setzt ich den Ellenbogen,/ ich hatte in meine Hand gesmogen/ das Kinn und eine Wange/ da dachte ich mir viel ange,/ wie man zur Welte sollte leben....Och, nicht traurig sein, lieber Bundeskanzler - vielleicht ist es ja alles noch viel einfacher: Mitte sind einfach die Leute, die immer wieder mal in "Berlin Mitte" mit Maybritt Illner vorkommen, oder so. Tipp: Einfach mal den Gipskopf einer deutschen Humorfachkraft (sorry, ein etwas angestaubter Begriff aus Börsenbooms-Zeiten) nach eigener Wahl in der cusanisch-intertrochäistischen (?) Mitte abstellen. Oder noch einfacher: mal alles in der Mitte belassen. (W)oder(!): Einfach mal Mitte Mitte sein lassen. Menschenskind, mal alle fünf Mitten gerade sein lassen (kombiniere - spamming: mitte - d.setzer). Trost auch im alten Pfadfinderinnen-Lied: Zur Mitte! Zur Mitte! Zur T....
Lesen Sie demnächst. Kandidat Stoiber muss zum Üben in Klausur - Update seines Sprachstils ist angesagt (Textprobe): reicht ihr mir bitte mal meine dicke Akte - oh, danke, das is' lieb... Außerdem: Wie mittig sind die 14 bis 49jährigen wirklich? Treten Sie doch zuhause mal eine Diskussionslawine los!
Unsere Textmeile zum gelingenden Wochenanfang - Von gut gespitzten Bleistiften aus den Notizbüchern der GLOSSE Redakteure Für die Beiträge wurden schlagkräftige Teams zusammengestellt, Homogenisierung & Emulgation der Texte unserer Autoren erfolgte vollelektronisch, für sie war unser digitales Superbrain Hadschi zuständig. Wer handelsübliche Übersetzungsprogramme kennt, wird diese Leistung würdigen. Lassen Sie Hadschi bitte nur noch kurz auslachen. Hadschi HADSCHII mt - csen 3000Hyper Autotextron - Digital Syntax Creator High Interactivity/Independant ...Hohoho, Geschlecht auf dem Sofa! working/emulgating
Wissenschafts News: Neues von der Attraktivitätsforschung Laut einer Untersuchung der UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS/TEXAS besteht Grund zur Annahme, dass es mehrere Arten von Schönheit nebeneinander geben könnte (Die Forscher vermuten sog. Parallel-Schönheiten). Zunächst wäre da die vertraute, demographisch gewonnene. Mittels Computer werden Durchschnittswerte errechnet, wer dem magischen Durchschnitt am nächsten kommt, gilt als schön, z.B. Gesichter wie Verona Feldbusch und Kylie Minogue. Wer dem Bild nicht so ganz entspricht, kann sich durch kosmetische Chirurgie entsprechend zuschneiden lassen. Das gelingt inzwischen recht passabel, wenn frau sich, ganz individuell, eine Ariane-Sommer-shape verpassen lassen möchte. Freilich, immer mehr deutet auch darauf hin, dass Schönheit auch ein Derivat höherer Ordnung sein könnte, evemtuell kosmischen, wenn nicht göttlichen Ursprungs. Könnte ja auch sein. Muss nicht. Könnte aber. Lange Zeit hielt man ja auch mikrobisches Leben im Polareis für undenkbar. Dann freilich gäbe es auf unserem Erdball nur ca. 10 wirklich schöne Menschen. Wäre ja eigentlich nicht so tragisch, in diesem Fall freilich versagten die Künste des Operateurs. Desweiteren, um nur noch eine Hypothese aus der Studie herauszugreifen, soll ebenfalls eine Schönheit existieren, die sich dem Schein des Schönen versagt. - Für viele sicherlich verwirrend, soviel Schönheit, nicht wahr. Hand aus Herz - ist es da nicht hin und wieder beruhigend, wenn man in der Zeitung mal wieder das Konterfei von Rolf E-Breuer sieht? Harald Schmidts Antlitz, ein normales Gesicht wie Rudolf Scharping?... Attraktivitätsforschung von Einsparmaßnahmen nicht unverschont. Einige Institute erwägen dashalb statt aufwendiger Verifizierungsverfahren eine Gruppe von Comedy-Autoren anzustellen, die einfach mal im Brainstorming mal aufschreiben, was Ihnen gerade zum guten Aussehen so einfällt. Erste Vergleiche zeigen: die Ergebnisse sind mit den bisherigen, über umständliche Tests gewonnenen, identisch. Jetzt was ganz-ganz anderes: Immer mehr Menschen klagen über kalte Füße. Freilich, volkswirtschaftlich gesehen, keineswegs zum Nachteil. Zum einen profitieren davon die Medien mit Reportagen über kalte Füße in all ihren Nexen mit Einschlafschwierigkeiten und Hausstauballergien, zum anderen boomt die Pharmaindustrie, die beständig gefordert ist, neue, bessere Medikamente gegen das neue Volksleiden zu erforschen. Auch für warme Aloe-Vera-Wadenwickel aus der Naturmedizin eröffnet sich ein lukrativer Markt. Zuletzt reingekommen: Treibhauseffekt, Schmelzen der Polarkappen, globale Erwärmung - Droht neue Eiszeit? Dr.Rupert Hoopous, Dr. R.Schurickel-Kühnesänft
Vor der Neustrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit (BA) Tragisch: mehr als die Hälfte der 96000 bei der BA Beschäftigten werden ihren Job verlieren, sind dann sozusagen irgendwie zugleich naja draußen und irgendwie auch wieder drin. Naja Zudem Vermittelbarkeit?... Naja naja. Oder?
Amerika befindet sich im Dauerkrieg gegen den Terror, macht aber keine Kriegsgefangenen. Dafür liebt es Präsident George W. Bush, befreundete Länder zu besuchen, vor allem solche, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Achse des Bösen leben. So hat er kürzlich mit einem Fernglas von Südkorea aus - gesichert im festen Unterstand - tief ins Feindesland Nordkoreas geblickt. Als er das Fernglas absetzte, konnte er nur fassungslos äußern: "Sie sind böse." Was hat den Staatschef der USA nur so in Panik versetzt hat, was, welche Teufelei musste er sehen? Biowaffen aus geheimen Genlabors? Ein gigantisches Krümelmonster? Bredzilla?
Das Divergens Oft entstehen Schwierigkeiten, entzünden sich Konflikte unter den Menschen, weil sie einfach zu verschieden sind. Die Vielfalt der Kulturen einerseits, aber auch biologische Unterschiede fallen ins Gewicht, früher Rassen genannt. Nehmen wir doch der Einfachheit halber nur mal als Beispiel die vielbeschrieenen Computer-Inder und die Anal-plus-Auto-fixierten-Deutschen. Oder, ohne operationale Zusätze: Inder und Deutsche (für die Beschreibung beider Ethnien gilt deshalb im folgenden: nicht aus Gründen der Abwechslung Fernorientale, Subkontinentale etc. respektive Teutone, Krautgermane benannt. Derlei überlassen wir anderen Magazinen). Man weiß, dass dem Inder an sich am Bauch zwei glutvolle Augen wachsen, und auf seinem Haupt, insbesondere während Erleuchtungszustände entweder ein Petersilienstäußchen rotiert oder - je nach Kasten bzw. Chakrenzugehörigkeit, eine Art Orchidee. Der gemeine Deutsche hingegen hat von Natur/Haus aus eine Art Bauchladen mitbekommen, in dem er praktischerweise hervorragend Dosenbier und Deutschländerwürstchen verstauen kann. Seine leicht ins wässrige schlagenden Augen wachsen ihm hingegen am Gesäß (Gluteus-Augen), weshalb er sich, aus nicht zu entfernt liegenden Gründen, international einen Namen als Anwalt der Sauberkeit gemacht hat. Will der Inder, dem Satori entgegenstrebend, sein Hirnsträußchen zum Klingen bringen, so bedient er sich eines kompliziert monotonen Singsangs, mit Melodien und shrutis, die keiner kapiert. Der Deutsche hingegen hört zum Einen gerne Musik des Komponisten W.A. Mozart, allerdings hauptsächlich nur diejenigen Werke, die der Bäsle-Briefschreiber ("schlafens gsund, reckens den Arsch zum Mund") im Windelalter bis höchstens 2 Jahren verfasst hat (was der göttliche Kindskopf nach dem "Butterbrot" komponierte, war überflüssig, spätestens da hätte der Meister aufhören sollen). Für die, die's deftig mögen: zu vorgerückter Stunde hört der authentische (= heimatverbundene) Deutsche auch gern bodenständige Blasmusik (Anton aus Tirol), sowie generationenübergreifend: Alice?-who-the-fuck-is-Alice?!!. Gleicht das Leben das Inders eher einer träumenden Pflanze, er lebt cholesterinfrei, in der Hauptsache vom Atmen und karmischem Mitgefühl zu allen Mitgeschöpfen (=Luft & Liebe) - selbst seine Körperpflege ist ayurvedisch und glutenfrei -, so nimmt der Deutsche zwischen Garmisch und Flensburg gern einen Löffel Butterreinfett mehr zum Backen und Braten. Statistisch häufigste Wörter des Hindi: : Shiva/Shakti und Kama-sutra, deutsche Lieblingsvokabeln hingegen: lecker-schmackofatz und Rhabarbermarmelade. Versucht der (okay, einmal) Subkontinentale seine Erfahrungswelten ständig zu erweitern und ordnen, indem er versucht, sie immer mit einer universalen Digitalgrammatik übersetzt wobei er beständig Daten zwischen Fiktion und Realität abgleich (Panini-Projekt), desweiteren, indem er mit seinen neuesten notebooks auf speziellen fliegenden Teppichen andere Länder bereist, von denen er, wenn er starken Hunger verspürt, auch schon mal heimlich knuspert, werden beim Deutschen als Knabberspaß Crissini immer beliebter, vor allem dann, wenn er vom vom Suff gezeichnet (wie ein sehr-sehr bekannter deutscher Politiker) a) von der Cebit heimwankt b) von der Cebit in seinem neuen Produktname geopeltNavigationssystem selbsttätig heimgefahren wird (welches freilich von Indern konzipiert wurde). Wenn er dann in seinem grausam gekachelten Bad kotzen muss, nennen ihn die anderen Nationen zärtlich ihren Villeroy Boche (jetzt aber nicht mehr). Nicht zuletzt - unterschiedliche Favorisierungen im Sexuellen: während die Potenz des Inders nahezu unerschöpflich ist - 300 Orgasmen und mehr am Tag -, muss sich der Schrumpelcherusker (was hatten wir ausgemacht?) ständig Viagra einschmeißen, um sich dann frisch gestärkt im Fernsehen erotische Nachhilfevideos mit Heiner Lauterbach anzugucken: ich sach ma' - fiicken. - Wie will man derlei Unterschiedlichkeit von Menschen überwinden? Befremden, ängstliche Befangenheit haben ja beide Populationen voreinander. Wie könnte man der entgegentreten? Mit gegenseitigem Respekt wäre erstmal ein Anfang gemacht, erkennen, was des einen Lotus und des anderen Locus bedeutet, dann wäre vielleicht auch ein Nachhaltiger Dialog möglich, der zum Beispiel so beginnen könnte, dass man sich erst mal in die Augen blickt. Und dann dazu stehen was man jeweils ist, etwa: wir Subkontinentler sind gescheit. Oder: hö'ma', bin Inkontinenzler und gescheiterter Abstinenzler. Freilich sei auch der warnenden Worte des Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber erinnert, der schon früh vor der "Durchrassung der Gesellschaft" gewarnt hatte. Nun tritt er an mit einem bayrischen Kompetenzmodell plus -feldzug für Gesamtdeutschland. Winziger Kritikpunkt - dass sich doch Bewohner vor Übergangs- und Grenzgebieten immer so echthubern müssen! Denn: was sind denn Bayern? Auch wenn allen, zugegeben, ein Gemsensträußchen am Hirn wächst, von Gott dem Allmächtigen auch mit kleinen Körperventrikeln zum Unterbringen der Taschen-Kruzifixe gesegnet sowie mit Knorpeldübeln, an denen der Leberkaas befestigt werden kann - Bajuwaren sind und bleiben seit Völkerwanderungszeiten ein Mischvolk per se, auf den Punkt gebracht letztendlich: welsche Kärtner, sorbisch-indianische. Die Überwindung benannter ethnischer Gegensätze wird wohl nur im Geistigen zu finden sein. Nicht das Trennende ist das entscheidende, sondern - worauf man meist nicht von selbst kommt, sondern den Bundespräsidenten dazu braucht - das Verbindende. Das Zauberwort hierzu heißt: Kapitalismus. Glück für jeden einzelnen. Und das kommt aus Amerika. Ein Glücksversprechen mithin, welches in der US-amerikanschen Verfassung explizit niedergelegt wurde. Doch was genau sind Amerikaner, genauer US-Amerikaner? Nun, die Überlegenheit der US-amerikanischen Menschenrasse resultiert wohl aus einer speziellen genetischen Disposition, die Wissenschaftler der Universität of Hycksopolis Texas jüngst als Calvin/Zwingli-Gen identifizieren konnten. Biologischer Auftrag: Dem Tüchtigen sei das Himmelreich bereits hie auf Erden (on earth). Schon die biologische Aussattung des Amerikaners ist bemerkenswert. Als einziges Lebewesen mit Handtuch geboren, muss er bis zum vollendeten 12. Lebensjahr durch Zufütterung jeder Menge Burger und blauen Pommes Frites perfekte Kugelgestalt erreicht haben. Freilich sind in diese Kugelgestalt des Amerikaners eine Vielzahl (hier die Überlegenheit gegenüber Europäern) von Schubladen in marine-Tarnfarben eingelassen, passend für jede Art von Pause (fast immer: Barbecue) und jeden Bedarf, zum Unterbringen von Softeis genauso wie von Satelliten-Zielsuchgeräten. 95% aller amerikanischen Jungen heißen Kevin, der, wenn er klein ist, sich, wenn er echt ist, nur so verständlich macht: Mom? Okay - Mom, im gereiften Alter dann: Sir!! Yes Sir!! Ansonsten wäre es kein echter (s. proof) Kevin, und wäre er selbst ins Sternenbanner gewickelt. Beliebtester US-Mädchename: Marcie. Ein Musterbeispiel eines standardisierten Dialogs von liebevoll besorgten amerikanischen Eltern lautet so: Marcie: "Liebling, schaust du mal nach Kevin?" Kevin: "Ach Marce, du weißt doch, dass ich den Kerl seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen habe. Außerdem kann ich ihn kaum von mir selbst unterscheiden, kannst du denn meine Verwirrung nicht begreifen?" Wo der Yan...(Abmachung!) der US-Amerikaner seine Augen hat, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Man nimmt an, dass er sie hinter Knieschützern fürs Rugby verbirgt, die Ähnlichkeit mit x-trem opaken Sonnenbrillen haben (s. men in black). Der letzte Satz wurde gesponsert von carnivore (s. coming soon). Ab circa 18 Jahren darf er als sogenannte Superbowl unter Anfeuerung von Cheerleadern & höchsten Einschaltquoten von der Highschool startend über den Campus nach Harward zu rollen, sich dort Schmusezensuren abholen, und schon geht’s weiter nach Hollywood - um nach einem langen langen gelungenen road&roll-movie (= Leben) bei Microsoft zu landen (s. settle down), um zwischen einem Haufen Gamekonsolen als, nun, ruhige Kugel am Ende friedlich sein Leben zu exspirieren. Wenn für Moslems die Pigerfahrt nach Mekka heilige Pflicht ist, so sollten die Kevins und Marcies der US-amerikanischen Nation wenigstens einmal im Leben durch Silikonvalley (oops & boobs world) gerollt sein, Erfahrungen, die zumeist auch im kreativen Kulturschaffen, insbesondere Film, positiv zu Buche schlagen, etwa: "ich weiß noch, wohin du letzten Sommer gerollt bist". Fairplay ist des Amerikaners Religion. Wenn der Zupf...(!) US-Amerikaner mal aus Versehen andere Kontinente überrollt, so spricht man fachgerecht von "Bande", je mehr andere Völker dabei von seinen speziell versenkbaren Extremitäten mal - kurzfristig - zusammengetreten werden, desto begeisterter reagiert die Welt auf dieses faszinierende american football. - Fazit: Einigkeit, Frieden, Freiheit bei all dieser unterschiedlichen Existenzweisen der Menschen wird es wohl nur in der geistigen Verfasstheit geben, in jener großen Utopie die Kapitalismus heißt, und eben nicht im ethnisch-biologischen Akzidentiellen der Conditio humana. Beträgt die durchschnittliche Penisgröße des US-Amerikaners 0,7 cm (smart), so liegen indische Spitzenwerte bei 3m 19 (XX-lingam). Somit ließe sich sagen: Der Kapitalismus US-amerikanischer Prägung wird wohl das weltumspannende Modell proliferierten Glücks in naher polymerischer Zukunft für uns alle, dann freilich isoprolongiert, liefern. Oops, schon zu Ende? J.Ernst Petenck, Betrice, Ry Walker, Woody Hollin
...Arbeitsplätze, Vollbeschäftigung, Volldampf, Vorwärts mit der Deutschland AG, Drückeberger sofort ausweisen... - Eins zu eins Lassen Sie sich nichts einreden. Ob Sie nun Arbeit haben oder nicht - das Mobiltelefon, das Sie benutzen, die Pizza, die sie gerne essen, der Film, den Sie gerne sehen...all das existiert und wird produziert, einerlei ob Sie arbeitslos, obdachlos oder sonstwas sind. Warum? Ganz einfach - weil es doch bis jetzt auch so war. Das hat mit Ihnen nicht das geringste zu tun. Sie müssen sich dashalb auch nicht schlecht fühlen. Politikern sagt man nach, sie seien in der Lage, Dinge genial zu vereinfachen. Das stimmt nur zum Teil. Unumstößliche Tatsache: es wird immer weniger Arbeitsplätze und immer mehr, oder bestenfalls gleich viel Menschen geben. Wäre auch nicht so tragisch. Noch so ein einfacher Faktor: Statistiker zeigen - von Reichtum der Welt, dem Gesamt der existierenden Güter könnten locker 12 Milliarden Menschen, das Doppelte der gegenwärtigen Weltbevölkerung, gut leben. Gut leben. Nicht einfach nur Daseinfristen.. Es liegt auf der Hand: Wenn es in absehbarer Zeit Computer geben wird, die für erweiterte Arbeits- und Herstellungsprozesse bereits Computer programmieren, welche Roboter beschäftigen, die wiederum Autos, Brotsorten und PC-Spiele herstellen, dann haben die Menschen vor allem eines: immer mehr Zeit. Das ist ja auch die Bestimmung des Menschen, oder anders, einfacher - das wollte er. Dem Natur-zusammenhang, kurz, dem Zwang entkommen: anfänglich wilde Tiere jagen müssen, im Industruialismus malochen müssen etc.pp. Defakto wird der Mensch, wenn es einigermaßen vernünftig weitergeht, in der Zukunft nicht mehr arbeiten müssen. Zukunft ist freilich unter gegenwärtigen Bedingungen nicht viel mehr als ein Logo für Unternehmen, von denen die meisten marode sind. Arbeit wird anspruchsvoll sein und werden, allgemein körperloser, ästhetischer - eine Aussicht auf die Freiheit. Notwendigkeit wird bestehen bleiben, aber einfach ausgedrückt: viel viel weniger. Denen, die weiterentwickeln, muss man Ihre Vergütungen nicht neiden. Wer nicht will, muss nicht, das wird Menschenrecht werden. Andererseits, wenn Arbeit verhindert wird, wenn getrickst wird, wenn Leute ausgebootet und kaltgestellt werden, wird es Strafen für diese Vergehen geben (s.BA, s Sensationsmache bei "Schwarzarbeitern". Jeder nach seinem Willen und seinen Fähigkeiten. Noch haben wir nichts davon. Wenn einer in der Talkshow sagt: Ich habe keinen Bock auf Arbeit, dann fallen die anderen über ihn her. Eigenartigerweise nicht bei Menschen wie Máxima und Willem-Alexander, da schwenken wir Fähnchen und Wimpelchen. Ein bisschen müssen wir wieder dazulernen, es muss ja nicht aus Pisa sein. Arbeit wird qualitative Arbeit werden, Mc-Jobs fallen weg, Handwerk wird noch auf lange lange Sicht goldenen Boden haben. Freilich: Ein Blatt wie die Bildzeitung werden 2 (zwei) Leute am Tag vollschreiben können, und zwar locker. Die anderen Posten entfallen, der Rest ist Distribution, und auch für die wird es erheblich weniger Leute benötigen. Dafür können die entbundenen Leute was ordentliches machen, oder einfach mal öfter in Urlaub fahren. Wir sagten es bereits - wir leben in einer Übergangszeit, noch hat niemand etwas davon. Entwarnung. Wenn Sie ohne Job sind: dafür können Sie nichts. Es gibt nur eminent und prominent starke Kräft, die verhinden wollen, dass sich am eigentlichen Status Quo der Macht etwas ändert. Das reicht von Psychotricks publizistischer Zirkel, die Nieten auf Chefsesseln besondere Fähigkeiten andichten, über Mobbingstrategien der Verhinderung bis zur offenen Unterdrückung. Wofür Sie was können (könnten) - wenn Arbeits- und Obdachlose in Zukunft ausgeflogen werden, vielleicht nach dem Bundesland Mallorca, wo sie an speziellen bays in Käfighaltung Tag für Tag Guantanamera hören müssen, Monitore, auf denen nichts anderes als Hausmeister Krause läuft. So in ca. 8 jahren vielleicht, unter einem Bundeskanzler Roland Koch, der bekennender Lager-Fan ist,
J.Ernst Petenck, Beatrice
Endlich beim Autokauf - Entriegelung! Die Macht der Vertragshändler brechen. EU-weit. Sich die Karre daher kommen lassen, wo es am günstigsten ist. Das möchte ich noch einmal erleben dürfen - Kapitalismus pur! Nationale Rettungspläne für Kirch? Was soll das? Ich giere schon auf Pocus TV: wenn bei Kirch der Gerichtsvollzieher kommt. Huha! 8 Milliarden, da lässt sich einiges auf den Sattel legen. Bloss keine Holzmann-Nummern mehr. Und überhaupt - lasst endlich Murdoch ran, vor allem bei ran. Kapitalismus pur!!! Die Werbewirtschaft hat voll recht. Produkt A darf keine Monopolstellung haben. Hui, können die vornehm reden. Wenn Produkt B besser als A ist, kauft der Verbraucher (wir!!!) eben dieses Produkt. Produkt-Produkt. So ist gewährleistet, dass immer die Qualität den Markt bestimmt. Marktwirtschaft: will heißen, will sagen: der bessere gewinnt. Denn es ist ja keineswegs so, dass der Hersteller B sich einfach sagt: wo krieg ich meine Teile billiger her, und in welchen Billigstlohnländern kann ich meinen Krempel noch billiger zusammenlöten lassen, paar Zusatzfeatures, die keiner braucht, und fertig - passt! Rest ist Logistik, was in der Hauptsache heißt - ein Logo finden, schon gehen wir über zur Firmenphilosophie. Mitnichten. Das wär' ja schlimm! Man muss einfach Geld lieben. Sonst geht es nicht. Ob bei Produkten Prpbleme, Risiken, Gefahren auftreten - Kinderkrankheiten, außerdem: muss einen denn alles interessieren? Eben, einen Dreck. Und bis da einer dahinterkommt, bin ich längst auf und davon... So ist es ja nun nicht! Wobei sich die Werbewirtschaft schon a so das vornehme Reden angwöhnt hat, dass sie es schon gar nie nicht mehr lassen kann, wie man sieht. - Marktwirtschaft. Das wäre es ja so, als ob sich die Leute selbst verarschen. So ist es ja nun auch nicht! Nicht einfach so, sondern mit Power. Ach, Das friedlich Bild des Marktes, von dem unser Wirtschaftssystem seinen Namen hat. So ein schöner friedlicher Wochenmarkt. Jeder bietet friedlich seine Ware an. Jeder Käufer hat und kennt seinen Händler, seinen ganz persönlichen Geheimtipp. Wunderbar. Und da soll was schlechtes dran sein? Während man darüber nachdenkt, in anderen, muslimischen Ländern Religion und Staat zu entflechten - sowas antiquiertes! - , kommt's doch vielmehr drauf an, Politik und Wirtschaft global zu verbinden! Vernetzung total! Juha!! So ist es doch! Nach der Entflechtung von Post, Bahn, Strom - steht endlich auch die, wie die Werbewirtschaft sagt, Wasserwirtschaft! Das beste Wasser gewinnt! Logisch. Soviel Extra muss ich noch erleben, undeding!! Und wenn einer Farbstoff für blaue Pommes reinschüttet - geil! Außerdem, wird schon seinen Grund haben. Entwarnung: Nichts geschieht grundlos. Zusammenlegung von Politik und Wirtschaft, am meisten effizient und, vor allem das naheliegende schlechthin. Und Philosophie, denn Lesen kommt wieder, ganz groß sogar. Ich sag nur: Murdoch ran: Bild, Ran, sun und zusammenschmeißen - alles bleibt bestens! Der Professor Peter Glotz (Sie wissen: ja nun, äh-äh) hat neulich wieder was über den digitalen Kapitalismus abgelas...geschrieben. Das trifft's. Was ist ein digitaler Kapitalismus? Ja nun ein solcher, bei dem alles ganz besonders schnell & unproblematisch geht. Beschleunigte Gesellschaft eben. Manche Menschen schauen auch schon so aus, nicht unbedingt schön, das nicht, dafür aber beschleunigt. Auch der Herr Arnbeitsamtsskandal persönlich Jagoda. Diese Beschleunigung im Gesicht! Was haben die in der BA auch rangeklotzt. Und am Schluss diese X-trembeschleunigung für Herrn Jagoda per Schleudersitz, Wow! Turbo! Nee, nee, lasst mal den Murdoch machen. Der Beste gewinnt. Irgendwann bildet sich klar wieder eine Aristokratie oder Monopol raus, was im Future Park das gleiche ist! Was ist so schlimm, wenn Murdoch der König der Welt ist? Haben die Leute was zu lesen. Australier sind eh die Coolsten, auch wenn sie sich im Moment leider noch mit den Schweizern im Hinblick auf Kräuterbonbons in U-heberrechtsstreitigkeiten befinden. Und wie wäre es wenn (achtung! Warum nicht, das System Kapitalismus passt in sich, sitzt) der Professor Peter Singer für die Wasserversorgung für Säuglinge bis zu 28 Tagen zuständig wäre? Sicher eine Erleichterung für die Mütter. Sie wenden ein: die beiden Herren sind Mumien? Schtimmt, auch wieder wahr. Deshalb, bitte merken: die Vitaminspritzen für Mumien gibt es nach wie vor nur bei uns und - Achtung! Herr Dieter Hundt! Arbeitgeberpräsident - bei der GLOSSE sind diese stets bei bei gleichbleibend höchster Qualität, ständig überprüft dazu und absolut kostenlos. Wenn das nichts ist!Freilich, Sie haben recht, nichts ist ohne Fehl und Tadel, stimmt schon, selbst der Kapitalismus nicht. Aber dafür haben wir den Bertelsmann-Konzern mit stern, der den Auswüchsen dann immer wieder ihre häßlichen Fratzen herunterreißt. Thomas Middelhoff flaniert dafür höchstpersönlich Tag für Tag an deutschen Bahnhöfen auf und ab, mit Softeis, und spricht seine Anweisungen ins Satellitenhandy, damit die Drop-outs nur ja hören, dass was für sie getan wird. Zu guter Letzt noch eine Bemerkung in eigener Sache: Diesmal haben wir keine überflüssigen Wortspiele eingebaut, die Werber & Medienleute Dellings nennen, wenngleich heuer (ich befürchte schlimmes -d.setzer) auch der Computerhersteller Dell (es darf doch wohl nicht ... okee, nur zu, nur zu... -d.setzer) mit einer Wachstumsdelle rechnen muss (warum muss das immer mit nahezu turbo-naturnotwendigkeit über einen hinwegdonnern? wer fühlt sich da nicht wie ein dellingquent? -d.setzer)
Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, "MrX" (der taktvollerweise noch nicht namentlich erwähnt werden darf)
Die Eilmeldung von Woody Hollin, Medienexperte und Supermorph: Chef eines Kinderpornohändlerrings - bewarb er sich um Vorstand einer Organisation für Vergewaltigungsopfer? Ein und dieselbe Person??
Unsere TOP FOUR der Werbesprüche: 4 Platz 4: "Deutschland macht Platz im (wunderbar, dieses Generve) Kühlschra-hank". Vom Enervierungsfaktor kommt da nur noch Harald "wäwäwä" Schmidt-Dä-ä ran. (schmidt? shuubr. und rüdi? rüdi carrell? shen-shatshiou-nell. und wann kommt horst? Shuubr- d-setzer)3 Unverändert auf Platz 3: mit Pudelmütze im Dustern wuseln, "heute kommt - bro ßieben", (nominiert für den echtesten, natürlichsten plus jugendlich-authentischsten Gesichtsausdruckaward)2 Platz 2: abgeklärt, über Gesichtsakrobatik erhaben, dafür aristokratische Vorfreude Höchstdero Ihrer von Pfuhl - Mmmh, Kaffee, wenn er nur eins ist: "Früsch gebrüht".1 Babyrentenkonto? Bitte was? Platz eins? "Det Bewwe-Rentenkonto" - ??? - Ah so!!!"Darf ick raten?" Das Rentenkonto von der - "nu mach ma hinne!" - Postbank. Dann der maliziöse Zungenbrecher: "det is jetz janz offissiel", minimale Bredouille ("offissiel"), wurde aber dringelassen, man darf ruhig den Sch-m-w-ierigkeitsgrad rausmerken. Entscheidend - der Inhalt: Der Staat gibt, wir wissen es, "ordentlich wat dazu", aber aufgepasst: nur echt und zertifiziert, wenn das Friseurdiplom erscheint.Mehr im Frisurministerium von Walter Riester.Und hier sind auch wir - Ihre Bundesanstalt für Arbeit - Im Frisieren seit Jahrzenhnten Spitze. Creativ award für den besten Spot außer Konkurrenz:Alles bleibt beim Alten & alles wird zugleich besser. Was liegt näher als: "Alles bleibt besser" ?Klar. %-&. Fusion von D2 und vodaphone. Ich weiß, es wurde nachträglich geändert, jetzt: " Alles bleibt bestens".Alles bleibt besser - erstaunlich, was die Bosse den Agenturen alles abnehmen. Diese ästhetische Treffsicherheit der Chefs, Wahnsinn! Mal so vom Gefühl her! Bei allem Respekt - könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass zuhause bei drohendem Besuch von Konkurrenten über die 500000 Euro teure Protzanlage die Brandenburgischen Konzerte oder Ravels Gaspard de la nuit abgespielt werden, während man eigentlich zu doof ist, Mozarts Butterbrot auch nur von Jot-We-De zu kapieren. Ähem, nur mal so als Anregung Das muss ich auch nicht kapieren! Pfufts! Ist ja recht. Das muss ich auch nicht kapieren! Pfufts! Schon gut. Das muss ich auch nicht kapieren! Pfufts! Schön.
Jugendliche von heute - ständig von zwei Gefahren bedroht: Austrocknung der Haut und Versorgungslücke.- Jugendliche Haut unterliegt einer Gefahr, und diese Kardinalgefahr für die Haut von Teenagern ab 14 lautet: Austrocknung. Ständig ist sie da. Im Zug. Beim Blue-Konzert. Überall. Wenn nicht ständig lebensnotwendige Feuchtigkeitsenzyme zu geführt werden, ist alles zu spät. Für immer. - Jugendliche besser als ihr Ruf: die sog. Pisastudie versucht Jugendlichen Dummheit anzudichten, wobei die Erwachsenen in den allermeisten Fällen nicht ihr teils hochkompliziertes Zeichensystem verstehen. Beispiel: Immer mehr SMS und E-Mails werden raffiniert verschlüsselt. Ebenfalls unter Teenagern ganz hoch im Kurs - Thema: Rente. Ob im Bluekonzert, bei Britney - in den Klatschpausen und zwischen zwei Ohnmachten erkundigt man sich schon mal schnell: Und - wie steht's bei dir mit der Riesterrrente? Obacht Erwachsene! - Enkodierte Intelligenz! Wie soll man so eine SMS deuten? H-I-E-VL ?;-/ Klar: Hab ich eine Versorgungslücke? chri
- Forum in Berlin: Der Hunger in der Welt soll bis 2015 halbiert werden. Was lese ich? Menschelte es tatsächlich, aber warum dann so gedehnt? Nein. Medienschelte setzte es - schon wieder verlesen - Zeitungen sollten nach Maßgabe der Redner weniger rumkritteln, dafür mehr Patenschaften für Kinder übernehmen (doch nicht ganz unrecht gehabt mit menscheln. Man erahnt manchmal zurecht, eine untergründige Beziehung zwischen zwei unverwandten Begriffen). Auch der Bundespräsident soll eine flammende Rede gehalten haben. Der Bundespräsident? Wer ist eigentlich unser Bundespräsident? Wie heißt der? Horst? Nein. Rüdi? Auch nicht. Johannes...Daum? Stimmt nicht, so ähnlich aber. Sein Bild hab ich genau vor Augen. Er sieht aus, als hätte er zeitlebens nichts anderes getan als Gummibärchen zermahlen.
- Man braucht schon Zeit, wenn man die Süddeutsche online lesen will. Wer da nicht arbeitslos ist, ist im Prinzip aufgeschmissen. Allein bis eine Seite aufgeht! Übrigens, in einer ehemaligen Wohnung von mir hatte ich mal einen Teppichboden, den hab ich vom Vormieter einfach dringelassen (geht noch... bloß kein Stress) Der hatte genau dies Hintergrundgrau der Süddeutschen. Dieser Farbton muss was Dauerhaftes, Nachhaltiges an sich haben, sogar beim Seiten laden. Über das Phänomen Schmutzabweisung lässt sich hier natürlich aus Gründen der (Un)logik keine Pointe zimmern. Weshalb will man eigentlich die Süddeutsche lesen? Logisch, wegen Streiflicht, alles andere ist nicht so... naja, wenn im Feuilleton schon in der Überschrift Worte wie "Jargon" vorkommen... Hopps - jetzt geht die Seite auf. Leider ist meine Mittagspause vorüber. Aber die ersten beiden szintillierenden Sätze kann ich noch lesen. Aha. Klingt ganz gut. Schade, muss jetzt los, hab nur drei Std. Zeit (wie wahr, wie wahr, der petenck treibt uns wieder rein -d. setzer)
Die eigenständige Recherche von Hadschi über die Telekom: Magenta urheberrechtlich geschützt, darf nicht mehr ausgesprochen werden Content besteht nur aus Magenta (Vergleiche Farbe Bundeskanzler) urheberrechtlich geschützt, darf nicht mehr ausgesprochen werden Content besteht nur aus ( Vergleiche )
Wir ertrinken in Information, aber uns dürstet nach Wissen .Aus diesem Grund, liebe Leser, wenden wir uns an ein großes hüstel Journal, die wir aus Gründen des Taktes (wg. Umsatzeinbußen) im Unbenannten belassen wollen. Bißchen heikle Geschichte - es kommt ja dabei immer ein wenig drauf an, den richtigen Ton zu treffen. Beatrice hat ihn. Auch der Ausfallschritt ist wichtig, umso wichtiger, je mehr man drüber nachdenkt.Sehr geehrter Herr Name wurde aus Gründen des Rüspekts vor erwähnten Umsatzeinbußen gediektWir führen uns gerne Ihre Promispecials mit den stets gleichen Personen und Themen (Verona, Ariane, Dieter, Uschi, Wussi) 1000x zu Gemüte. Allerdings müssen wir Ihnen mitteilen, dass es uns Ihr Brei beim 1000000x frachement dit zu den Ohren rausquillt. Sollte Ihrer Aufmerksamkeit dieser Fakt entgangen sein, so möchten wir die Gelegenheit nutzen, diesem Fakt den nachhaltigsten Ausdruck zu verleihen, in der Hoffnung, dass dieser wohl zu naheliegende Wunsch von Ihnen dank Ihrer leitenden Verantwortung respektive Ihrer Eigenschaft als (wie sollte man es denn sonst kennzeichnen?) doofe Sau nicht unberücksichtigt bleibt. Mit vorzüglicher Hochachtung Beatrice für DIE GLOSSE
Pisa: Wann kommt eigentlich der/die nächste Politfregatte, der bei Kindern Lust am Lernen wecken möchte. Müsste man nicht auch längst wieder mal ein Zeichen setzen? Dumm nur, dass nach einer Studie der University of Hycksopolis/Texas sich selbst Kinder unserer nächsten Verwandten, der Bonobos, sich von den Politikersprechblasen unterfordert fühlen. Diesen Beitrag bewerten: a) Hat mich schon wieder traurig (und auch wütend) gemacht b) Hat sicherlich Frauen von BildungspolitikerInnen Mut gemacht c) Dieser trash (will sagen: Bildungsmüll) hat in meinem Kopf crash (will heißen: Tinnitus) hinterlassen. d) Dieser Delling hat bei mir zunächst eine Delle hinterlassen. Doch dann wurde es besser! Jetzt wächst dort ein Horn.
Wenn man Intelligenz nicht nur intellektuell, sondern als allumfassende Fähigkeit des Lebendigen auffasst, kann man annehmen, das es sich um ein Nullsummenspiel handelt. Jeder Fortschritt, Zugewinn an Fertigketen ging einher mit Verlust. Eine Zelle mit ihrer Fähigkeit zum Teilen, eine Ameise, die das zigfache ihres Gewichts wuppen kann. Der Mensch, geistig ein Riese, eine Schnecke hingegen verglichen mit einem Hochgeschwindigkeitssprinter wie dem Geparden.... Auch der Regenwurm soll nicht unerwähnt bleiben mit seiner erstaunlichen Regenerationesfähigkeit. Trennt ihn beim Gartenumgraben ein Spaten durch - bis zu welchem Segment eigentlich? -, regeneriert er sich vollständig (regenerierwurm? -d.setzer) Auch eine intelligent Fähigkeit im weitesten Sinn. Oder wie war das? Auf jeden Fall festzuhalten - man sollte Intelligenz nicht nur auf irgendwelche kognitiven skills verkürzen.Nun hat Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt gefordert, man müsse nach der Pisastudie Schluss machen mit dieser Kuschelpädagogik, Lehrpläne entschlacken, außerdem: "Müssen sich Schüler in Biologie wirklich vier Wochen mit dem Bau der Regenwürmer befassen?" Dieter Hundt, ein bemerkenswerter Lebenslauf, Auszug - zitiert nach der Financial Times Deutschland (FTD): "1964 wurde Hundt Mitarbeiter der AEG-Telefunken AG in Frankfurt/M. Er war dort zunächst Assistent des für Kernenergietechnik zuständigen Vorstandsmitglieds, anschließend Vertriebsleiter für Siedewasserreaktoren und nach der Fusion der Reaktorbereiche von AEG und Siemens Bereichsleiter bei der Kraftwerkunion AG, Frankfurt/Erlangen. 1975 trat er als geschäftsführender Gesellschafter in die Allgaier-Werke GmbH & Co. KG, Uhingen, ein. Seit 1976 ist er Alleingesellschafter dieses Unternehmens bzw. seiner Rechtsnachfolger. Die mittelständischen Allgaier-Werke sind ein Zulieferer der internationalen Automobilindustrie auf dem Gebiet der Umformtechnik mit der Produktion von Preßteilen und einbaufertigen Komponenten sowie der Fertigung von Karosseriewerkzeugen. In weiteren Geschäfts- bereichen werden verfahrenstechnische Maschinen und Apparate wie Siebmaschinen, Magnetscheider, Trockner und Kühler sowie komplette Anlagen, insbesondere für die Chemie-, Pharmazie-, Lebensmittel- und die Holzindustrie sowie den Re- cyclingbe- reich und hydrau- lische An- Tri eb s Angesichts dessen - Leser, die die Vermutung hegen, es könnte noch andere Formen des Glücks geben, können vielleicht auch mit dieser Art Resümee etwas anfangen: Vielleicht darf man auch das Leben des Regenwurm als ein gelungenes betrachten. Und nicht wenige Haustiere dürften sich an ihrem Lebensabend zufrieden im Körbchen zurücklehnen und still bei sich denken: och, so'n armer Hund war ich alles in allem nicht... Freilich muss man Dieter Hundt hoch anrechnen, dass er sich stets für Frauen im Beruf einsetzt, noch dazu sprachlich sehr elegant, denn "dies ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung auch (kann man sich einfach nicht satthören) richtig und wichtig." (Politik-digital.de).Tja, was wird solch ein Mensch einem Reporter über sein Privatleben verraten? Natürlich dies, was sonst: "Hundt ist Sport- und Musikliebhaber". Außerdem: Vorsitzender des Freundeskreises des VfB Stuttgart. Na denn.Doro Wagenbach, David Hoff
Yo - nicht so Plastik-schnickschnack: die Rapper-Community. Ich mag am liebsten die blondierten, die sowieso blond sind. Auch die Hiphop-Graffiti - Verschissen voll phette Mentos Credibility!
Mo' music? Die aktuelle Kurzkrikik: Bro'Sis - What's diz? So I've cume fo' delling Yo man: - ah, dat's phucking shit! Dat's shit, man! Mr.Boom
Außerdem : Alles im "digitalen Kapitalismus" ist überschaubar, nachvollziehbar. Kombinationen von Einsen und Nullen. So auch bewärte Aussagen, etwa Wissen ist Macht. Tipp: Lesen Sie einfach die Amerikaserieim stern - Hoho, die Amerikaner werden zittern! Über haupt sind ja manche Seiten so aufgemacht, dass man unbewusst eigentlich ein Pornospecial erwartet, bei genauem Hinsehen ist es aber nur ein Promispecial, s. Kodierung = Köderung. Außerdem: 150 Jahre Amica: die neuen frechen Frauen kommen, diesmal wirklich. Zucchinieintopf. Und: so kriegen Sie ihn morgens aus dem Bett. müssen auch unsere gespitzten Bleistifte auch mal in die Heia. Das wäre jetzt. Deshalb - Tschüß bis zum nächsten Update ...YO - noch eins/un autre/another one/ancora una working/emulgating/bug shooting/travelling/settle down auto outprint for layout: 0, 00000000000000000000000009873786 nano sec.status: done
Liebe Leserinnen und Leser, von Zeit zu Zeit präsentieren wir Ihnen Sätze prominenter Denker und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen. Diesmal aus dem Bereich der klassischen Psychotherapie, vom Analytiker und Sexuologen Wilhelm Reich (1897-1957). Wie stets enthalten wir uns jeglichen Kommentars:"Mit einiger Ungenauigkeit könnte man das Gebiet der emotionalen Pest mit dem der "politischen Reaktion" und vielleicht sogar mit dem Prinzip der Politik überhaupt gleichsetzen. Um dies in korrekter Weise tun zu können, muss man das Grundprinzip aller Politik, nämlich Sucht nach Macht und Übervorteilung, auf die verschiedenen Lebensgebiete übertragen, wo im gewöhnlichen Sinne des Wortes nicht von Politik gesprochen wird" Aus: Charakteranalyse
Vorwort von J. Ernst Petenck: Liebe Leser, wie Sie wissen, bin ich verpflichtet, unseren Redakteur, dessen Namen zu nennen unser gesamtes Magazin zu taktvoll war, wieder einzustellen. Ich habe die Entscheidung des Gerichts für einen gravierenden Fehler gehalten, dennoch füge ich mich natürlich seinem Urteil. Heute stellt sich unser Mann wieder mit einem Beitrag vor. Zu gegebener Zeit wird er das auch mit unter seinem Namen tun können. - Falls er Ihnen zu anbiedernd, gefühlsdusselig, zu friedensbewegt... schreibt, wäre ich Ihnen für eine kurze Mail sehr verbunden. J. Ernst Petenck ( DIE GLOSSE Chefredaktion)
Freiheit - Azazel und GUMMIBÄRCHENDie Dinger gehen natürlich weg. Nur, wann, wo und von wem werden Sie gegessen? Ausschließlich von Kindern? Manche reifen, verantwortungsvollen Erwachsenen behaupten, sie mögen sie einfach nicht. Die überwiegende Mehrzahl aber eben doch, ich gehöre dazu. Denn: da muss ein Stoff drin sein, den der Körper - ab und zu zumindest - braucht. Gummibärchen. Kennen Sie das, Samstag, Einkauf beendet, raus aus dem Supermarkt, gar nicht erwarten können, noch Kramen, schon Wühlen in der Plastiktüte - wo ist denn die Packung?, na also. Aufreißen - wie war das? Sind das die mit Ecke oben ab oder quer zerren? Aha. Die ersten verschwinden im Mund. Mmh! Sie stehen vor dem Großmarkt, wichtig: Sie stehen niemandem im Weg, versperren keine Zugänge oder Ladeflächen. Dennoch beschleicht Sie ein komisches Gefühl. Und es trügt nicht. Niemand kennt Sie am Supermarkt, doch heute ist wieder so ein kritischer Tag. Was heißt: es gibt Tage, da ist alles anonym, niemand beachtet Sie. Und es gibt Tage, obzwar auch anonym, aber Sie sind auffällig, mit allem, was Sie tun oder lassen, vor allem aber, wenn Sie Gummibärchen essen. Alles um Sie herum geht in allgemeiner Mobilität auf, geschäftiges Wuseln, Euro für den Wagen suchen, kauend aus dem Markt kommen, sofort das Auto ansteuern - alles geht ganz ganz schnell. Doch Sie pfeifen auf die Hektik, Muße, Verweilen, den fulminanten Satz aus der Werbung im Kopf: da kommt Genuss auf - Gummibärchen. Nochmals: Sie behindern niemanden, Sie verweigern sich aber (unbewusst?) an den für Sie eigens angelegten oder empfohlenen beziehungsweise offiziell für Sie zugewiesenen Plätzen zu rasten, Outdoor-Stehcafe oder Kiosk. Schon werden Sie von den Einkäufern im Vorrübergehen kritisch gemustert. Steht einfach da - ißt Gummibärchen. Sie denken noch: wahrscheinlich nur Einbildung. - Szenenwechsel. Versuchen Sie doch mal, ein paar andere Orte in ihrer Phantasie einzusetzen, zum Beispiel: Fußgängerzone. Im Gewühl natürlich ungefährlich, nicht nur wenn - Gipfelpunkt im Hinblick auf Menschenaufkommen - Frühlings- oder Herbstmarkt ist. Überflüssige Sicherheitsbedenken andererseits auch, wenn kaum was los ist, z. H. sonntags halbzehn in Deutschland. Damit ist schon der zweite Teil der Gesetzmäßigkeit umrissen: es scheint nicht nur ein Zyklus von anonymen Tagen und solch publiken, wo Sie auf jedermanns Präsentierteller sind, zu existieren, der zweite Faktor - das Passantenaufkommen - ist ebenfalls von tragender Bedeutung. Kritische Masse. Wenn zu viele Leute unterwegs sind, ist Allen alles egal. Wenn wenige Einzelne unterwegs sind - auch. Schwer zu sagen, ab welcher Dichte der Funken der Missgunst im Hinblick auf Gummibärchen zur Zündung gelangt. Heute ist so ein Tag, Schnittpunkt der Asymptoten. Sie stehen nicht an der Bratwurstbude, nicht am Dönerstandstand. Nicht an den runden Stehtischchen, wo es die Pizzaecken gibt. Auch nicht am Falafel-Imbissw vorm eingerüsteten Kino, das wegen dem Multiplex pleite ist. Sie: etwas abseits, wobei - niemandem im Weg. Und wieder dieses leise Unbehagen, eine feine Unruhe, wie eine Tasse Kaffee zuviel. Was kann denn schon passieren? Bevor wir dazu kommen, sollten wir vielleicht noch ein wenig weiterschweifen. - Noch ein Ort, der Einfachheit halber Location genannt, sagen wir: verkehrsberuhigte Zone, Ecke Hypobank, Straßencafes, von Design und Angebot alles leichter Multikultieinschlag. Auch hier alles in geschäftiger Bewegung. Hei! Da kommt ein junger Mann aus dem Drogeriemarkt und schiebt sich einen Schokoriegel in den Mund, endlich - ein Verwandter im Geiste. Gleich bleibt er - hält leider nicht weiterer Prüfung stand - er bleibt eben nicht stehen. Außerdem: Schokoriegel. Da spurtet noch jemand hinter ihm her, ein zweiter junger Mann, im Einholen: Flachsen, Lachen. Und wie auf ein Zeichen sputen sich beide jetzt doppelt. Da stehen Sie wieder, niemandem im Weg zwar, aber allein mit Ihrer Tüte Gummibärchen. - Baumarkt. Sie befinden sich nicht widrigerweise in unmittelbarer Nähe von Ladezonen oder Feuerwehrzufahrten, freilich, Sie ahnen es, stehen aber auch nicht an für Ihr Wohlbefinden plus Stärkung bereitsgestellten rustikalen Imbissbuden, Spezialitäten: Schaschlik, Gulaschsuppe, Geheimtipp: Schnitzelsandwich mit Mayo. Auch an Ihre Verdauung wurde gedacht: Dornkaats und Bommerlunder (wg. Vollkorn) gibt's, jede Menge Jägermeister (wg. Kräuter) oder zur Abwechslung mal einen Apfelkorn (wg. der Vitamine). Findet Zuspruch, da stehen doch schon so einige. Aber doch nicht da wo Sie im Stehen mit Ihren Bärchen. Da doch nicht! Angenommen, Sie warten auf ihre Frau, die versucht, in der Plants & More-Abteilung nach Bewässerungsaufsätzen für Ihre Rotodendronbüschchen fündig zu werden. Sie warten aber auch nicht in unmittelbarer Umgebung ihres Wagens, um den Kofferraum herum, mit einem Softeis in der Hand wie viele Partner oder auch Väter. Das stete Kleckern scheint übrigens eine gute Schule fürs Erwachsenwerden von Männern zu sein. Sie stehen, sagen wir, nur etwas seitlich vom Haupteingang - die Leute können zügig, in ihrem shopping drive von Ihnen ungebremst passieren. Gummibärchen. Schmeckt so gut, muss was drin sein, was irgendwelche Endorphine freisetzt. Und da geschieht es! Eine nicht mehr ganz junge Dame, D-Welle, schüttelt indigniert den Kopf. Und, schon etwas im Distanten, nochmal. Sie: ein erwachsener Mann. Und Sie denken nichts Böses. Wichtig: Sie fischen die Gummibärchen nicht etwa lässig und einzeln, mit kleinem und Ringfinger aus der Packung, vorher haben Sie mit dieser auch nicht rap-mäßig jongliert. Nein und nochmals nein, nichts von dem. Sie denken nichts Böses, pure Vorfreude auf den Geschmack. Wenn bei der ersten Süße das Wasser im Mund nicht zusammen -, auseinander (!) schießt. Jetzt kommt der Rentner vom Imbissstand. Das müssen durchaus einige Jägermeister gewesen sein, sagen Ihnen Ihre Antennen. Er drängt, zwängt sich an Ihnen vorbei, obwohl keine Platznot herrscht, berührt Sie aber nicht. Sie spüren nur den Luftzug, wg. Jägermeister auch als Dunstabzug zu bezeichnen. Er gehört nicht zu der Sorte, die ständig Selbstgespräche führen, auf Ihrer Höhe jedoch entäußert sich ihm ein Laut mouillierten Missfallens, mittig zwischen Brummen und Grunzen angelegt. Auch er kennt sich aus, insbesondere: die Sorte, wie Sie einer sind, die kennt er zur Genüge. Doch woher eigentlich? Aus dem FF? Das ist ein Geheimnis. Hand aus Herz - wann haben Sie zum letzten Mal jemanden im Stehen auf der Straße Gummibärchen essen gesehen? Und: was genau sind Sie denn für einer für ihn? Vielleicht so einer: (unhörbar) La Paloma pfeifen, aber (deutlich sichtbar) Gummibärchen essen? Sie spüren, da ist noch mehr. Für ihn hätte es so jemand wie Sie zu einer bestimmten Zeit deutscher Geschichte höchstwahrscheinlich nicht gegeben. Ihr unbotmäßiges Stehen würde sowieso zur Rüge mit Aburteilung führen - sofortiges standrechtliches Erschießen nicht völlig ausgeschlossen. In jäh aufkeimender innerer Gegenwehr beginnen Sie zu kalkulieren. Kann doch gar nicht sein! Pi mal Daumen, nach gefühltem Alter des Gegenübers kann es sich nominell doch nur um einen Alt-68er handeln. Stoiber-, Mahler- bis Schilyalter. Schwacher Trost - würden Sie ihre Gummibärchen im Gehen essen, es würde nicht passieren. - Ausgrenzung, Unerwünscht sein. Immer mehr Passanten strömen - in Leggins, Trainingsanzügen, zum Teil mit integrierten Embonpoints, nochmehr Frauen in Hauspuschen. Immer mehr feindselige Blicke treffen Sie. Liegt es vielleicht an ihrer Kleidung? Gut, Jeans und das alte "rostige" Cordsacko - aber zum Einkaufen geht es doch! Hm, die Socken von gestern? Aber die stinken noch nicht. Außerdem ist ab da aufwärts alles geduscht, was man Samstag Vormittag im Großmarkt nicht von jedermann/frau behaupten kann. Außerdem sind wir im Freien. Außerdem - Sie warten nur auf Ihre Frau. Meingott, wo bleibt sie denn solange? Das Aufkommen nimmt zu. Schon sind die ersten unsichtbaren Frauen dabei, d.h. man sieht nur die Hauspuschen vorbeitapsen, teilweise auch gar keine Menschen mehr - Morgenmäntel flattern vorüber, auch Gruppen von männlichen Trainingsanzügen, die sich über Schumi unterhalten. Vielleicht ein wenig geisterhaft, doch das stört Sie nicht weiter. Denn Sie sind keineswegs unfreundlich oder abweisend zu den Leuten beziehungsweise animierten Leggins, im Gegenteil, Ihnen geht es gut, eigentlich ist doch die Welt in Ordnung, die Bärchen tunen Sie. Doch die manifesten Angstgefühle sind auch nicht von der Hand zu weisen: ob Menschen, Zombies oder Unsichtbare - die Mauer an Feindseligkeit ist real, Stunk zum Schneiden, obwohl nominell an frischer Luft (genaue Position: schräg gegenüber Eingang). Sie können diese Gedankenwälle beinahe tasten, werden mehr und mehr eingekreist von diesen animosen Wirbeln und Frequenzbändern obertönigen Hasses: Warmduscher! Gummibärenvertilger!
Lesen Sie weiter gleich im Anschluss 2. Teil: Übrigens, liebe Leser, falls Sie finden, dass der Stil unseres Redakteurs viel zu wenig persönlich ist, lassen Sie es mich bitte wissen. J. Ernst Petenck ( DIE GLOSSE Chefredaktion)
Anderes Ambiente: Bahnhof, hohe Polizeipräsenz. Sie stehen wieder nicht an den für Sie vorgesehenen Laugengebäck-Stehcafes oder Zeitschriften/Underberg/Zigaretten-Oasen. Auch nicht abseits mit - was erlaubt wäre - schwerer Einkaufstüte dabei, die Sie - wie etliche Damen von Zeit zu Zeit - mal eben vorwurfsvoll am Boden absetzen. Ansonsten allenthalben, soweit man den Eindrücken trauen kann, auch hier zielorientiertes Streben. Nicht alle. Für die gilt immerhin: das karge Straßeneinkommen reicht für diverse kleine Fläschchen. Versuchen Sie nur mal anzudenken: Angenommen, Ihnen stünde heute der Sinn nach Gummibärchen, gemengt mit einem kleinen-feinen Nebenappetit auf ein Jogolé. Zu diesem Zweck haben Sie eigens ein kleines Löffelchen mitgenommen, und jetzt wollen Sie das in der Bahnhofspassage genüsslich... Gut möglich, dass Sie sich auch vom Auge des Gesetzes, das den reibungslosen Ablauf hier regelt, einen düsteren Blick einfangen (Aufnahme Ihrer Personalien? Durchaus drin). Geschweige erst die anderen. Wer ist denn in Wirklichkeit der Dropout? Sie doch! Eigenes-Löffelchen-Mitbringer! Joghurtschlabber-Gummibärchenesser! Ach, Sie gehören doch...! Man sollte, gerade als Mann, nicht so larmoyant, d.h. weinerlich sein. Frauen. Frauen tun sich erfahrungsgemäß etwas leichter beim Imaginieren innerer Katastrophen. Ich weiß, es gibt eine Menge Frauen, die nachgerade wegen Panikattacken sich umgehend in Therapie begeben müssten bei der Vorstellung, auf öffentlichen Plätzen, noch dazu im Innehalten, im Stehenbleiben Schokokekse mit Fruchtyoghurt zu sich nehmen. Die meisten sind sich bewusst drüber und können es sich auch eingestehen (man stelle sich aber erst einmal die Dunkelziffer vor!). Mega-tückisch übrigens auch: süße Knusperbrezel, verdächtig in jedem Fall: Knoppers in Verbindung mit Puddispudding. Und dann erst Gummibärchen - nennen Sie mir eine Frau! Aber es trifft auch die Männer. Bei genauem Hinsehen könnte hier der Grabenkrieg der Geschlechter ein Ende finden, im Optimalfall nachhaltige Solidarisierung nicht ausgeschlossen. Vorläufiges Fazit: Innere Katastrophe, Ausgrenzung, Dropout. Welche Seite des Gesetzes man auch anschaut. Polizeipräsenz nützt da gar nichts. - Im Zug. Zur Erinnerung - Stichwort: (un)kritische Masse. Alle dicht gedrängt, jeder nur bei sich, was der Nachbar macht ist egal, überstehen ist alles. Ob Sie Gummibärchen essen oder nicht - wen kümmert's? Freilich, hier könnten Sie sich genausogut unbehelligt einen Schuss setzen. Das ist ja nicht das Thema. Wir dünnen also die Szenerie etwas aus. Sagen wir: Messe-Ende, Rück-Zug heimwärts, gut besetzt. Diesmal essen Sie Ihre Gummibärchen im Gehen. Sie streben dem Bordbistro zu. Ein Blick, dunkel im Sinn von tief irgendwie streift Sie, von einer attraktiven Blonden im Abteil, im Hochsehen von Ihrem Geo, Resigniert, aber auch ein wenig angezogen und interessiert wirkt er, vielleicht, weil Sie so authentisch und selbstvergessen mahlend in Fahrtrichtung draußen am Gang vorüberrudern. Mit der Tüte in der Hand entern Sie das Bordbistro (entscheidend: Sie fahren die Strecke nur ausnahmsweise, vielleicht nicht zum ersten Mal, aber nicht regelmäßig, keinesfalls Tag für Tag, Sie sind also nicht jener nur Imaginierte, der immer um 17:10 zusteigt, Tüte Bärchen aufreißt und zu mampfen beginnt. Ich sagte: mampfen. Von ihnen kosten geht nicht). Tür auf - drinnen: Mäntel, Koffer, Messemänner, Gesprächsfetzen, die Alte, Scheidung, Gelächter, wieder neue Spritzpistole von Nintendo... alle beim Pils. Sie, Ihre heißgeliebten Gummibärchen in der Hand, stolpern der Servicebar entgegen, fragen erwartungsfroh, ob es hier auch Jogolé gibt, während Sie mit der anderen schon Ihr Löffelchen zücken. Mit welcher Situation ließe sich das vergleichen? Vielleicht - roadmovie: Jugendlicher Protagonist betritt den Saloon der Tankstelle in der Wüste, plötzlich - Schweigen, Lauern, Klacken der Billardkugeln... Ganz wichtig hierbei, was Sie nicht denken. Sie denken nicht: Gummibärchen - na und! Ich steh dazu! Das wäre einfach, niemand würde Sie behelligen, Ehrenwort. Sie wissen aber: dieser Selbstbehauptungsgedanke würde viel zuviel von ihrem Genuss entbinden. - Entschärfung der Situation. Wir stellen uns vor: Das Bordbistro ist nicht vollbesetzt. Aber auch nicht nur einer oder zwei da von den Messefritzen. Vieles spricht dafür, dass vermutlich ab drei dem Individuum entgegengeworfenen Personen die kritische Masse beginnt. Sagen wir folglich: am Nebentisch stehen 4 Personen. Alle beim Pils. Sie diesmal ohne Jogole, ohne Accessoires wie Löffelchen, stoisch, auch kein Knoppers. Sie haben sich lediglich eine solide Kompilationspackung gekauft, Sie wissen, die mit Bärchen und bunten Lakritzstückchen. Schon treffen die ersten kalten Blicke vom Nebentisch in Ihrem Perzeptions-Apparat für viszuelle Reize ein, allen voran von einem mit Mayo-Schnitzelsandwich als Accessoire. Sie scheinen irgendwie nicht hart genug für ihn, das bedeutet er Ihnen. Ihren Antennen entgeht nicht, dass er ist jünger als Sie, umgekehrt können Sie auch nichts dafür, dass er schon so alt aussieht. Seine ihm eigene Härte erschließt sich Ihnen auch nicht auf den ersten Blick, auch von seiner Taille nicht, die, nach ihren Tele-Distributoren benannt, Elton/Raab-Taille heißen müsste. Noch wäre die Situation locker zu entschärfen. Auch ein Pils holen, und Sie wären willkommen. Sie müssten nicht mal bei den Blondinenwitzen mitlachen. Diese Feindseligkeit! Was haben sie nur ans sich? Eine überflüssige, eine dumme Frage. Gummibärchen - die sind Ihre Wunde. Ihnen wird nolens volens klar: Sie waren sich nicht bewusst, dass Sie heute ganz bewusst im Zug Gummibärchen essen wollten, Sie haben es auch versäumt, den anderen mit ihrer Körpersprache zu indizieren, signalisieren, dass Sie sich über ihren Genusskoeffizienten sehr wohl im Klaren sind - indem Sie sich beispielsweise mit dem Ausdruck einer gewissen Unnahbarkeit wappneten. Nun trifft es Sie unvorbereitet, Sie werden eben bestraft für den Ausdruck Ihrer Unschuld, eigentlich selber schuld. In diesem kindlichen Seinszustand, einem vegetativen Selbst freuten Sie auf Gaumenfreuden, alveolare Springbrunnen, das Schießen unschuldig-seeliger Glückshormone. Sie sehen, nun haben Sie eben einiges nachzuarbeiten! Freilich wissen Sie auch: im stufenweisen Bewusstwerden wird Ihnen Ihr unmittelbarer Genuss abhanden kommen, entgleiten. Entzug. Dem anderen scheinen mittlerweile die Gesichtszüge zu entgleisen, er glotzt Sie unverfroren an, mitten ins Gesicht. Sie nehmen ein dumpfes Murmeln des Nebenmannes wahr: lass doch. Jetzt haben Sie die Unschuld verloren. War doch was Komisches an Ihnen? Schauten sie vielleicht jedes einzeln Bärchen an, haben es liebvoll untersucht, bevor sie ihm den Kopf abbissen? Aber nein. Sie essen nur am liebsten die weißen mit den grünen zusammen, und, soweit erreichbar, immer mit einem orangenen Lakritz-Kubus. Schmeckt einfach am besten. Auf die Yoghurtgums wiederum hätte der Hersteller verzichten können, überflüssig, zumindest nach Ihrem Geschmack, da ist ein zusätzliches Jogolé besser. Das Herausfischen geschieht nahezu instinktiv. Eigenartig, wenn man etwas wirklich will, heißt es - if You really really want - bekommt man die Anerkennung. Grün-weiß plus Lakritz, das will ich eigentlich wirklich, da ist nichts gekünsteltes dran, darüber bin ich mir jetzt klar geworden, insofern ist diese Erfahrung wahrscheinlich wertvoll. Doch warum gönnt man mir dann keine Freundlichkeit, warum nur dieser stumme Hass? Das widerspricht dem doch. Eine Antithese ergreift Besitz von Ihnen: es müssen doch wohl nicht große Flächen von Pflanzen abgerodet werden, nur wegen dem Stoff, der da drin ist! Wegen Ihrem Genussfrönen wird doch hoffentlich nicht ein großer Teil der Menschheit Hungers leiden müssen! Der andere starrt immer dreister. Abspaltungen, Erinnerungkrümel, weit zurückliegend, eine nicht ganz gelungene Passage aus einem Ihrer Schulaufsätze, im Zug geschrieben, kommt Ihnen überflüssigerweise in den Sinn - "und der Zug rattert" - wahrscheinlich wegen ihrer jähen Gedankentätigkeit. Was tun? Es diesem Unverschämten gegenüber, modifiziert, mit Kafka halten, mit einem Blick auf die Armbanduhr sich in einem Schwung jener Leute abwenden, die mit ihrem Gummibärchen-Genuss allein sein wollen? Erscheint etwas zuviel Aktion.
Lesen Sie die Fortsetzung im 3. Teil: Liebe Leser - wenn Ihnen grundsätzlich an der Art zu schreiben unseres Redakteurs irgend etwas missfallen sollte, wäre ich Ihnen überaus dankbar, wenn Sie es mir mitteilten. J. Ernst Petenck ( DIE GLOSSE Chefredaktion)
Dieses Unbehagen. Stop! Da wirbt der bekannteste Showmaster Deutschlands mit höchsten Quoten für Gummibärchen! Wie konnte das nur bis jetzt im Unbewussten verborgen bleiben? Und wieso zeigen dann die anderen nicht ein freundliches Signal?, wie: aha, da ist auch so ein Genussfreak, der ißt auch gern Gummibärchen. War Gottschalks Signal in Bezug auf Akzeptanz der Gummibären umsonst? Würde ein Fanal - sagen wir - des Außenministers etwas nützen? Zum Beispiel: nach zähen und anstrengenden Nahost-Verhandlungen esse ich schon mal gern eine Tüte Gummibärchen, vor allem wegen des Stoffs, der da drin ist - der macht nämlich die Stimme schön geschmeidig. - Erneuter Umschwung, Sie merken: Alles viel zuviel. Sie wollten doch einfach nur so eine gemischtes Päckchen Gummibären verdrücken. Dabei weder an Roadmovies noch an Kafka denken, schon gar nicht gezwungenermaßen. Sie wollen weder zurückstarren noch Blicken ausweichen, auch nicht in unangemessener 120-Grad-Drehung einem anderen respektlos den Rücken zuwenden, freilich auch nicht in Lähmung verharren. Fühlen Sie sich dem Schnitzel-Typen körperlich unterlegen? Aber das ist es doch nicht, kann es auch nicht sein! Was aber dann? Die drohende Niederlage ist ungreifbarer, die Katastrophe feinstofflicher. Erst mal diese ungebetene Rivalität. Ihnen ging es um süß-genügsamen Genuss, dem anderen jedoch nur um Vorteilsbeschaffung, Machtgelüste, die Oberhoheit im Reich der Blicke, während er strunzzufrieden ein Pils nach dem anderen leert. Und, das Tragische: das ganze interpersonale Motivgeflecht bis zu diesem Zeitpunkt wird man allem Anschein nach nicht mal richtig zu klären sein. Überhaupt, düstere Schwingen eines unheimlichen Greifs über diesem Quartett nebenan! Was is', erinnere ich dich an deinen Bruder, oder was? Hat dich jemand über 'n Tisch gezogen, der so ähnlich ausgesehen hat wie ich? Mensch - Gummibärchen! Einfach so. Ich wollte auch kein soziokulturelles Experiment machen, etwa: Wie ist es, wenn ich Gummibärchen esse mit den Optionen: - im Zug, - in der Bahnhofszone, - mit gefärbten Haaren, - mit Kombination: Labrador, Modeschmucksilbergürtel, Joint, etc.... nein nein nein! Ich will mich sogar für die Erfahrung und Erkenntnis bedanken: die Interventions-Toleranz für Mobbing verläuft mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Knoppers-Linie. Gummibärchen mit oder ohne Jogole sind und bleiben ein wenig gefährlich. Dabei sind nicht ungesünder als Pils mit Mayoschnitzel. Ein letzter Versuch - dem Phänomen sich auf der Brennwertebene nähern. Hör mal, braucht eben mein Magen, so ab und zu, auch wegen der Lakritze und so. Wie deine Leber eben Pils plus Mayo braucht, na und, is' doch okay, hör mal! Klar, sag ich auch immer - jedem Tierchen sein Pläsierchen! Aber ich glotz' nicht. Ich finde nur, dass der Stoff da drin sogar gut ist für ne bestimmte Frühjahrsdiät, doch doch, wird zumindest von meinem Körper gut verwertet. Doch echt. Ob mit oder ohne Jogolé. Und selbst wenn ein Knoppers dabei wäre, müsste es doch auch okay gehen, oder? Ob du zum Doktor gehst, und sagst, bitte mal kurz Leber überholen, oder hier und da mal ein wenig wegschneiden oder ausschaben. Mir ist es recht. Ehrlich. Außerdem finde ich es fast etwas entwürdigend, das Problem hier und jetzt derart auf so 'ner physiologischen Ebene abzuhandeln. Andererseits, hast ja recht, warum eigentlich nicht, Frauen finden 's ja auch nicht so gravierend, Cosmo und Freundin sind voll solcher Sachen, kann man eigentlich im Prinzip auch mal eben zur Not gerademal so was von lernen. Oder? So unter dem Blickwinkel von Körperselbst. Klaro? Schön. Außerdem die eine Blonde da vorn im Abteil, die hat mir vorhin 'nen Blick zugeworfen, okay, würd mir nie einfallen, überheblich zu werden, bin ja auch allein, da passieren schon mal so Spannungsmomente. Ihr hingegen seid zu viert, das nimmt eine Frau als Horde war, erschwerend hinzu kommen natürlich eure Blondinenwitze, insofern - leichter Standortnachteil für euch, Jungs. Entweder Witze machen oder anbaggern, beides geht nicht, sorry, meine Meinung. Ist aber letztlich eure Sache. Ihr macht euer Ding, ich meins. Okay? Wichtig ist aber doch der gegenseitige Respekt, oder? Außerdem leben wir in einer permissiven Gesellschaft. Eben. Und wenn's bei dir nur mit Viagra geht, auch okay. Genau. Aber jetzt hör bitte auf zu glotzen! Bitte. Respekt. So, jetzt guck ich zurück! Denn ich weiß nun, dass ich das alles denke. Und langsam spüre ich auch, wie ich ärgerlich werde, man könnte schon sagen, mir schwillt schon fast der Kamm. Und wir wollen doch nicht, dass ein Damm bricht! Aggressionen scheinen nämlich bereits über diverse synaptische Kanäle, fein in Pakete verschnürt, zusammenzufließen, sich bereits zu stauen beginnen, mit dem Potential zum Stausee zu werden. Diese Wassermassen freilich werden auch dringend nötig sein, um die Lohe meines Zornes zu löschen, denn jetzt reichts endgültig! Hör zu, du Schnitzel, wenn ich rüberkomme und dir dein Pils in deine blöde Fresse schütte - du Pfeife!, na, was machste dann? Wenn du nicht aufhörst, mich anzuglotzen, stopfe ich dir dein Mayosandwich so in den Rachen, du klei ***Vi*** Rest undruckbar: wenn das nicht reicFreilich, Sie können ja mal versuchen, Ars*Feld freizurubbeln, aber auf der anderen Seite, wissen wir nicht, ob es letztlich gut ist.!!! Und zwar, dass es nur soVielleicht dochftsack!!bleiben lassen.eutlich ausgedrückt?! DannWobei Sie natürlich in Ihrer Entscheidung zu rubbeln oder nicht zu und wie!! vollkommen frei sind ***r rauskommt!!!Während all dem habe ich ihm die ganze Zeit ruhig in die Augen geblickt, und ihm das direkt ins Gesicht gedacht. Wichtig: tief und ruhig atmen dabei. Als ich mich mit dem kleinen Finger an der Nase gekratzt habe, hat er endlich weggeguckt. Doch die Genugtuung über den Sieg in diesem Psychoduell währt nicht lange. Deprimierende Gewissheit: nackte Gewalt hat sich in Ihnen entladen, nur angedacht zwar, dennoch ein Akt der Barbarei. Gut, der andere hätte nicht glotzen brauchen , ein schwacher Trost mithin. Aber für den Rest des Tages können Sie sich getrost Pyrrhus nennen. Nach außen gewonnen, nach innen verloren. Vom Opfer zum Täter geworden. Entstehen so nicht Kriege? Fliegen nicht durch derart explizit dunkle Antriebe in uns womöglich ganze Munitionsfabriken in die Luft. Psi. Akte X. Ich halte das für möglich. Flügelschalg eines Nachtfalters - woanders bricht ein ein Feuersturm los. Und was - hätte ich erst eine Knarre dabeigehabt? Besser gar nicht erst ausmalen. Sich selbst im existentiellen Sinne unheimlich werden, man denke doch nur an Camus' "Der Fremde": ich habe einen Menschen getötet wegen - Gummibärchen? Noch dazu sinnlos. Sie haben aller höchster Wahrscheinlichkeit nach die Signale des anderen vollkommen fehlinterpretiert. In freundlicher Neugier, in stummer Anteilnahme wollte der sicherlich nur wissen: Na, wie schmecken die Gummibärchen denn heute? Als eine Schwalbe ins Bordrestaurant flattert, wechselt die Szenerie. Nacht ist es plötzlich. Pow Pow - dieses trockene Geräusch, ich weiß nur noch: zweimal habe ich abgedrückt. Jetzt muss ich fliehen. Ich bin erschöpft. Ein Swimmingpool ist da, taghelle Beleuchtung ringsum. Ich springe hinein. Unter Wasser befindet sich eine Art Tennisnetz. Kopfunter stehe ich nun im Pool, das Wasser verdichtet sich immer mehr zu zähem Glibber für Yoghurtgums. Ein Schrei löst sich aus meiner Seele, ich schrecke hoch, mit ihm wache ich auf: GUMMIBÄRCHEN!!!!
Meisterhaft, mehrfach nominiert und hacke medaillenverdächtig: Öffentlicher Vortrag von J. Ernst Petenck zum traditionellen Aschermittwochstreffen der GLOSSE (es gilt das gesprochene Wort).Näherungen, venerisch - in Serpentinen von J. Ernst Petenck Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, An spannenden Themen herrscht wahrhaftig kein Mangel. Stichwort: Werbung - wo kriegen die nur all die authentischen Typen her? Wie aus dem Leben gegriffen. Fast noch lebensechter als die interessanten Talkshow-Gäste - wobei es nicht die gleichen sind. Dennoch bestehen wahrscheinlich untergründige Beziehungen zwischen beiden Gruppierungen. (W)oder: Wie könnte heutzutage eine gelungene Kolonialisierung stattfinden? Nun, aus - dito - Köln muss sie kommen. Wir Hobby-Rheinländer verstehen zwar nur irgendwas wie et kütt de kopp vo de bütz, doch ganz Restdeutschland kapituliert schenkelschlagend. Oder: Plakate: Welthunger, große Kinderaugen, mehr spenden. Finden Sie es auch so beeindruckend, dass genau diejenigen Leute, die aus Gründen der Gewinnspanne ohne zu Zögern defekte ausrangierte Bremsen in Autos einbauen würden, wenn es keine Öffentlichkeit gäbe, öffentlich eine großartige Verkehrs-Kampagne ausrufen: Bitte - fahren Sie nicht so dicht auf? Themen für eine Glosse? Natürlich, jedes für sich. Eine Glosse braucht einen Anlass. Welcher Kollege erinnert sich nicht diesbezüglich jener expliziten mehrsemestrigen Vorlesungsreihen aus fern-güldnen Jugendtagen. Oder? Eine Herausforderung freilich wäre, eine solche zu schreiben, vielleicht nicht einfach so aber immerhin ohne Grund, zumindest dann, wenn es - zumindest dem Anschein nach - kaum einen gibt, oder ein solcher - zumindest so gut wie nicht - erkennbar ist. Dr. Hoff sagt mir immer: es gibt Scherzi und Chopin-Scherzi (wobei er auch sagt: Scherzos sagen ist selbstredend aktueller). Doch, da ich meine, auch begriffen zu haben, dass ein Tripeltusch nichts mit einer Tripelfuge zu tun hat, mit Verlaub, zurück. Mit was könnte man eine Glosse ohne Anlass vergleichen? Mit: einen Krimi schreiben ohne Mord? Erschiene mir, salopp gesagt, zu krass. Vielleicht aber einen Krimi schreiben über ein - noch näher zu bestimmendes - Haus, das etwa altrosa gestrichen ist, in dem sich beispielsweise ein Gift-Mord zugetragen hat (in einzel-krassen Fällen meinetwegen auch ein Nicht-Mord), stilistisch entscheidend wäre jedoch: im Text kommt das Wort altrosa gar nicht vor. Beim Lesen jedoch entstünde - durch eigentümliche Schwebung, durch das Gewebe, die psychologische Verschränkung - der Eindruck, der Mord muss, ja kann gar nicht anders als in diesem eigenartigen, ja, irgendwie altrosa angestrichenen Haus passiert sein. Mehr noch: Der Täter wird am Ende geschnappt. Sein ungleich mächtigerer Komplize jedoch, jener mit krimineller Energie aufgeladener zarte Farbton hinter ihm? Ermittlungen zwecklos. Sie halten das für unrealistisch? Nun vielleicht. Wenn aber das altrosa sozusagen durch alle unsere Poren kröche, altrosa Schauer über den Rücken jagten? Und all das: un-benannt. Eine weitere Erschwernis bei dieser Anfordeung: Die Wirkungen dieses agent altrosa müsste aber empirisch zu überprüfen sein, im Klartext: all unsere Rücken, mit all ihren feinen Härchen plus der wegen Überfülle der möglichen individuellen Unreglmäßigkeiten sich logischerweise näherer Bestimmung entziehender Faktizität müssten - sozusagen im Kollektiv und elektrolytisch nachweisbar - schauermäßig erfasst werden. Denn sonst gilt's nicht. Das bezeugte eben die Meisterschaft des Autors. Also, ich könnte das nicht. Oder, sagen wir so (klingt ja immer so endgültig): ich hab es noch nicht probiert. Schwächen hat schließlich jeder, ich bin ja auch zuweilen, ganz im Vertrauen, ein bisschen vergesslich. Eine Herausforderung wäre so ein Krimi durchaus (es könnte z.H. ja auch ein nicht näher benannter Giebel sein Unwesen treiben). Vorerst hab ich's einfacher: - Eine Glosse schreiben ist einem Zahnlosen eine Amalgam-Füllung zu setzen. Oder? Wirklich? Ist das so? Nervt Sie das auch so? Stimmt, Sie haben recht, ich muss ja fragen: was? Ich meine, dass wir Modernen uns angewöhnt haben, uns ständig in Frage zu stellen. Gewisse Entertainer haben das nachgerade zum virtuos selbstreferentiellen Stilmittel erhoben, auch unser Magazin scheint manchmal nicht ganz frei davon zu sein. Oder? Schon wieder. Müsste man nicht der Unbill des Zweifels entschiedener entgegentreten. Kein Wunder, wenn sich in unserem Leben abgrundtiefe Sicherheitslecks und gähnende Versorgungslücken auftun. Oder? Kruzitürcken! Man muss das ganze umkehren. Zuerst die Frage, dann die entschiedene Antwort. Ein Beispiel, betreffend unsere Gepflogenheit des Denkens, eventuell als obsolete Angewohnheit oder Relikt aus historischen Epochen: Deshalb die Frage: Sollte man das Denken nicht gänzlich den Genen überlassen? Energische Antwort: mit Sicherheit. Oder einfach: klar. Gibt doch von Anfang an gleich ein ganz anderes Gefühl von Selbstsicherheit. Plus Überzeugungskraft. O mpf... %-&Gut, manchmal geht's nicht immer ganz auf, das spüren manche. Für diejenigen, die noch Restzweifel haben, könnte man als mögliche Antwort zumindest ein gewiss, vieles spricht immerhin dafür induzieren. Heißer Tipp auch: seien Sie doch einfach Ihr eigener Regisseur. Probieren Sie doch mal ein leer-joviales Warum eigentlich nicht mit einem breiten Bundeskanzlergrinsen. Kommt ganz vorzüglich. Wissenschaftliche Erkenntnis buchstabiert uns ja geradezu vor, dass viele Dinge gar nicht so unsicher, beängstigend, uns-den-Boden-entziehend sind, wie wir in unserer - ein ganz-ganz klein bisschen - selbst-verschuldeten Selbst-Unsicherheit einreden wollen. Als Beispiel ein Zitat aus dem Spiegel: "Die theoretisch möglichen Kombinationen aller Kontakte in einem einzigen Gehirn sind größer als die Anzahl aller Atome im Universum. (...) Und doch wissen die Wissenschaftler sehr wenig über die Schaltzentrale des Menschen." Sehen Sie? Der zweite Satz hätte wirklich nicht sein müssen. Was wir allerdings müssen ist: uns vielmehr unser Menschsein wieder, nun: aneignen. Einfach mal sagen: Tja, so ist das eben - und basta! Heimkehren eben. Wohin? Zu uns selbst natürlich. Zu einer Koinzidenz von res cogitans plus res extensa.Dazu wäre in Betracht zu ziehen: - Eine Glosse schreiben kann auch bedeuten, in eine Wohnung einzusteigen und sich fremder Leute Stinkesocken anziehen, freilich - dieser Zusatz scheint nicht gänzlich unwichtig: temporär. Bei Chomsky! Hierzu wäre insbesondere anzumerken: schon unsere Kinder sind angekränkelt von dieser Zweifelsucht. Jedoch: Wir sind die Eltern! Nur wir können das Wissen haben. Dabei ist es so einfach: Einfach mal wieder und öfter mit ihnen reden. Heimkehren - als Gestrandete zwar, doch die sturmdurchtoste Odyssee, es gelang ihr nicht uns zu verschlingen (au backe -d.setzer). Mein Gott, wo soll die schon liegen, das wäre doch gelacht!Die Welt des Geistes kann nicht freigesprochen werden vom Vorwurf, uns nachhaltig verwirrt zu haben. Falsche Versöhnung, das Bewusstsein, das an den Verhältnissen irre ward, der tiefe Riss, der durch unsere Eksistenz geht... Wirklich? Stop! Anders formuliert - Ist das so? Beziehungsweise: Meine Güte, wo denn? Die Börse erholt sich doch wieder! Und: gibt es etwa für die Epidermis kein Collagen mit Python-Flavon? Na sehen Sie! A & O deshalb - den Kindern wieder Mut machen, nicht alles madig machen! Wir sind die Eltern, wir stehen in - und ein mit - Verantwortung. Doch schuld haben diese Katastrophiker, Metaphysiker des intellektuellen Terrors! Sieht man doch, was diese Arsenale des semiotischen Schreckens, der Sadismus des Geistes bei den jungen Eltern hinterlassen haben. Dazu muss man nur eine x-beliebige Talkshow einschalten. Junge Eltern leiden da immer noch an den Langzeitwirkungen des Madigmachen jeglicher Affirmation. Gut, zuallererst mal den Kids vielleicht erkären, dass das nicht das ist, wo die vielen Verwandten kommen: exakt - Konfirmation. Cool. Ein schwieriges Alter, zugegeben, die Katholiken haben es da etwas leichter mit ihrer Kommunikation, das stecken die Kinder noch nicht so tief in der Poppertät. Aber die Eltern sind selbst verunsichert. Und schuld sind diese ganzen kritischen Physiologen - denn woher sonst kommen denn all die Angstzustände? Überträgt sich auf die Kinder, was ist die Folge? Schlechter Schlaf, schlechte Leistungen, Pizzastudie. Spätfolge logopädisch fehlgeleiteter Tretminen. Wir müssen den Blick einer verlorenen Generation ertragen lernen, die zwischen Scully und Karibik aufgerieben wurde. Jedoch - Dr.Stoiber-Strauß hat recht - wir können weiterhin wählen zwischen der Freiheit - oder der grauenvollen Fratze der Sozialisation! (au weia! -d.setzer)
Mehr hierzu gleich im zweiten Teil, als Anschluss an Teil eins. Teil 2 (Fortsetzung)
Häutungen von uns Heutigen, Nachwehen plus Fernwirkungen aus einer Zeit, da man den Leuten das Denken aufzwingen wollte. Allerdings durch die Zeit selbst überholt und gottseidank mehr und mehr vom Winde verweht. Denn: hartnäckig und schon fast bösartig wurde eines übersehen: Wir sind ...Augenblick bitte - doch alle Menschen. Dieses schleichende Gift des Zweifels wurde zuoft & zulange in die Seelen unser Kinder eingeträufelt. Dabei wäre im Grunde alles so einfach. Auch bei der Information und deren Vermittlung. Man muss nur die Gesetzmäßigkeit kennen. Wenn ein Begriff, eine Vokabel dran ist, ist er/sie dran. Beispielsweise im Feuilleton. Im Moment wäre das: Fallhöhe. Oder: Ideen-Befeuerung. Für unsere Belange, die Glosse, ebenfalls: Locke drehen, Glatze. Doch wielange noch? Die Glatzen werden ja verboten. Sei's wie' will. Das hat nichts mit uns zu tun. Diese Phänomene sind letztlich eine Sache der Synapsen sowie die statistische Hochrechnung aufs Menschheitsgesamt - Limbisches System plus Gottesmodul. Mit anderen Worten: ein uroborischer Zyklus, sich selbst von innen in schlängelnder Bewegung ins absolute Außen sich transponierend & teleportierend, über Stufen sich verwirklichend. (Jetzt soll bloß noch jemand fragen: ist das so?). Kurz: Alles zu seiner Zeit. Wenn die rechte gekommen ist, kommt zweifellos auch altrosa dran. Zumindest stehen die Chancen stehen im Moment gar nicht mal schlecht. Wie eingangs erwähnt: - Eine Glosse schreiben kann auch bedeuten: einer Mumie eine Vitamin-Infusion zu legen. Oder: eine Sandviper einer Kariesbehandlung unterziehen. Dabei: man soll bloß nicht so tun, als würden wir Gefahren verniedlichen, als seien wie Verharmloser vom Dienst. Wir sagen nur: Alles am rechten Platz. Sicherlich, das FBI gibt Terror-Warnung erster Dringlichkeitsstufe raus. Die USA drohen bald dem Irak, bald dem Iran. Nur - letztlich alles eine Frage der Suffixe, wir haben wenig Einfluss drauf (Welchen Tag haben wir heute? k-Day. Oder n-Day?). Sie alle wissen: ein Glas ist entweder halb leer oder halb voll, es kommt auf unsere Einstellung an. Fragen wir doch lieber: Wann kommt endlich der Iran Man? Sie haben recht. Zugegeben, ein bisschen bedrohlich ist das alles schon. Auch, dass Dieter Hildebrandt nicht ganz unrecht hatte mit seiner Bemerkung: der amerikanische Präsident Bush haut auf den Busch. Freilich hat dieser satirische Rundumschlag mit auch unsere sensible innere Humorlandschaft verwüstet. Ich frage Sie: Was ist da schlimmer? Doch konzediert - es könnte ja sein, dass mit Irak/Iran tatsächlich was im ( nein! aaah!!! bitte nicht!! bitte nicht! -d.setzer) Busch ist.Doch, wir sollten uns nicht so viele Sorgen machen. Ich erinnere an unser inneres Thema: Ein-, Heimkehr, Innehalten. Uns der Lebenskunst zuwenden - De vita beata. Umfriedung unser Gärten - auch im übertragenen Sinn. Fengshui plus Yin&Yang, spiritueller Baum des Lebens, Bergung des inneren Haselstrauches, an dessen Wurzeln freilich auch die Kundalinischlange ruht. Die Welt anhalten, Friede den Hütten...Stille, von Wilhelm Meister lernen. Und vom ewig Weiblichen. Uns vielleicht auch einer tief lutherischen Weisheit öffnen, eben weil sie universell ist: Und wenn morgen die Welt unterginge, ...Moment bitte - man müsste, im Prinzip, so strenggenommen wie folgerichtig, auch im übertragenen Sinne - noch heute zu einer Buschmeisterschlange sich wandeln.
ARTENSTERBEN Jeden Tag sterben auf unserer Erde 2 bis 3 von circa drei Millionen Fruchtjoghurt-Sorten einfach aus. Bitte - helfen Sie mit.
scanning: the big blue Unsere heiter-besinnliche Review zu den tollen TagenSex sells - Sex and the city anscheinend nicht. Hätte vielleicht - Sinnlichkeitsfaktor! - sex in the country heißen müssen, aber Kirch dann wahrscheinlich auch nicht mehr gerettet.Selten so gelacht - Die coolen SMS-Sprüche in Markworts Focus sind der Knaller.Doch wann kommt endlich: der süße Helmut in Bildern?
Return of the (nein, nicht die "geschlechtsnocken" - d.setzer) TerminatorWas ist beim Sturz in den Hochofen bloß schiefgegangen? Man wird sich die Szene immer wieder anschauen müssen. Sicher ist: Arni kommt wieder. Was wird so ein Superterminator diesmal alles anrichten?! Allein durch die Berührung einer Brezel-Packung im Weißen Haus...eiwei! Gar nicht erst vorstellen! Achtung aufgepasst! Auf der RTL-Homepage gibt es "lecker Mädchen" Mond Fluss - Wieder sehr große Filme in Berlin.Zum Auftakt der Berlinale hätte sich Bundes-K Gerhard Schröder gewünscht, mit Audrey Hepburn bei Tiffanys zu frühstücken. Top-aktuell. Was da wohl die ausgefuchsten Wett-Frühstücker Angela Merkel und Kanzler-A (im Sinn von: Anwärter) Edmund Stoiber dazu sagen? Wir sagen: Die Caine war ihr Schicksal eigentlich auch ein sehr schöner Film war. (hihi - die setzer)a.d. Lokalredaktion Bei Wirtshausstoiberei Mann leicht verletzt. Zu einem Streit kam es zwischen dem 31jährigen Schankwirt Joseph S. und seinem Gast Hubert K., der, ohnehin im Gasthaus in der Kreide, "auf unerträgliche Weise" ständig versuchte an der Theke bei Gästen Zigaretten abzustoibern. Nach mehrmaligen Ermahnungen durch den Gastronomiebetreiber gab der Kläger an, wegen anhaltenden Schneegestoibers ohnehin keine Lust zu haben nach Hause zu gehen. Dem angeklagten Wirt platzte schließlich der Kragen, er wollte, nach eigenen Worten, K. einen "ganz-ganz leichten" Nasenstoiber verpassen, das Opfer wich jedoch dem Stoß aus, blieb allerdings mit einem Bein an einem Barhocker hängen, geriet ins Stoibern und zog sich eine Platzwunde zu. Diese entzündete sich aber, weil nach seiner Ansicht in der Kneipe zuwenig die Hygienevorschriften beachtet würden - "Tische kaum gewischt, oft nicht mal abgestoibert". Der Wirt, der vor einem Jahr schon einmal mit mit der Justiz in Berührung kam (Verdacht auf Stoiberhinterhiehung, wir berichteten), muss nun mit einer Anklage wegen leichter Körperverletzung rechen (hihi- die setzer)- Wer hat meinen Text so zugerichtet?! (uninteressant - kommt eh in den schrödder, hihi nach jagoda-skandal: - uuh, der kanzler schaut verriestert drein...- die setzer)
Für unsere Leser und Leserinnen, die zu Karneval nicht nur Hochprozentiges tanken, sondern auch glasklare Informationen (auf dem sofa? d. setzer) zu sich nehmen - Ressort: ForschungInteressant, selbst der Wissenschaft bleibt oft das nächstliegende verborgen: "Die theoretisch möglichen Kombinationen aller Kontakte in einem einzigen Gehirn sind größer als die Anzahl aller Atome im Universum. (...) Und doch wissen die Wissenschaftler sehr wenig über die Schaltzentrale des Menschen." (Aus dem Spiegel)
(her mit den kleinen rheinländerinnen! - sind die echt so klein? wie groß sind die eigentlich? das ist genau definiert. alle zwischen 50 und 70 cm. - ach so. und - sind die auch lecker? psst, nicht so laut - wegen f-beauftragte... - auch lecker? psst! - klein und lecker? - die setzer)
Pisa - und kein EndeDie mit der OECD ausgearbeitete Studie fragte - neben Grundwissen in Mathematik und Naturwissenschaft - an erster Stelle genannt nach Sprachkompetenz. Hierzu unterrichten uns die Seiten der Bundesregierung (bundesregierung.de)
"In der Pisa-Studie (Programme for International Student Assessment) wurde untersucht, wie gut Schülerinnen und Schüler geschriebene Texte unterschiedlicher Art in ihren Aussagen, Absichten und ihrer formalen Struktur verstehen, einordnen und sachgerecht nutzen können (Lesekompetenz)" DIE GLOSSE möchte in diesem Zusammenhang mit folgendem kleinen Zuordnungs-Test die Sprach-Kompetenz fördernOrdnen Sie sinnvoll folgende O-Textpassagen nachstehenden Kriterien zu: "Nachhaltige Entwicklung in Deutschland - "Die Studie bescheinigt, dass die Bundesregierung auf dem richtigen Weg ist", sagte Trittin, erinnerte jedoch zugleich daran, dass es eine Daueraufgabe sei, ein nachhaltiges Deutschland zu werden." Unerlässlich seien: "Schritte zu einer nachhaltigen Mobilität Nachhaltiger Tourismus Nachhaltigkeit der Industrie Nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen und Gestaltung einer Politik der Nachhaltigkeit." Ist dieser Text a) Spannend? b) Lustig? c) Lehrreich? d) Kehricht? e) Wichtig und richtig? Ein etwas längeres Beispiel: "Der Bericht umfasst neben einer Darstellung der Rahmenbedingungen vor allem eine Darstellung der Entwicklung in den verschiedenen Bildungsbereichen von der vorschulischen Bildung bis zur Weiterbildung und zu Lokalen Agenda 21-Prozessen, der Aktivitäten der Bundesregierung, gegliedert nach übergreifenden und ressortspezifischen Maßnahmen, von Stiftungen auf Bundes- und Landesebene, von Bildungsnetzwerken und von Wettbewerben zur Förderung des Umweltengagements. Als Fazit wird festgehalten, dass Bildung für eine nachhaltige Entwicklung Eingang in die Bildungspraxis gefunden hat und einen deutlichen Entwicklungssprung von einer mehr am Umweltschutz orientierten Umweltbildung hin zu einer mehrdimensionalen Bildung darstellt. Der Bericht zeigt, wie vielfältig und zahlreich die Initiativen, Aktivitäten und Angebote sind, und schildert zahlreiche Beispiele guter Praxis."
Bitte atmen Sie einmal kräftig ein und dann tief und nachhaltig aus. Jetzt haben Sie genug Power für den nächsten Abschnitt: "Weiterer Handlungsbedarf besteht bei folgenden Punkten: Schaffung von Transparenz und Vernetzung der verschiedenen Angebote und Initiativen sowie von geeigneten Kommunikationsmöglichkeiten, Verbesserung des Dialogs über innovative Konzepte, Förderung von Forschung und Transfer von Forschungsergebnissen, Ausbau von Strukturen zur Unterstützung regionaler Initiativen, Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und Verankerung der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen." Um welche Text-gattung könnte es sich hier handeln? a) Geblubber b) Glibber c) Geschwirbsel
Aber auch jobaqtiv hat es in sich. "Beschäftigungsmöglichkeiten konsequent nutzen - Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden: Arbeitsvermittlung modernisieren und passgenaue Vermittlung stärken. Individuelle Beschäftigungsfähigkeit fördern - lebenslanges Lernen anregen: Aus- und Weiterbildung stärken und betriebsnäher ausgestalten. Präventive Arbeitsmarktpolitik verstärken: Arbeitslosigkeit durch Transfermaßnahmen verhindern. Arbeitsmarkt- und Infrastrukturpolitik besser verzahnen: Öffentlich geförderte Beschäftigung weiterentwickeln. Arbeitsmarktpolitik wirksamer und flexibler ausgestalten: Die Instrumente vereinfachen und frühzeitig einsetzen. Den Einstieg von Jugendlichen ins Erwerbsleben unterstützen: Erfolgreiche Instrumente aus dem Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit übernehmen. Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt voranbringen: Spezielle arbeitsmarktpolitische Maßnahmen für Frauen ausbauen. Beschäftigungschancen älterer Menschen erhöhen: Beschäftigung von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sichern und ihre Wiedereingliederung fördern. Soziale Sicherheit bei Arbeitslosigkeit ausbauen: Lücken in der sozialen Sicherung schließen. Sozialen Zusammenhalt stärken: Ehrenamtliche Tätigkeit fördern. Effizienz und Effektivität der arbeitsmarktpolitischen Instrumente laufend überprüfen: Eingliederungsbilanz verbessern, Wirkungsforschung ausbauen und zeitnah durchführen. Finanzausstattung der Arbeitsmarktpolitik verstetigen: Arbeitsmarktindikator als objektive Basis einführen"
Ist die Übereinstimmung von Form und Inhalt hier Glaubhaft? Nachhaltig? Verstetigt? Ewiglich? Ehrenamtlich gefördert? Wunderbar? Zuschriften: - Könnte es sich bei dem Auszug um ein internes Papier zur Überwachung allgemeiner Plätze handeln? - Klarer Fall von Allergiesynergie! - Nachhaltige Kolorierung gibt Haar dauerhaften Glanz
Achtung aufgepasst! Am Valentinstag kommt VIAGRA.(oowh... für meine zukunft seh' ich blau, hihi. - hö' ma'! hat der petenck eigentlich p-probleme? glaub ich nicht. glaub eher, der f fickt total durch die gegend...- und seine frau? psst! - o jeh die arme. ist das so ne f-beauftragte? -die setzer)
Der Tipp vom Sexologen Dr. Seelbach-Schmand zum Thema:Geht es auch ohne Viagra? - Diesmal aus dem Sanskrit von Ra Anand Kamasutra: "Wenn Seele Weich - Schwanz Hart"
...Doch soviel? Sie lassen sich nicht lumpen, die Amerikaner. Für jeden unschuldig getöteten Afghanen sollen den Angehörigen 1000 Dollar erstattet werden. Bescheidene Frage: für welche Art Lebewesen wird hier eigentlich Entschädigung gezahlt? Das sollte uns eine Ode wert sein...
...most important first. Eine Ode an die großartigste Nation der Welt AMERICA - GOD SPELLING NATIONEine Nation, ein Volk schreit auf: Lasst uns endlich so leben, wie es uns gefällt! DIE GLOSSE schreit mit. Eilig wurde das große Plenum einberufen, weil es an der Zeit ist, in einem vorgezogenen Pfingstwunder eine Nation zu feiern, wie es sie so gebaut auf der Welt keine zweite - beziehungsweise anders ausgedrückt - eine Nation hochleben zu lassen, in der Menschlichkeit plus geistige Prinzipien ihre genuine Heimstatt haben.Erleben Sie in diesem Antiphon bzw. Spiritual J.Ernst Petenck wie in keiner kennt, in der Rolle seines Lebens schlechthin - als Reverend. Weitere Vorsänger: Dr. David Hoff und Mr.Boom. DAS AMERICA-MODUL: (Hinweis an die Gospel-Forschung: Variantenheterophonien und eventuelle Diskontinuitäten dürften dem Forscher kein Unbekanntes sein) Reverend Petenck: Gütiger im Himmel, gotto gotto gotto gotto gott lasst endlich dieses Land so leben wie es ihm gefällt!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :TAKE THE CHAINES FROM THIS NATION! Reverend Petenck: Take all the chaines and brezels from this country!Lasst diese großartige Nation endlich endlich endlich so leben, wie sie es verdient hat! Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :DELIVER US FROM EVIL AND PRETZELS! Reverend Petenck: Deliver us pizza free home!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :A- OOHM....GOD BLESS HIS OWN COUNTRY Reverend Petenck: Deliver us from shurken staten!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :HAIL AND THUNDER! HOLY LAND - Reverend Petenck: Deliver us from sharky brezels and shurken staten!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WE PRAISE THE LORD - Reverend Petenck: Burger - delivery free home!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :OH, LAWDY LORD! A-OUHM Reverend Petenck: Oh Great God, stop still and listen! What do wie do?Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WE PRAISE THE LORD - Reverend Petenck: So what shoo-pi-doo-pi-do? With a little help of Dr. David Hoff (trying a little scat): - What ß-a-bbm-di beebbm-di ba bbm-di bu-bbm - What scoo-pi-doo-pi-do with shurken staten?Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :LET'S NUKE THEM ALL! Reverend Petenck: I can't hear Ya!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :NUKE THEM!! YEAH YEAH! Reverend Petenck: What did we ß-a-bbm-di beebbm-di ba bbm-di bu-bbm scoo-pi-doo-pi-dowith cherokeee people?
GET'NNNN RID OF THEM - Reverend Petenck: - Irakee people?Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :HAIL AND THUNDER - NUKE THEM! Reverend Petenck: Well well right on - What shall we do with the drunken schroeder?Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :PUT HIM IN THE LONG BOAT AND PUT WATER ON HIM! Reverend Petenck: Oh Great God, stop still and listen! Can U feel the brezel?!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :DEEP DOWN INSIDE... Reverend Petenck: Oh Holy holy hollywood -Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WELL WELL - Reverend Petenck: Yi-haa! Rock'n Ro-hollAlle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WELL WELL -
Reverend Petenck: Bewegt eure geretteten Ärsche aus Cinemaworld hierherAlle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :OH LAWDY LORD - Reverend Petenck: Okay - Wir gehen jetzt rein (?? In die ärsche?? - die setzer)Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :PRAISE AMERIKA! Reverend Petenck: Wir sind die großartigste Nation der Welt!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :OH LAWDY LORD - Reverend Petenck: Wir sind die großartigsten Menschen of the whole holy hollywood world!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :OH LORD! PRAISE AMERICA! Mr. Boom: Otherwise Ya risk gonna be nuked!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WELL WELL - Reverend Petenck: Wir sind die besten und großartigsten MenschenMr. Boom: America phist phuckin' mama!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :PRAISE THE LORD! Mr. Boom: Well great great phist phuckin' mama of the whole holy hollywood war-world!Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :PRAISE THE LORD! NUKE THE REST
Reverend Petenck, Dr. David Hoff, Mr. Boom: Oh Great God, stop still and listen! Who's the biggest asshole in The whole world Alle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WHO - WHO? Mr. Boom: But I gonna ask You - who's the biggest asshole in The whole holy hollywood worldAlle = Pinkus Haflinger, Doro Wagenbach, Ignaz Schurnalinsky, Beatrice, Drunken Master, Hadschi, Woody Hollin, Ry Walker, Lille Caunzos, Pofessor Dr. Rupert Hoopous, Chri, Dr. Renate Schurickel-Kühnesänft :WHO - WHO? Mr. Boom: I'm gonna tell Ya: it might be mighty George double di bubble di U di beeble di booble...a.s.o. Der ganze Weg hin spirituellen Ekstase kann - die geneigten LeserInnen mögen es verzeihen - aus Platzgründen nicht dargestellt werden
Die Insider-Eilmeldung aus dem Ressort Kultur, diesmal von unserem Medienexperten & Super-Morph Woody Hollin. Achtung! Unbedingt weiterleiten! Peter Handke und Eric Clapton sind in Wirklichkeit ein und dieselbe Person. Gaby Koester hingegen zerfiele - prismatisch gebrochen - als Einzelpersönlichkeit, pi mal Daumen, in circa tausend Facetten. Als eine davon wäre meine Tante Hilda anzuführen, eine andere ("nit verjäässn") Hausmeister Krause, sowie noch ca. 998 weitere.
DIE GLOSSE präsentiert folgenden Essay als Gemeinschaftsproduktion der Redaktion unter der Federführung, Koordination & Supervision sowie endgültiger Abfassung von Chefredakteur J. Ernst PentenckEagles league - missing Eve? Hat sich nicht, dem Seim des Hephaistozän entsprungen, insofern tatsächlich - cum grano salis - schaumgeboren die Gattung homo sapiens sapiens erhoben über all das andere Getier. Besagt nicht der Mythos... Entschuldigung, eigentlich wollte ich anders anfangen - hab nur wieder mal das Streiflicht in der SZ gelesen. Keine Bange - steht so nicht da, färbt trotzdem meist etwas ab. Ich für meinen Teil - Entwarnung - esse grade nur ein Kinderprof Rhino. Interessiert Sie's? Stimmt, Sie haben recht. Ich muss ja fragen: was? Was sollte, besser: könnte Sie interessieren? Wobei, nur ganz schnell und nebenbei - es gab mal eine Zeit, da konnte man fragen: "sind Sie dafür oder dagegen?" und die meisten votierten damals für - naja, à la rigeur: dagegen. Schon im letzten Jahrhundert zwar, aber so lange auch noch nicht her. Nun scheint aber schon eine andere Zeit an-, vielleicht sogar ein-gebrochen zu sein. Vielleicht sogar in unsere Zellularorganisation. Könnte mithin sogar einen genetischen Sprung in unserer Spezies bewirkt haben. Unsere Gesichter, wohin man nur blickt - alle strahlen sie modernes zukunftsweisendes Appetenzverhalten aus. Was sind wir? - Dafür! - Dafür! Interesse eben. Mache alles. - Nehme jede Arbeit an. - Macht ja auch Spaß. - Etwas tun. - Runter vom Sofa. Steckt nicht in jedem von uns ein kleiner Fahrradkurier? Freilich existieren weiterhin in der Hauptsache 2 Kategorien des feim-entstammenden alten Adams: der überwiegende Teil der Zweibeiner macht (fairerweise: fast) alles für Geld, der andere, noch etwas abgefeimter - zahlenmäßig geringer zwar wiewohl häufig gewichtiger - alles zu Geld (ohne Klammer). Hängt vielleicht letzten Endes auch wieder mit unserer Evolution zusammen. Man erinnere der beiden großen Tierklassen - Wirbeltiere und Wirbellose, und die Ontogenese wiederholt ja bekanntermaßen die Phylogenese... Wobei wir seit der späten BBC wissen: noch näher am Urknall, cum grano salis: früher (erdgeschichtlich) mussten die Konkurrenten im steten blutig-urzeitlichen high noon selbst gegeneinander antreten. Weibchen nebst Pfründe gebührten dem größten, gerieben-gerissensten, mit dem stärksten Panzer bewehrten...Kommod waren sie nicht, diese Äonen, unter dem Blickwinkel von Wellnessbedingungen. Wie vergleichsweise komfortabel hingegen erledigt der Frugi-Carnivor & fortgeschrittene Horizontbeobachter heutzutage einen Gegner? Intrige, oder - probates Mittel, einfach eine bewährte Kanzlei einschalten (...wirste-schon-sehen! ...ich sach ein-für-allemal-vom-Tisch!). Zurück zu "unserem" Eingangs-Interesse: Interessiert Sie, wer der mächtigste Mann in Deutschland ist? Der gewieft-gewiegteste? Schon Edmund Stoiber? Noch Gerhard Schröder? Ach I wo! Keiner von beiden. Wer dann? Dreimal dürfen Sie raten: ein Versicherungsfritze natürlich, wie könnte es anders sein! Cleverle, Stino eben. Sein Name? Vollkommen unwichtig. Kann man sich eh nicht merken. Zudem - absolut farblose Persönlichkeit. Name des Unternehmens? Das interessiert Sie?! Wirklich? Na gut, Tipp: eben wie das zu ergänzende Wort in "die internationale ..... gegen den Terror" . Sehen Sie - wenig aufregend. Sie fragen zurecht, von wem dieses Ranking stammt. Nun, von der Zeitschrift für den Herrn, GQ, allerdings erst von Bild so richtig hochgefahren. Was hat Bild mit GQ zu tun? Interessiert uns momentan (noch) nicht, bleibt (vorerst) unter unserer Reiz-Aktions-Schwelle. Doch wo steht er denn nun, der Stoiber Edmund, ehedem "blondes Fallbeil" des FJS - Bild-GQ-Untertitel: "der absolute Herrscher in Bayern (!)" - an dessen Führungsqualitäten freilich noch ein paar klitzekleine K-Fragen offenbleiben? Gemach: auf einem soliden Platz 10 - immerhin. Und der in Sachen H-Farben mittlerweile kanzleibewappnete Amtsinhaber Schröder? Behauptet relevant-wuchtig immer noch seinen zweiten Platz. Apropos letztgenannter: finden Sie nicht auch, dass er mit seinem Schachzug der einstweiligen Verfügung ganz-ganz supi-dolle Sympathiepunkte eingefahren hat für die Wahl? Allerdings, nur nebenbei - mir drängt sich da neuerdings geradezu zwanghaft eine Filmszene auf - GATTACA - Sie wissen, die eine Einstellung: Schublade, ein einzelnes Haar an der Bürste...Vorsicht, K-security! Ulrich Meyer lauert bekanntlich überall. Könnte sein, dass er eine gerissen-gewiefte V-Frau in Gestalt einer Haushälterin, vulgo: Perle ins neue Kanzlerdomizil einschleust. Wo können nicht überall Kanzler-Haare sein? Teppichboden, Bad...Oowh, gefundenes Fressen! Einmal Staubsaugen, ab ins Labor zum Kolorierungstest... Tipp: Wenn da in sicherheitsrelevanten Zonen nicht aufgepasst wird, könnte so manchem das Toupet hochgehen... Wie gut hab's da ich! Denn ich benutze neuerdings etwas, das meine natürliche Haarfarbe hervorhebt und meinem Haar zudem kräftiges Volumen gibt - so ein Jogolé einmassieren gibt halt immer einen seidigen Schimmer. Dazu esse ich zuweilen gerne einen halben Apfel unter der Dusche. Die andere Hälfte wird - der Kanzler möge bitte nicht düpiert sein - feinpürriert als Lotion aufgetragen. Doch weiter - Platz 3 der mighty charts: der managing editor, vulgo: Chefredakteur der - aha - Bild: Kai Diekmann. Sagt Ihnen nichts? Sie lesen Bild nicht?- ! -? Wirklich? Na gut. Dann müssten Sie erst mal das Bild - tsefix: treffender! - das Foto sehen. Mannomann! kann dieser Mann gucken! Untertitel: "Seine Schlagzeilen können Karrieren beenden (!)". Ihnen ist zurecht das Ausrufezeichen in Klammern aufgefallen. Bei GQ ohne, bei - tsefix: schon wieder! - Bild der nämliche Text mit Ausrufungszeichen. Tja. wo der Bartel eben den Most holt (style: großer-Bruder-kommt-mit-Knüppel,...wirste-schon-sehen!). Schlagzeilen von Kai Diekmann - und Karrieren sind also ein Gegessenes, ein-für-allemal-vom-Tisch. Solche Referenzen lieben wir ganz besonders, besonders wenn es sich um einen Meisterpisser unter den Bein-Pinklern (u. U. dank besonderem PH-Wert?) handelt. Auf der anderen Seite weiß man aus der Sexualwissenschaft - wenn in der Altersgruppe der 29 bis 39jährigen - Diekmann ist 37 - jemand so ernst & streng dreinblickt, könnten unter Umständen ernstzunehmende Potenzprobleme dahinterstecken. Muss nicht. Kann aber. Dass wir mit besagter Adlerliga auch einige der üblichen Broiler aus dem Banken- & Verscherbelwesen auf's Auge gedrückt bekommen - uns wundert' s nicht. Immerhin - insofern beweist das Ranking Charakter: kein von irgendeiner Pisa-Studie aufgescheuchtes Polithuhn - n.b.: als Gattungsbegiff, nicht geschlechtsgebunden - ist darunter. Positiv zu Buche schlägt auch: Männer der Geistes wurden nicht übergangen - allerdings weit abgeschlagen hinter Guido "the mummy" W-Welle (doch doch - Bild betrachten!), Joschka "die Ehedem-Keule" Fischer und - selbstverständlich - dem besten Journalisten auf der ganzen-ganzen Welt: Hubert Markwort. Ab den Vierziger-Plätzen taucht etwa auch der Philosoph Jürgen Habermas auf, von GQ in strebender Bemühung mit seimig-beflissenem Charme einer Diskotheken-Geschäftleitung hoffiert.
Lesen Sie gleich im 2.Teil, wie es weitergeht - Teil 2: Und so geht es weiter
Einschub: visible - invisible Frauen kommen nicht vor, denn GQ ist, logisch, ein Herrenmagzin. Außerdem kann nur - Prinzip Eisberg - der sichtbare Bereich der Macht skizziert werden, da wir Männer sowieso alle vom weitaus größeren Anteil der unterseeischen Loreal world der Frauen "ferngesteuert" werden. Eben jenen Anteil unsichtbarer Macht aufzugeben sind Frauen nicht bereit, wie Alice Schwarzer nicht müde wird zu beklagen. Übrigens ist die Etymologie von Macht nicht gerade erhellend für unser Thema. In allen Bedeutungen indoeuropäischer Kolorierungen - von althochdeutsch maht, gimaht über altenglish miht (engl: might) bis hin zum altnordischen mattr schlägt der Bedeutungszusammenhang einen eher männlich assoziierten Bogen von Körperkraft über Gewalt bis zum männlichem Genital (Gemächt), wiewohl - interessant wie irritierend - der Begriff selbst feminin ist - die Macht eben. Gütige(r), wer soll sich da noch auskennen... Und wie äußerte sich wohl auf Grund des zunehmenden Komplexitätsgrades der Problem-Implikationen unser eingangs benannter Zweibeiner (sapiens sapiens) in seiner Eigenschaft als auf-zwiefache-Weise-schlau-Gewordener, der, neben dem Fahrradkurier vielleicht auch noch unter unsererm Zellular-Oberfäche, vulgo: Pelle wohnt ? Nun, spontan vielleicht so: Seim oder nicht Seim. Denkbar freilich auch: Es gibt immer nur soviel Macht, wie wir ihr einräumen. Doch bevor wir uns hierzu ein endgültiges Urteil erlauben sollten, wollen wir lieber ganz-ganz sicher gehen und uns direkt an die Evolution wenden. Deshalb, zu guter Letzt, zumindest für heute und für meinen Teil - unsere Frage an die Evolution: - Hinweis: Liebe Leserinnen und Leser - Teamwork ist angesagt. Nachstehender Brief wurde in meinem Auftrag von unseren beiden Spezialisten für Musik-und Gesellschaftsfragen, Dr. David Hoff und Beatrice, verfasst.
Sehr geehrte Evolution, Da Sie - zumindest grammatikalisch - im Kontrast zu vorgängigem Zusammenhange die einzige Frau sind, möchten wir uns dennoch - durchaus eingedenk, womöglich über Gebühr Ihre kostbaren Äonen in Anspruch zu nehmen - im Namen unseres Chefredakteurs so wie der gesamten Redaktion mit einigen Fragen an Sie wenden. Erlauben Sie uns in diesem Zuge gleich zum Wesentlichen zu kommen: Wieso haben Sie eigentlich die Menschwerdung über den Umweg des homo sapiens sapiens beschritten? Wäre es nicht wesentlich leichter zu handhaben gewesen, hätte man von Anfang an korrekterweise die Modelle homo oeconomicus ludens globaliter beziehungsweise homunculus servilis communis favorisiert? Gilt die Tatsache unumstößlich, dass mit Britney Spears evolutionär einen Frauentyp in den Vordergrund gestellt werden soll, der an chronischer Flatulenz leidet? Warum wurden Mumien in den Hochkulturen zwischen Fünfstromland und Ägypten gesalbt und geölt, nicht aber gegelt? Ist das Recyclen der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eine Wiedergutmachungsleistung an die Frauen, weil sie auf Erfindung nebst Boom der D-Welle in eben jenen Jahren menschheitsgeschichtlich vergleichsweise lange verzichten mussten? Wird sich die leaders league, will heißen: die verantwortliche Liga der politischen Führer immer mehr Walt Disneys Monster AG - um eine Wendung eines bedeutenden deutschen Philosophen zu bemühen - "anähneln". Und: wie wird es um die Denk-Figurine "Kapitalismus" in einem weiteren Centennium bestellt sein? Sollte man überhaupt lieb & teure Sprachbehausungen, die gepanzerten Wort-Eigenheime unserer Gesellschaft wie eozänische Kampf-Echsen aufeinander losgehen lassen? Wir neigen zur Auffassung - dass ja. Und noch eine persönliche Frage: Steigt Gerhard Schröder eigentlich auf sein Zigarrenkistle, damit er im Bild mit Präsident Bush etwas größer erscheint? In Erwartung einer geneigten Antwort Ihrerseits verbleiben wir in vorzüglicher Hochachtung Ihre Beatrice und David Hoff (I. A.) (abschicken)
Falls Sie auch einen Brief an die Evolution verfassen wollen, möchten wir Sie auf eine Gefahr aufmerksam machen. Bitte fühlen Sie sich keinesfalls von uns gemaßregelt, dennoch vertreten wir die Auffassung: Sprachlich sollte ein Brief an die Evolution in punkto metaphorischer Stimmigkeit weder überladen noch noch mit Wortspielen over-acted sein. Grundsätzlich gilt: Stilmittel immer sparsam einsetzen. Nur so bissi, ganz-ganz wenig, nicht zu viel, denn - weder Realität noch Fiktion sind in sich stimmig. Da die Gefahr eines potentiellen Zuviel immer besteht, sagen wir das zuallererst & immerwieder gerade auch uns selbst. Übrigens, auf ein Weiteres möchten wir noch verweisen. Eine erdgeschichtliche Epoche namens Hephaistozän hat es - wissenschaftlich gesichert - nie gegeben. Was nicht automatisch bedeutet, dass sie nicht noch kommen kann. Vorerst jedoch könnten letztgenannte Fakten mit Fasching in einer wie immer auch gearteten Verbindung stehen. Mitarbeit: J.Ernst Petenck (Koordination, endgültige Abfassung), Dr. David Hoff (Anregung, Korrespondenz), Beatrice (Frauen & Entmutigung), Doro Wagenbach (Anregung und Kritik), Dr. Reinhold Wuppe (Fuzzi-Anregungen nebst Störfeuer), u.v.a. (Zuarbeit, Kurierdienste, Lebensmittelbesorgungsdienste etc.)
Von Zeit zu Zeit präsentiert DIE GLOSSE bedeutende Sätze aus Literatur und Philosophie, selbstverständlich ohne eigene Wertung. Heute 1 Satz des Philosophen Theodor W. Adorno:"Das Gelächter übers Bild der Seligkeit steht der Macht näher als jenes Bild, mag dieses auch selber noch entstellt sein von Macht und Herrlichkeit." Theodor W. Adorno. Prismen.
Von Beatrice Ob er sich wohl die Haare färbt? Machen es nicht Millionen Menschen in unserem Land, tagtäglich? Bei schwerem Mobbing am Arbeitsplatz: sofort 'ne teure Kanzlei einschalten - Unterlassungserklärung - und aus die chose! Basta-wär'-ja-noch-schöner! Sind wir alle schon so emfindlich geworden - Rechtsweg wegen Kleinigkeiten? Sollten wir uns nicht vielmehr ein Beispiel an unserem B-Kanzler, dem G-Schroeder nehmen? Nun hat er zwar auch per Rechtsanwalt auf Unterlassung gedrungen, aber das ist ja wohl injurienmäßig ein anderes Kaliber: Haare färben... Putain de bon Dieu de merde - und wie lange hat er dem üblen Treiben gütig zugesehen. Das nötigt einem dann doch Respekt ab...
Lesen Sie demnächst: wie wird man Korinthenkacker?
DIE GLOSSE präsentiert:Der große Essay zum Wochenende von Chefredakteur J.Ernst Petenck, der bereits einen Hauch von Frühling erahnen lässt...
Dr. E? aber - ßicherlich... von J. Ernst Petenck Es tut sich wieder was, es kommt Bewegung...Sie sehen - nicht immer einfach, ein passendes Ende zu finden für einen Satz. Trends: Von den großen Modenschauen zur Zeit (ein süßer Hauch von Nichts) lässt sich - inhaltlich - auch gern die Politik inspirieren. Muss ja schließlich auch mit der Zeit gehen. Im Schatten dieser Großereignisse sollte man freilich auch die kleinen, steten und in kaum merklichen Etappen sich vollziehenden Veränderungen nicht übersehen. Hierzu wurden mir 2 Meldungen von Dr. Hoff und Betrice aus unserer Trend- & Musik Redaktion auf den Schreibtisch gelegt. Mal schauen ob ich das hinkriege: - Die neuen Gesichtskollektionen & Schau-fashion für Mädchen sind da. Guck-Konfektion: pret à porter. Phoebe-empört, buffy-erschüttert, brro-ßßieben-zipfelmützig undundund - es ist ein Vergnügen, so (authentisch:-) jung zu sein... - Für die Jungs, so, gibt es aber auch was, so, aus den Bertelsmann-Sprachlabs, so. Also die neuen, so, Ausspracheregeln, so. Leicht zum, so, Reinziehen, auch beim so mal Abziehn, so. Beatrice meint: die Trends stagnieren seit 10 Jahren ein wenig so - bestenfalls Aufgüsse - manche gehen allerdings soweit, sie als "künstlerische Kollagen" zu bezeichnen. /Trendredaktion Ende/
Oowh - hab' ich jetzt ehrlich gesagt nicht in allen Einzelheiten verstanden, bin aber auch vielleicht nicht mehr jung genug. */;-&Schreiten wir halt zur Politik: Naja, wiewohl - Postmoderne, Minimalismus, Zitierfähigkeit - das sind wohl doch die großen, übergeordneten Zusammenhänge in unserer Gesellschaft... das weiß unser Bush geschlagener Bundeskanzler ... sehen Sie, so leicht verhaspelt man sich - wenn 's schnell gehen soll, ist es eben gar nichts, ich meinte natürlich: unser mit Wilhelm Busch beschlagener Bundeskanzler (im Sinn von: versiert in...bekannt etwa: "wer Sorgen hat hat auch Likör") ein Lied davon zu singen. Nicht unbedingt eigenkreativ, aber was will das schon heißen? Auf die Performance kommt es an. Zu beachten: Over-acting ist schlecht. Ganz ganz schlecht. Gilt wahrscheinlich für Abzieher wie für Besser-Esser. Anzunehmen auch für C-Protagonisten und V-Männer (?), und was nicht alles... vor allem aber - und das ist entscheidend: für K-Kandidaten, vor allem im beginnenden W-Kampf. Auf der anderern Seite: es muss dennoch eine gewisse Präsenz, ein gewisser Biss rüberkommen. Nicht einfach, diese beiden Prinzipien unter einen Hut zu bringen, und zum Schwierigsten gehört wohl, sie glaubwürdig miteinander zu verbinden. Wenn jemand cool sein will und dem oberdeutschen, gar bajuwarischen Sprachraum entstammt, dann legt er diesen gewissen Biss gern in anlautendes s (beziehungsweise: ß). Fiktives Beispiel: "ßehn ßie, Herr Bresser". Zwar lässt sich durch ein gern wiederholtes "ßicherlich" kein Vibrieren im TV-Resonanzpegel erzielen wie mit einem stimmhaft niedersächsischen "ich sach ma" - schön abgedunkelt - immerhin lässt sich mit einer gewissen Schärfe punkten. In welche Visualisierung, welches Symbol, welches Bild ließe sich das übersetzen? Nun, vielleicht: schneidiger Contratenor Altus im Auge des Taifuns (leichte Pisa-Schieflage eingestanden). Freilich - hier dürfte Dr Stoibers Medienberater Spreng in seiner ganzen Kompetenz gefordert sein - nicht übertreiben, insbesondere nicht bei der S-Schärfe. Vipern-artiges Zischeln kommt gar nicht gut. Wirkt auf den Fernseh-Endverbraucher mit seinem geschulten X-Ray-Sensorium für Tonfälle extrem abtörnend. Als absolut phonetisches Negativbeispiel ließe sich der bayrische Innenminister Günter Beckstein anführen, der gleichfalls der süddeutschen Dialektgemeinschaft (Franke) angehört: allein die korrekte Transskription seines Audio-Substrats - wir greifen heraus: "mit ßßicherheit" - kann sensiblen HörerInnenn wie LeserInnen regelrechte Aversiv-Schauer über den Rücken jagen. Freilich, um diese Feinheiten kann es auf der gegenwärtigen Entwicklungsstufe des Adepten Stoiber in Sachen K-skills nicht gehen, zumindest vorerst gar nia nicht. Erstmal muss diese diese diese verbale Inkontinenz abgestellt werden, bevor in sacht anzusetzenden weiteren Schritten ein erstes Kontingent an tunlichst kohärenten Verbesserungs-Konzepten zusammengestellt werden könnte, das sowohl durch sach-inhaltliche Kongruenz im Wahlkampf wie durch Eloquenz plus Effizienz dem ganzen Vorhaben - ßicherlich - zur nötigen Stringenz verhülfe. Wie gesagt: noch zu früh, zu verwirrend. Übrigens - Sie haben recht, das letzte gerade eben von mir, mit den vielen so Fremdworten da, das war auch bissi over-acted. Freilich, ein bissi zuviel ist auch zuviel. Aber mal eine ganz grundsätzliche Überlegung - Medienberatung hin, Wilhem Busch her - können ca. 60 Jahre alte Herrschaften mit den neuesten Trends noch Schritt halten? Gegenfrage: warum denn nicht, bei Chomsky?! Im Moment ist eine Trendwende - weg vom sample - hin zur eigenkreativen Leistung zu verzeichnen. Das heißt: bei jungen Leuten könnte im Prinzip der Alpen-Oleg & eigensinnig boarische freestyler Stoiber besser ankommen als der versierte Zitat-Sammler Schröder. Ich zum Beispiel bekomme waaahnsinnig gern was ge-oder verkauft, wenn es nur recht echt & authentisch ist. Man könnte folglich den Herausforderer in doppelter Weise Frau/Herrn Kunden-Wähler andreh...nahe bringen: einerseits als aufwendiges Sequel eines H. von Goisern, sozusagen als bayrisch-gesamtdeutschen Freiheitskämpfer Edmund von Stoibern (fürs Bierzelt), daneben gleichwohl den existentialistisch-ernsten Mann für ebensolche Zeiten, mit - konzediert - ßehr-ßehr-ßehr zerbrechlichem Charme: Edmund S. - der E-Stoiber (gut wäre: abgedunkeltes Fernsehstudio, coole Töne von Lester Young, oder - vielleicht noch besser - eine historische Pretiose vom Golden Gate Quartett: swarz-brown ist die hazel nuss) Man stelle sich in einer solchen Atmosphäre nur vor, wie er etwa einer Siegloch-Frage kontert, derzufolge Amtsinhaber Schröder angeblich mehr Schlag bei Frauen haben soll als er: "ßehn ßie, darüber lässt-ßich lässt-ßich ßicherlich...Herr Belluth (in Wirklichkeit freilich: Siegloch), lange dischgrieren, also dis, also dis....de gustibus non dis...non dis... non dis dis dis disputantis. So". Wichtig! ein "so" einfließen lassen - junge Leute verstehen zumindest das: dieser authentische Zischel-Oldie will eines schon mal mit ßicherheit nicht: dissen. Ab und zu ein cooles "schaun ßie" zur Abwechslung: "Schaun ßie, wenn ßie den Euro so mal 2 nehmen so, dann ist das ßicherlich eine Rechnung so, bei der bei der unklar bleibt, wießo-wießo-wießo Deutschland das Schlusslicht in Europa sein soll so". . Auch wenn das alles leicht des des des des des desorientiert wirken könnte - eine Stück weit echte Verwirrung kann mehr für plus sorgen als zur Schau gestellte Versiertheit & Selbstsicherheit, so. Auch und gerade bei den Frauen, die, wie wir wissen, nicht so sehr auf Machertypen stehen, sondern vielmehr auf die Authentisch-Sensiblen abfahren, die auch mal betroffen sein können, insbesondere, wenn sie auch noch dazu stehen. Diesen Dr. E - powered by Credibility (including Schlagobers bei Frauen) will uns Herr Spreng von der (RamSch? RanZ? Nein!..) BamS also schmackhaft machen. Echten Edmund Stoiber, frisch genullt, in Frieden gereift. Darauf freuen wir uns aber - herrgotts-aaah! Daraus lässt sich, mit Stoibers eigenen Worten, was "machen", dann - von ihm selbst verbessert, weil treffender - "gestalten". So. Jetzt sind wir wieder, in anheimelnder Desillusion, in vertrauten Gefilden, am Boden nämlich, nicht nur sprachlich. Politik-Sphäre: Einer "macht" was, die Wahlkampf-Gouchos geben es als "Gestaltung" aus. Soso. Naja. Dr. Hoff hat mir verraten: Einstweilen könnte, wenn schon die ariose Ebene wegen vorrübergehender?anhaltender? Indis-dis-dis-poniertheit in weite Ferne gerückt ist, einstweilen am Rezitativischen gearbeitet werden, denn ßicherlich gilt auch für die E-Musik: - das freiheitlich bayrische Individuum klingt schön. Ach übrigens: unser Dr. Wuppe, seines Zeichens echter Stoiber-Fan, wollte ein Special über ihn bringen. Seit "Christiansen" schließt er sich aber nur noch im Zimmer ein. Aber, für unsere sensiblen Leser und Leserinnen, bitte - keine Bange: alles im grünen, hier treffender: schwarzen Bereich. Der Mann wird gut mit Medikamenten versorgt. Im zweiten Teil habe ich für unsere Leserinnen und Leser noch was anderes, aber ganz persönliches. Lesen Sie im 2. Teil: "Was anderes, aber ganz persönlich" von Chefredakteur J. Ernst Petenck Gleich hier im Anschluss, mit anderen Worten: etwas weiter unten
Was anderes, aber ganz persönlich - Fanden Sie 's auch so spannend, die Euro-Umstellung. Ich wahnsinnig. Wie die neuen Münzen sich so in der Hand anfühlen! Doch - das ist wichtig! Entscheidend wichtig sogar, und - wird letztlich immer wichtiger werden. Wohlfühlen. Da merkt man erst, worauf wir jahre-jahre-jahre-jahre-jahrelang verzichtet haben. Ich persönlich finde das Wohlfühl-Ertasten des Euro so spannend wie im Kindergarten, also, wie wenn etwa in einem Kindergarten, vielleicht - laut Drehbuch(?) unter Umständen (kann ja sein) Feuer ausbricht. Freilich, nicht alles ist schon zu hundert Prozent gelöst. Kann man nicht behaupten. Neue Lösungen in der Gesellschaft, die ja nicht in erster Linie eine monetäre, sondern humanistische ist, bringen immer ein wenig auch neue Probleme mit sich. Wenige zwar, man sollte sie aber nicht verschweigen. Mein Freund, der Psychotherapeut, sagt: es gibt ganz neue Probleme, nämlich - Moment - Identitätproblematiken. Da schaut einer früh in den Spiegel und Kim Schmitz blickt zurück. Sind aber letztlich, gottseidank, die Ausnahmen. Ach und dann - interessiert Sie...? (Nein, man muss nicht um jeden Preis einen Satz zu Ende bringen. Non-verbal ist auch wichtig, Hauptsache wir verstehen uns so vom Gefühl) Wenn in den Nachrichten so kommt, wie es so bei Dieter Bohlen zu Hause aussieht - Sensationell! Ich persönlich, ich könnte da nicht so - hämmer! - genug kriegen so davon! Oder die wunderbaren Sendungen über die Reichen & Schönen. Kleiner Wermutstropfen: zu hundert Prozent kommt es leider nicht rüber auf dem Schirm. Vielleicht entweder leichte Verluste bei der Übertragung , oder: die Bizzfuzzis, stop-halt-nein, will heißen: die Macher vergessen, dass nicht alle Zuschauer daheim mitmachen beim Schönsaufen. Alkohol ist sowieso nicht so ganz arg gut: Ich zum Beispiel esse beim Fernsehschauen lieber ein Jogolé, aber immer zusammen mit einem Kinderprof Rhino (schon mal wegen Njam-njam-Faktor). Jedem sein eigener Geschmack - Frauen sowieso! die sind eh die wahren Meisterinnen in nach Wellnesskriterien bewusster Produkt-Auswahl, oder so: meine eine Partnerin zum Beispiel steht nur auf Produkte mit Phytoflavin, der andere LAG allerdings, bisschen schrägerer Typ, nur auf Nitroglyzerol. Kann man einiges lernen. Ach ja - und dann: I'm powered by emotions ! Allein diese Titelmelodie - grandios, dieses Timber! Dr. Hoff sagt immer: "horch mal, wer da um Hilfe ruft." Frage: wer denkt sich eigentlich so eine Kampagne aus? Ein Basilosaurus? Ein Kampfschaf? Oder - ein ...doofes Schwein? Stop-stop-stop, Sie haben zurecht bemerkt: Schweine sind sensibel, sollte man nicht sowas sagen da. Ham schon recht. Mh-mh, nein-nein. Och, hoffentlich haben sie es nicht gehört... Ich bin sowieso ein friedliebender Mensch. Wenn Sie wüssten! Ich bin der reinste Schmuse-Wolf unter lauter Kampfschafen! Geradezu süchtig nach Harmonie. Zu guter-guter Letzt: Also ich finde, die 2 Schön- & Superreichen Stefan Raab und Harald Schmidt sollten sich einfach wieder vertragen. Och Mensch ich finde schon! Ich denk' fast immer dran, das berührt mich so wahnsinnig. Nimmt einen auch mit, hinterlässt dann aber immer doch so ein diffuses Spannungsgefühl bei einem, wenn man den Fernseher einschaltet. Doch, das spürt man, dass der Konflikt noch schwelt. Meint ihr vielleicht, wir anderen merken das nicht? So unterschwellig...Och seid halt wieder gut miteinander! Und alle anderen auch! Och Mensch...
(Memo) Nette SMS a. Fuizzo W-Welle nicht vergessen ;-> Ach und Mensch: Wie heißt denn jetzt diese dumme Sau von der einen Bank da? Die da so? Sacra, die eine da!
...Wohlan! Stiebendes Gestoiber - (mi-mii! zerstäubt stupid stupend zu staub, aah! herrlich... - d.setzer) Wir leben doch in einem einem großen Land. Frankreich heißt' s nicht, England auch nicht. Das andere große da. Schaun Sie, bis bis jetzt...angenommen, dass die moderne Gesellschaft, wo wir in der leben, eine bestimmte Gesellschaft ist, Telefongesellschaft ist jetzt vielleicht nicht das richtige Wort... ich muss da immer noch überlegen, nachdenken, viele müssen das, vor allem heutzutage, auch andere. Schaun Sie - wichtig ist doch, dass der der der der der Anschluss, wenn Sie sich zum Beispiel Pisa anschauen, dann ist das doch das das klare Versäumnis, dann kann man doch nicht vergessen, weil, eben genau weil, denn - jetzt frag ich Sie: darf doch nicht sein - wie kann, und vor allem: wie soll Schlusslicht? Hier muss doch das Verschulden! Zudem auch ganz klar sehen - und zwar ganz klar -: Wir Haben Immer Gesagt:...! Schulden ankurbeln, dann wird wirtschaftliche Sozialwirtschaft, denn gerade weil! - wie anders wollen Sie das den jungen Leuten heutzutage klarmachen, wo doch die Leute in die Industrie gehn, ganz im Gegenteil zu den anderen, und - viel wichtiger: vor allem in der heutigen Zeit, wo Sie doch gerade mit der Selbstständigkeit in einer hochtechnisierten - das kann niemand mehr übersehn! Entscheidend ist doch - wie geht man damit um? - Lesen Sie demnächst exklusiv: Solo geschmissen: wie in Leistungsgesellschaften letzte Pfeifen in höchste Ämter gehievt werden.
B-Noten, K-Fragen, W-Wellen, Aber sonst - worüber könnte man berichten? Ist es nicht so - manchmal scheint die Welt in klebriger Langeweile, zähflüssigem Stillstand zu versinken? Was will man da auch schreiben? Sind wir allesamt genügend versichert? Kann wohl letztlich jeder nur selbst beurteilen. Ist Kim Schmitz der dunkle Doppelgänger von Stefan Rapp? Wer weiß. Bringt uns zumindest zur nächsten Frage: Ist die neue Ortografi im Prinzip okee? Schwer zu beurteilen, für unsere Belange: wrst. Droht in Kürze eine feindliche Übernahme des Wetters durch die Deutsche Bank? Und: was kocht mit Koch in Hessen hoch? Wer kann das alles schon beantworten! Was bleibt einem anhand der Flaute? Man lebt letztlich nur noch auf einen Termin hin - Lichtblick: Wann kommt endlich das Fernsehduell Schröder vs. Stoiber? Wie wird das wohl aufgezäumt werden? Wer darf es uebertragen? Und wer darf moderieren (oder sagt man mediatieren, mediatrieren?) Ungeloeste Fragen. Vielleicht das Team Heiner Bremer/Peter Kloeppel oder - doch ein Solo für Powerfrauen wie Sonja Stichmann-Stoch? Jessica Feldmann-Bush? Aqtiv-Qote! In welchen Disziplinen werden sich die Kontrahenten überhaupt messen? Amerika-Kompatibilität? (Cheerleader: Pam Anderson?) Oder solid deutsche Polittugenden: Großes Latinum, Weltbürgertum, weltläufig polyglottes Globalisierungs-Abitur? Nachhaltige Blabluisierung bei gleichzeitigem Planablablierungs-Programm? Jobaqtiv immerhin balbiert gemäß Arbeitsmarqt-Indeqs. Etc? (bei aller liebe zu detaillierter kalligraphie von lallophonie - d. setzer) A lles noch dahingestellt.Werden wie in einer Gameshow den K-Kandidaten Fangfragen in Form von fun-Fragen gestellt. Four letter words bei B-Kanzlern dürften dabei kaum ins Gewicht fallen. Oder etwa doch? Wer könnte das alles schon mit Sicherheit beantworten? Was wird gespielt? Müssen beide den Artikel eins des GG aus dem Stegreif (stehgreif, steakreif???- wrst, und zwar komplett wrdlgrmpft - d.setzer) rückwärts aufsagen? Naja. Ajan. Spielt man überhaupt, oder artet es doch zu blutigem Ernst aus? Es kann ja nur einen geben.Sponsoring: Brioni und/oder Loden-Frey? Werden gewisse deftig landsmannschaftliche Disziplinen gefeatured, z.B. Fingerhakeln, wer haut den Watschenbaum um? Wettbrezel essen, Aufbretzeln? (advantage: Herausforderer). Aber wer holt Falsche Bier? Oder spielen die Herren vor der Kamera einfach nur Monopoly? Gereicht der Event drögerweise nur zu mutueller Monology? Geht es dabei - powered by pretty good privacy? - sogar um Monogamy? (laut eigenem Bekunden - advantage: Amtsinhaber, bereits 4x Meistertitel). Das alles würden wir letztlich etwas genauer wissen, freilich, Stand der Dinge: zur Stunde noch unklar, zur Gänze dazu. Sanfte Fähigkeiten, besser bekannt als soft skills könnten im Duell schroedi/stoibi eine zentral-wichtige Rolle einnehmen (zum Beispiel - wer kann besten smusen, ...) Erfolgt Punktwertung in Schlagfertigkeit, Scharfzüngigkeit, Scharfmacherei, Säbelrasslerei, Haun & Stechen... oder bleiben die Polit-Picadores zu unser aller Enttäuschung zahm wie Schafe? Kälber streicheln, sich aus der Hand fressen lassen? Mithin - werden am Ende gar der Kontrahenten Werte bewertet. Welche? Edle Einfalt, stille Größe? Kann alles sein. Aber - vielleicht auch nicht. Die Musikalität der Gegner könnte eine Rolle spielen. Beide klingen etwa zum Thema Homo-Ehe, bei aller Liebe zur Varianten-Heterophonie erstaunlich homophon (unüberhörbares Plus freilich, mehr Schmelz im Timbre: Schröder). Doch wie steht 's mit polyphonem Vortrag listig polyglotter Polit-Knittel? Wie wär 's überhaupt mit einer Art Meistersingerei? Verbal-Arabesken: Sonore Schlichtheit versus bavareske Koloratur? Oder, der Quote zuliebe, doch solid Bierkrüge zersingen (leichter Vorteil für den Herausforderer). Hierbei könnte sich allerdings Günter Grass zuschalten und "Schluss mit der Spaßgesellschaft" fordern. Dann würden beide ziemlich deppert dastehen. Mehr aber Stoiber. Was will er schon machen? Sein altes Panier, Erbstück von FJS rausholen - das wo "Pinscher "draufsteht? Uijuijui - lieber nicht! Gut möglich, dass es bei Inhaber und Anwärter sowieso nur zu Stereotypen im Mehrkanalton reicht, es sei denn, sie wären mit speziellen, synergetisch-genetisch gewonnenen semantec Steroiden gedoped (wenig wahrscheinlich). Unverfänglicher wäre wohl deshalb: beide summen einfach einen Remix der No Angels, zum Beispiel: "ich möchte das Weiße in deinen Augen sein"? (Ausschlag des Applausometers zählt - und fertig). Natürlich auch diese Fragen - Zukunftsmusik Wir wissen - Politik ist nicht nur Show, auch ernste Töne beanspruchen auch ihren Platz. Teamfähigkeit etwa könnte auch aufs Tapet gebracht werden, etwa Schröder/Fischer versus Stoiber/Westerwelle (advantage: Herausforderteam - beide im letzten Jahr frisch genullt, Stoiber 6x, W-Welle 4x). Es könnte aber auch der schlimmste Alptaum beider Kandidaten als Kurzvideo präsentiert werden (B-Note für das Produzententeam fließt mit ein), Supervisor bei der Gesamtwertung: Horst Eberhard Richter? Weiß auch keiner. Treten beide Kontrahenten vollends computergeneriert an, sozusagen als muskel- & waffenstarrende atavistische Avatare (wow! -d.setzer) auf (Verantwortlich: der vice assistant assistant co-producer von Steven Spielberg). Gefahr - könnte von Bild aufgedeckt werden, und wir alle, wie wir hier sint, würden dann rufen: Betruk! Betruk! In diesem Falle vollkommen zurcht.Doch diese ganzen Themenfelder - noch ungelegte Eier. Vorerst weiterhin Windstille.
Annahmen, Hintergründe gibt es viele - Was hält unsere Welt zusammen? Damit mitimpliziert freilich - sind Satanisten womöglich die dunklen Doppelgänger der Format-Huber im Privat-TV? Verschwörungstheorie hin, Verschwörungstheorie her - wer weiß das schon.
Haben Sie es auch gehört? Ein paar afghanische Kinder haben sich letzter Zeit an amerikanischen Horror-Brezeln verschluckt.
Soft skills in der Politik immer wichtigerEdmund Stoiber im Spiegel: "Die Zeit hat sich geändert. Heute akzeptieren selbst die eigenen Anhänger nicht mehr die überzogene Auseinandersetzung. Immer mehr Menschen achten bei uns Politikern darauf, wie wir miteinander umgehen." Das ist ja nett. Wir wissen: allenthalben sind Gefühle wichtig, nicht das was man, gelegentlich, sonst so hört. Man muss sich da einen Edmund Stoiber vorstellen, wie er - vielleicht angeregt durch konzentrative Bewegungstherapie oder ähnlichem - nun behutsam umgeht mit der großen Politikerfamilie (übrigens nicht: umgehen in, das tun nur Gespenster). Mit viel Respekt vor dem anderen. Wobei - uns ist nicht entgangen - er hat nicht gesagt: wir (Politiker) haben uns geändert, bzw: ich bin ein anderer geworden. Wie würde, könnte man überhaupt ein anderer werden? Nun, da gibt es durchaus eine Reihe an Möglichkeiten: Beispielsweise durch ein antikes Drama nachhaltig geläutert oder das Nachhaltigkeitsseminar der Bundesregierung belegt, sprichwörtlich vom Saulus zum Paulus geworden, durch eine klassische Psychoanalyse tiefgreifend verändert, oder - bevorzugt in Bayern: Jungfrau Maria im Traum erschienen. Auch durch Einbrüche des Surrealismus, teils weit vor seiner Hoch-Zeit, möglich, etwa: wenn sich über dem Bett - nach Heinrich Heine - ein Baum erhöbe (auch sowas prägt). Was noch? Vielleicht: Transfiguration des Hl. Lufticus, Durchscheinen des Lindeblütentees, oder - mal einfach eben schnell wieder die "Festplatte neu konfigurieren" durch den Hypno-Therapeuten (höhö ;-). Auch immer öfter mal einen picheln gehen (in diesem Fall: Nicht-Lindenblütentee) geht. All das Beispiele möglicher transpersonaler Alteration, ohne Wertung zunächst, nicht immer zum Vorteil übrigens. Dramatische Beispiele, in denen Menschen in andere Aggregatszustände übergehen - wie beispielsweise in Afghanistan - ersparen wir uns hier sowieso (...klassische praeteritio - d.setzer)Freilich - Veränderung um jeden Preis ist nicht immer wünschenswert, mitunter gegenproduktiv: Kreide verspeisen zum Beispiel erübrigte sich im Fall unserer Polit Personality, natürwüchsig mit zunächst unscheinbar wirkenden, mittelprächtig-oberbayrischen Alt ausgestattet, im Bierzelt jedoch zu Spitzenleistungen souveränen Crescendos befähigt bis hin zu arioser Koloratur. Doch - verlassen wir der Vokalisen sinnlichen Moment! Edmund Stoiber spricht vielmehr von der Zeit (nicht: Zelt). Was kann, macht die denn alles, zu was ist Zeit denn überhaupt befähigt gemäß ihrer Natur? Nun, wir wissen, sie kann zunächst banal vergehen, verstreichen, zerrinnen auch. Im Strom der Zeit könnten manchem - nachgerade - Felle davonschwimmen und im weiteren turbulenten Verlauf, über Sturzbächen zu reißenden Fällen sich ergießen und vieles-vieles, wenn nicht alles mit sich reißen. Noch vieles andere ist denkbar (z.B. reißende Wölfe) doch da sei einiges vor - man denke an: Gott oder Godot, Laptop oder Lederhose! Doch nicht nur das Liquid-Flüchtige ist ihr eigen, sie kann, wie wir wissen, in ihrer Eigenschaft als temporaler Innenarchitekt auch Geronnen-Festes - solide Zeitfenster etwa - entwerfen. Sogar den soft skills scheint sie zugetan, dem sanften Umgehen durchaus nicht abgeneigt: zusammen mit dem Raum bildet sie ein trautes, und von uns allen sehr geschätztes Kontinuum. In diesem reißt oft - wir wissen's - nicht mal mehr ein Wolf ein Lamm, und immer weniger Lämmer akzeptieren die überzogene Auseinandersetzung mit den Wölfen. Teilweise empfinden sie sogar Mitleid, wenn dem armen Wolf sein Lammpelz fortschwimmt. Zeit. Ja sie kann sich, mit den Worten Edmund Stoibers, eben auch schlichtweg änderen, somit eine andere werden. Und dann - wer weiß (vielleicht): nochmal 'ne andere? Wir wissen seit den Tagen, da wir dem Leben lernten: Zeiten ändern sich und wir in ihnen. Würde sich Eddie dann auch, bzw. nicht doch mit bzw. in ihnen ändern? Wer weiß das schon so genau? Mit Verlaub, Eddie - och nö - vielleicht doch lieber: ohne Verlaub. Wieso nun: der Wechsel? Weshalb nun: ohne? Nun, die Zeit hat sich - ich glaub' grad im Moment - ein bisschen verändert. Somit - "Immer mehr Menschen achten bei uns Politikern darauf, wie wir miteinander umgehen." Sorry - war ein bisschen billig, Eddie . Wir meinen es ja nur gut & freundlich. Nebenbei: Unser Zeitfenster zumindest ist im Verlauf unseres letzten Satzes konstant geblieben.
Demnächst geplante Beiträge: - Wann und unter welchen Umständen kann ein Lächeln strahlen wie Plutonium? - Außerdem: Bernadette Tourette de Devovette: eine außergewöhnliche (bayrische) Biographie. Auszug: "Rechts sehen Sie die j o du hirsch du damischer! Herrschaftsräume, du sackgesicht, wos foit denn dir ei?! Vor dem Anwesen die Stallungen woos host gsogt! - unweit des Parks schweinepriester? entlang der Auffahrt wos woits denn ihr iberhapts, ihr ratzboozeln?! boarische saupreiß'n, javanesische!
Syllabische Vokalisen - Leider: manches verblasst mit der Zeit .
Oops! Hoffnungslos veraltet. Kommt eigentlich nur noch in Bierwerbung und bei Britney Spears vor. Aufmerksame LeserInnen dürften ahnen, dass zwischen beiden eine untergründige Verbindung bestehen dürfte.Poa! Mantafahrer(und Verlegenheits)-Vokabel von Chefredakteur J. Ernst Pentenck(kein Mantafahrer). Yo! Nur noch was für Bertelsmann-Rapper (lebt leo kirch noch? d. setzer)Whow! Verlegenheitsvokabel von commonplace-face Ole"the lächler" Tilmann (et alii).Ääääh! Verwendung: etwas mehr hervorheben als zwischengestreute Information. Zwar Neu - leidernur was für Mädels aus Delmenhorst.
Neu! DIE GLOSSE schlägt auf angehm ruhige Weise vor:Unsere Interjektion mit therapeutischem Nebeneffekt. Baut auf sanfte Weise Spannungen ab: Oowh... Probieren Sie es doch mal in Verbindung mit einigen bekannten Personen oder Zeiterscheinungen Ihrer Wahl aus. Dabei Lippen ganz leicht blähen und ruhig den Atem strömen lassen. Beispiel: Gerhard Schröder? Oowh... Sehen sie - tut gut. Muss man nur ein wenig auf sich wirken lassen.Nochmal? Gerhard Schröder? Oowhhh...... Bei bestimmten Namen ist einmalige Anwendung zuwenig. In diesem Falle ruhig wiederholen: Rolf Breuer? Oowh... Oowhh... Oowhhhhh...... Edmund Stoiber? Uagh! Leider nicht in allen Fällen wirksam.... Dieter Bohlen? Hralps!Wussten wir auch nicht. Wenig ratsam bei hoffnungslosen Fällen. ... Sonja Kraus? Hirzupuää-argh - schlork!!Vorsicht! Nicht anwenden bei Personen, die sowieso idiosynkratische Reaktionen hervorrufen. ..... */;-& Konjunktur? Oowhhhhh...(also, geht doch...)
Das große Essay zum Jahresanfang von Chefredakteur J. Ernst Petenck Optimistisch stimmende Teilmengen Von J. Ernst Petenck
Ach, ich hab mich so gefreut über die netten Erkundigungen für meine Guten Vorsätze für das neue Jahr von diversen netten Suchmaschinen & sympathisch-intelligenten Firmen. Also, ich möchte auf jeden Fall im neuen Jahr persönlicher plus wärmer plus freundlicher werden. Zugewandter auch. Und Sie? Wie ist es Ihnen denn ergangen? Auch nochmal davongekommen, bzw. ganz nach unten durchgerutscht? Ach, der verdammte Freud! Ich meine doch im Grunde nur das Positive, wo wir doch auf unserem guten-guten Dampfer "Germany" wirklich besten Zeiten entgegenschippern, von unserem Juice head Gebhart Schödel und seiner Crew mit ruhig tremolierender Hand gewassert (hö?). Sie sehen, nicht jeder Satz gelingt - aber bemüht habe ich mich herzlich, beziehungsweise redlich... tamen laudanda voluntas, wie der Lateiner weiß. Und das ist schließlich das Entscheidende. Werte. Cicero. Zum Beispiel. Oder auch Sokrates. Damit sind wir doch schon medias in reblaus (huha! ich wette - versteht Juice head sicher auch). Werte. Der Westen und keine Werte? Ein schlechter-schlechter Scherz.. Es sind immer die kleinen-feinen Sachen, die einem die Sinne eröffnen. Oder auch: aufschließen. Die, die man fast überliest. Für mich vielleicht der Satz des Jahres. Der Spiegel in seiner legendären Weihnachtsausgabe (nebenbei: wo war übrigens diesmal Nostradamus?) schreibt in einer Gemeinschaftsarbeit von Reinhard Mohr, Johannes Satzwedel, Elke Schmitter, Matthias Schreiber - Lemmata: Mozart, Zauberflöte, westliche Welt: "Das freie Individuum klingt schön". So einen edlen-edlen Satz muss man sich schon etwas auf der Zunge zergehen lassen. Ich hab ihn gleich Dr. Hoff vorgelegt, was der davon hält. Selten habe ich einen Menschen so strahlen sehen. Nach einer Weile hat er gesagt: "was soll einem denn da für ein Nagel durch das Hirn getrieben werden?" Und als er den Satz vollendet hatte, da war ein leichter, fast schon diabolisch zu nennender Zug in seinem Gesicht. Beziehungsweise: Antlitz. Nicht erschrecken - kein Grund zur Beunruhigung: wirklich nur ganz-ganz leicht. Entwarnung also, alles im grünen Bereich. Keine Angst. Aber dann hat er halblaut plus rhethorisch in Frageform angemerkt, wieviel westlich Schulklassen bei Opernarien von Mozart wohl schon kotzen mussten. Und Unmengen dope brauchten, um sich davon zu erholen. Dann hat er den weihnachtlichen Modell-Satz nochmal vor sich hingemurmelt: "Das freie Individuum klingt schön". Und dann (abschließend): "... wohl eine Frage vom Tuten und Blasen." Ich gesteh' ich versteh' ja nicht viel von Mozart. Damit meine ich - leider nicht soviel wie Reinhard Mohr oder auch Elke Schmitter. Aber Mozart - das ist für mich großartige Musik! Einfach mal so aus dem Bauch raus. Dr. Hoff erzählt mir immer was von verdeckten Quinten und so. Mein Gott, das ist ja richtige Wissenschaft, diese Musik. Wenn man' s genau nimmt. Oder wenn man sich diese erkiest, wie der/die Fachmann/-frau sagt. Und dann noch so diese Mozartquinten da, all das Tuten im Hohen Holz! Gütiger Himmel, und all die Harmonien, Dissonanzen und Quartette. Dazu das ruhige Plätschern tremolierender Hände. Darf gar nicht dran denken, schwirrt mir schon der Kopf! "Das freie Individuum klingt schön". Simmt. Düs Büüldnüs üst bezaobärnd schööön. Aaah! Herrlich! Weiß gar nicht, was man gegen Mozart haben kann. Versteh' da Hoff nicht. Nicht wirklich. Hab das zuhause von Herbert Brei gesungen. Fabelhaft! Dieses Timber! Oder sind das die Holzfäller? Bin mir jetzt nicht ganz sicher. Wie auch immer. Hoff erzählt mir immer Sachen. Sagt, man könne sich an der Bar eine Frau schön saufen, und Mozart-Interpreten - seiner Meinung nach sowieso mafiöse juice heads - würden sich den Bäsle-Briefschreiber in Gips einfach schön spielen. Es steht eigentlich - nach Hoff - nichts da, und was dasteht, sei eigentlich nicht der Rede wert - aber es würde solange rumgeposselt, bis es nach was klingt. Eine Mozart-Sonate auf einem Originalinstrument aus jener Zeit sei im Prinzip nur ein einziges deppertes Scheppern gewesen (das deppert sagt er aber mir zu Gefallen, weil ich aus dem Bayrischen stamme, das weiß ich. Sehr überzeugend klingt sein Bayrisch jedoch nicht. Mehr wie ein seichtes Plätschern, so phonemisch-mimetisch betrachtet). Ach, ich möchte mir da nicht meinen Kopf schwermachen mit solchen Reflexionen. Da ist für mich stop. Und zwar wirklich. Für mich ist Mozart der/das Größte! Mozart als Genius repräsentiert doch uns alle, den gesamten freien Westen (Gut, Hoff jetzt mal ausgenommen, alle minus eins mithin). "Das freie Individuum klingt schön". Sieht man doch: diese Taliban haben keinen Mozart. Und - wo führt 's hin? Reinhard Mohr jedoch, ich (wenngleich nur aus dem Bauch raus) und alle anderen (minus Hoff), wir haben plus verehren ihn, unseren göttlichen Meister. Und er, der stellvertretend für uns alle steht (pars pro toto, primus inter pares, X = .all), er bedeutet uns: Wir, unsere Würde, das ist alles nicht teilbar, wir sind vielmehr untrennbar, unzertrennlich, ganz. Individuum eben. Griechisch - atomos. Gut, mittlerweile nur für Taliban noch nicht teilbar. Wohl aber für Indien und Pakistan (könnte mit der Sanskrit-Wurzel zusammenhängen). Aber das In-dividuum - im Be-deutungs-Sinn (!) - unteilbar. Ansonsten wären wir nur sinistre Dividuen, zerrinnnend in einem nihilistischen Diluvium am Rande der Zeit (Vermerk: copyright nicht vergessen und an Wagenbach weiterleiten). Gottseidank ist dem nicht so. Denn: so ein Individuum läuft ja erst - in seiner Eigenschaft als zoón politikón - im Team zur Höchstform auf, beziehungsweise, weniger schnodderig & diluvial-nihilistisch ausgedrückt, wie in unserem Spiegel-Beispiel - Lemma: Der 11. September: "als viele Menschen ganz automatisch das Bedürfnis hatten, unter Freunden zu sein, und den Augenblick mit ihnen zu teilen" Da das sind eben die Finessen des Teamworks, mal so eben von der Stilistik gesehen. Aber ich bin ins Räsonieren geraten: tatsächlich, ich habe mich auch mit einigen Kollegen getroffen, mit Hoff zum Beispiel - aber wollte ich das auch? Mit Hoff und einigen anderen Kollegen ...den Augenblick...teilen? Muss mal kurz überlegen. Vielleicht ja. Wäre mir doch nur bewusst gewesen, dass so ein Augenblick teilbar ist. Ist ja alles nicht ganz so einfach. Angenommen, so ein unteilbares Individuum möchte einen Augenblick teilen mit jemand, der mit seiner Mitteilung - die westlichen Individuen müssten teilen lernen - ungeteilte Aufmerksamkeit forderte - sein Gegenüber jedoch konstatierte in Teilbereichen seiner Kommunikation einen teilnahmslosen Tonfall... Mit unseren Nerven steht's ja teilweise nicht zum besten im Westen. Also ich kenne Fälle... psst, im Vertrauen: Diskussionen, die so losgehen - da sind teils schon Aschenbecher an der Wand zerscheppert. Doch ja. Und auf der Beziehungsebene (ouh ouh) ...Tranchiermesser geschwirrt. Und was mir da erst mein Freund, der Paar- und Körpertherapeut erzählt hat (ouh ouh) Showdown - sowas gerät leicht zu einem Indivi-Duell, und man guckt unter Umständen ganz schnell ganz deppert, nicht zuletzt weil das Phänomen Tranchiermesser oft den (ab)trennenden Aspekt hervorhebt. Gottseidank - ich kann also Entwarnung geben - ist in all diesen Fällen nichts passiert. Nicht wirklich. Alles im grünen Bereich also. Wobei, wenn ich ganz-ganz ehrlich bin - nicht alles in toto vielleicht - in einem Beispiel eines Teilhabers eines Consortiums (und es war in diesem Fall kein Consortium musicum)...nein. Schluss. Würde - erstens - zu weit führen, und - zweitens - würde dem Negativen Tür und Tor geöffnet. Lauschen wir lieber noch ein wenig den Ausführungen des Spiegels in seiner Gemeinschaftsproduktion (3 Männer, eine Frau):..."jene Werte spürbar, um die es nicht nur im Westen geht: die Freiheit, ein menschenwürdiges, wenn nicht glückliches Leben zu führen und (ach, ich les' sowas so gern) dessen möglichen Sinn auf eigenen, undogmatischen Wegen zu erkunden - und der Respekt vor dem Anderen" Nanu, wo kommt der denn plötzlich des Weges? Geht die Freiheit mit dem Sinn spazieren - kleiner Paar-Bummel, bisschen die Beine vertreten, Braten war reichlich fett - plötzlich klopft ihnen der Respekt auf die Schulter und sagt... Nein, sollte man nicht ins Lächerliche ziehen. Von Reinhard Mohr kennt man ja auch: man geht ein bisschen im Blätterwald spazieren, plötzlich kommt einem der Philosoph Peter Sloterdijk entgegen - und was raunt einem der entgegen? Was launiges? Was lauschiges? Weiß man nicht so genau. Aber raunen tut er. Immer. Schon so...grundsätzlich. Sloterdijk plus Raunen wirkt zwar auf den ersten Blick wie 2 getrennte Entitäten, bilden aber immer zusammen letztlich eine untrennbare Einheit. Is' so. Wie Mo-zart und In-dividuum! Und der Reinhard Mohr bleibt dann meist ein wenig stehen und beliebt dann ein wenig zu plauschen, und es hört sich an wie ein Rauschen des lieblich plätschernden Bachs im Wald (unter Exklusion jeglichen depperten Schepperns freilich). All das ist sinnhaftes Tun. Plus - klingt schön. Überhaupt - manchmal möchte man ein Mäuschen sein und wissen, welche Sätze ein Mann schreibt und welche eine Frau? "Das freie Individuum klingt schön" (Mann?/Frau?) - "die Freiheit, ein menschenwürdiges, wenn nicht glückliches Leben zu führen und dessen möglichen Sinn auf eigenen, undogmatischen Wegen zu erkunden -"(Vielleicht Reinhard Mohr/ vielleicht Elke Schmitter? Die Wetten stehen 3:1) Nicht einfach, oder? Dabei sollte man auch im Auge behalten: Mann und Frau waren auch mal un-getrennt. Richtig, auch im Westen, im alten Hellas nämlich. Damals freilich noch relativ östlicher Westen. Als Östlicher Osten hingegen fungierte seinerzeit bekanntlich YinYang. Doch - bei Chomsky! - wir verzetteln uns jetzt nicht durch unbelegte Benennungsmotive, kommen vielmehr auf den Punkt, und der wäre: Jetzt, in der Moderne sind wir getrennt, als Mann und als Frau, unvollkommen mithin, und was bleibt? Manchmal nur dies: die bessere Hälfte pfeffert das Tranchiermesser. Spätestens hier - wir wollen es nicht verschweigen - scheint es angeraten, zumindest partiell gewisse Trennschärfen bei Teilmengen zu entwickeln. Und ganz nüchtern betrachtet: Trotz unteilbarer Ganzheit der Persönlichkeit nimmt die Menge der Trennungen, ungeachtet des pars pro toto, ständig zu. Aber wir lauschen noch fürder etwas dem Spiegel, Lemma: übergeordnete Werte (kommen lemminge auch noch, oder bin ich im falschen film - d. setzer):"Die gründliche Debatte über diese Fragen kann künftig nicht allein den Vordenkern einer neuen Verfassung für Afghanistan und den verschiedenen Medien des Westens überlassen werden, sie gehört in den Kanon aller Lehrveranstaltungen aller Schulformen. (Gemerkt? ALLER - ALLER. Wichtig!) Nur so hat sie Chancen: die kämpferische Behauptung der eigenen Kultur des Westens, ihres ans Individuum gebundenen Selbstbewusstseins, ihrer (ach, sowas les' ich so gern) toleranten, weltoffenen, skeptischen (durchaus, auch das muss sein - aber: Achtung! Herrlich!!), Pop-bunten (laut lesen)Lebensweise (von Walt Disney bis Warhol) und ihrer wissenschaftlichen Bildungstradition (von Leibniz bis Einstein). Warum nicht von R. Mohr bis M. Broder? Oder von Katharina Rutschky bis Ildiko von Kürthy? Wär vielleicht noch besser. Wir alle wissen, wie westliche Schulklassen auf sowas Schräg-Modernes wie Warhol abfahren. Und Rapper wissen es zu schätzen, wenn der "Ring" mal wieder pop-bunt inszeniert wird. "Nur wer sich so zur eigenen Kultur bekennt, kann am Ende auch glaubwürdig (die Glaubwürdigkeit ist hier!) die fremde anerkennen; und (richtig, darum ging es schließlich dem Westen immer-immer) hat Aussichten, von dieser fremden anerkannt zu werden." - Was soll man dazu sagen? Was wollte ich sagen? (augenblick-verweile-doch-du-bist-so-schön - nein. naht-euch-wieder-schwankende-gestalten - nein, leider auch nicht -d. setzer). Aaah!!! Genau -Merkt man hier nicht den Funkenflug, geradezu das Stieben des Eros bei dieser kontextuellen Konzeptualisierung in seiner synkretischen Synergie?! Das freie Individuum, klingt es nicht wirklich - also: wirklich (! - ? -!) - sch-schön? Überdies - alles in Allem: ein Hoffnungsschimmer! Denn: Pisa piesakt. Doch-doch: es piesakt uns Bildungsbürger gewaltig. Torturum torquatum est. Deshalb: Solche Textpassagen wie im Spiegel sollten Kinder ruhig wieder mal auswendig lernen. Was müssen wir stattdessen hören? Schüler - ohne Bildung, mittlerweile verlieren sie gar ihr kindgerecht- pop-buntes Markenbewusstsein. Übrig bleibt im Prinzip nur Übergewicht. Und dann zappeln sie auch noch! Furchtbar. Gottogott, ich darf gar nicht dran denken! O tempora o mores! Da ist doch was gewaltig in der Schräglage, obwohl - ich weiß, ich weiß - "Pisa" nicht von Pisa kommt. Und dennoch: Mal wieder was auswendig lernen. Unbedingt. Was-was schön klingt. Und dann natürlich: alle Macht der Phantasie! Und zwar (hab ich nochwas mit Doppelpunkt?): in allen Kanonen aller Lehrveranstaltungen aller Schulformen. Gefordert hierbei: alle Pädagogen. Mehr noch: wir alle. Und zwar wirklich alle-alle (! - !). Ich hab schon mal einen Anfang gemacht und zapfe mein Benzin nur noch an Tankstellen, an denen fließend Latein gesprochen wird. Was wollte ich noch sagen? Och, schade - vergessen. Oder - verdrängt?
Lesen Sie gleich im Teil 2: Wie Chefredakteur J. Ernst Petenck versucht, seinen verschütteten Gedanken wieder aufzunehmen. Gleich hier im Anschluss:
Mein Freund, der Psychotherapeut sagt in so einem Fall immer, man müsse sich an einer Freudschen Assoziationskette entlanghangeln, auch wenn man weiß, dass die ersten Einfälle noch nicht die Lösung sind. Wohlan, ist ein Versuch wert, nunc - tunc: - "Elemantarteilchen" - teilbar, der Kanari singt so schön ( nicht die Lösung - ich weiß) - Zur Gänze unteilbar erscheint bisweilen der Mensch in seiner Ganzheit nicht, siehe 11. September, siehe Afghanistan. In ihrer Zerstäubbarkeit, eigentlich (Nicht-)Atomisierbarkeit bilden Männer, Frauen und Kinder jedoch eine Einheit. Erneute Differenz: 11. Sept. war illegal, Afghanistan jedoch legal. Wo wäre hier nun die untrennbare Einheit? Logisch - im Supra-Legalen. Wie hätte man sich diese vorstellen? Nun, vielleicht wie Super-RTL, vielleicht wie Gott. Wo kam eigentlich die - übrigens nur in New York, nicht in Kabul - wunderschöne traurige Synthesizer-Musik her bei den Einschlägen? Aus den Wolken? Von Gott? Ist Kabul wolkenloser als New York? Gottloser? (All diese Gedanken sind aber immer noch nicht die Freudsche Lösung) - Wie heißt jetzt der Philosoph mit der Killermentalität? George..George...Aaah!! Nein - Glück gehabt: Singer; Peter Singer. Wie wird ein Mensch so? Keine Ahnung. Würde er uns wahrscheinlich auch nie sagen, schon mal wegen der Persönlichkeitsrechte. Immerhin: Singer, eine an sich perfekte (westliche) Gestalt. Philosophisch - The Killer on the road eben. Zugegeben, ein bißchen gefährlich schon. Aber bitte - Entwarnung. Wirklich nur ein ganz klein wenig. Ein winziges bisschen. Als Gegengift gegen solches, nicht ganz-ganz ungefährliches Denken haben - gottseidank! - unseren brillanten Philosophen Nida-"the funkenflug"-Rümelin. Apropos Singer - Wie man von der Ahnenforschung weiß, müssen einige seiner Vorfahren - zumindest irgendwann mal - schön gesungen haben. Ebenfalls schönes Timber. Aber wissen Sie was, liebe Leser und Leserinnen, über Singer machen wir in der Glosse mal ein Spezial. Ein ganz-ganz persönliches. Arbeitstitel vielleicht: der sägende Singer oder die singende Säge - was gefällt Ihnen besser? Gut, kommt Zeit kommt Rat, Sie müssen sich nicht jetzt adhoc entscheiden. (Nein, ich weiß, diese Parenthese mit Singer repräsentiert auch noch nicht den verschütteten Gedanken). - Nochwas: wie heißt eigentlich dieser dicke, unausstehliche Mensch von der Deutschen Bank, Sie wissen schon, der mit dem Gesicht wie ne Bulette? (nein, ich spür's, auch diese Frage bringt mich nicht der Lösung näher. Verzweiflung bemächtigt sich meiner. Im Prinzip - Am Boden. Im Grunde - innerlich zerschmettert. Schwarze Galle ergießt sich über mich (mein Freund, der Psychotherapeut, sagt da immer, man solle diese Gefühle ruhig zulassen) Gottogott - ich fühle mich schon selbst wie dieser Mensch von der Deutschen Bank, dessen Name mir sowenig einfällt wie mein ursprünglicher Gedanke, ach was, ich fühle mich schon wie die gesamte Konjunktur - DOCH HALT! SCHON - ICH SPÜR' S - WÄCHST EINEM DAS RETTENDE ENTGEGEN ZUDEM - SCHÖN KLINGT' S (zumindest der Anteil, der mir den Zugang zum verschütteten Gedanken ermöglicht) Ich habs - PHANTASIE! Das war's! Und die kann man trainieren. Von Soft skills bis hard kills. Aktive Imagination nennt mein Freund, der Psychotherapeut, das. Allerdings, ich muss gestehen: mir drängen sich immer so zwanghafte Gedankenfluchten auf. Ich muss mir immer vorstellen, ich bin im Kanzlerbungalow und Wagner wird gespielt, ich hab ein Gläschen zuviel, der Kanzler zwei, und er schwärmt von einer pop-bunten "Ring"-Inszenierungz - und ich muss mal raus, raus an die frische Luft. Dann steh ich oben auf hohen Zinnen, wo der Kanzler auch immer steht - aber mir ist nur schlecht. Nur schlecht! Alles dreht sich, der Wagner hört-und-hört nicht auf und kotzen muss ich, kotzen von hohen Zinnen herab - unten schlendern gerade Freiheit und Verantwortung vorbei, und ich - peinlich-peinlich - speib' (bayrisch) den beiden auf den Kopf, und flüchten müssen sie, und sie rennen-und-rennen und geraten in ihrer Panik in eine zunehmend blutige Auseinandersetzung, die sich zu einer regelrechten Straßenschlacht zwischen den demokratischen Rechten und den demokratischen Pflichten auswächst, bei den demokratischen Rechten entdecke ich plötzlich Joschka Fischer, er sieht hoch zu mir, sein vorwurfsvoller Blick streift mich, und jetzt weiß ich: ich bin schuld dran, dass die da reingeraten sind, - ach das ist mir so peinlich, so-so peinlich. Ogottogott, darf mir das alles gar nicht vorstellen!... MAL TIEF DURCHATMEN - SO Ist aber dann doch letzlich halb so schlimm. Menschlich eben. Und mein Freund sagt, ich sei zur Vierheit (Freiheit, Verantwortung, Rechte, Pflichten), somit zur intrapsychischen Ganzheit durchgedrungen. Als Ausgleich für diese anstrengende Phantasietätigkeit hab ich dann auch so heitere Imaginationen, ich stell ich mir dann so' - im Vertrauen - ne dralle Krankenschwester mit ihrem Pop-bunten Gehaltszettel vor. Poa! Die kann' s abgehen lassen. Hat vielleicht mehr vom Leben als so ein Kanzler in einem Bungalow mit einem Alkoholproblem (klar nicht schlimm, nur ein bisschen, im Prinzip: Entwarnung) oder wie ein Präsident mit einem psychosomatischen Sprachproblem, ohne jemals zur intrapsychischen Vier- bzw. Ganzheit vorgedrungen zu sein. Is' doch so! Denn: Wir haben wirklich alles-alles-alles im Westen. Mozart - plus: Rundumversorgung! Was von uns den Politikern alles hintenreingeblasen wird - bzw vice versa. Zudem: was für Psychotherapeuten bei uns getan wird seitens der Politik - Grandios! Wenn mein Freund, der Therapeut, nur etwas hört, was nur entfernt phonetisch nach Ulla Schmidt klingt, schon muss er reflexartig in die Hände klatschen - diese Beifallsbekundungen von ihm haben mich anfangs fast etwas erschreckt, aber als Psychotherapeut muss er schließlich wissen, was er macht. Weniger als nichts - mehr wäre politisch im Moment "nicht erwünscht". Großartig! Und wenn - das heißt - falls mal dicke Kinder ein wenig zappeln, greift sofort die medikamentöse Rundumsedierung. Gut, aber preiswert.. Wobei mein Feund sagt: solange sie dick sind und zappeln, sei noch nicht Hopfen und Malz verloren. Aber da wird für mich die Psychoanalyse so kryptisch wie die Musik - das verstehe nun wirklich ein anderer. SILVESTER: Und - prooscht, Geerd - so ein Individuum hat auch Fluidum, das ist doch - ich sach ma - fast schon phlogiston. Hups. Gerd, aufpassen, bisschen weniger. Ich will da raus. Hippa. Hu-ha-ha. Nein im Ernst - is' doch so. An Festtagen erinnern und versichern wir uns in heiter ausgelassener Form unserer großartigen Kraftquellen weschtlicher Kultur: von Homer bis Hand...Handke). Und dann... hippa erst die Neujahrskonzerte: diese herrlichen Walzer (von Schönberg bis Stockhausen). Wir sind alle geeiiil auf Bildung. Bekenne misch dasu. Hups. Pis-scha-schtudie? Von Koester bis Mittermaier goes Building. Hu-ha-ha. Ich freu' mich schon, wenn der Erlös der nächschten Comedygala unseren armen bildungshung... hungrigen Kindern sugute kommt.
Gleich hier im Anschluss - der 3. (und letzte) Teil: "Entscheidende Wert-Impulse" Holen Sie sich eine Cohiba oder einen Joint, einen Tee oder Glas Wein... Muss ja nicht gleich flaschenweise sein wie bei juice head
Im Ernst: die entscheidenden Impulse gehen doch gegenwärtig nur von den Frauen aus. Und das heißt für uns Mäner: lernen, lernen und nochmals lernen. Von Frauen lernen. Der Stern beispielsweise macht es richtig. Er stellt zwei Fernsehmoderatorinnen als "2 ganze Frauen vor". Namen sind hierbei Schall und Rauch. Warum? Zu ungenau. Wichtig jedoch: zwei ganze Frauen! Wie leicht könnte man auf Gedanken verfallen, eine sei vielleicht 2/3, die andere unter Umständen 7/5 Frau (beliebige andere Teilmengen natürlich auch vorstellbar). 2 ganze Frauen bedeutet das auch: = 1 Doppelt-Frau? Dann noch - für mich ganz persönlich die Frage des Jahres: aus der Automobil-Werbung (Produktname unwichtig wegen Unschärferelation) Entscheidend vielmehr: "Warum sind Männer nicht wie Stahl" Poa! Man spürt sofort die Charakteristik solcher Frauenfragen - sie kommen sofort auf den Punkt, plus: sie treffen den Kern. Schon mal so vom Sinnhaften her. Ist doch wahr! Da kommen uns Frauen Tag für Tag entgegen und sind im Prinzip wie aus Hartgummi, und wir Männer in unserer gottverdammten Ignoranz sind immer noch nicht aus Stahl. Und warum nicht? Anzunehmen: aus purer Bequemlichkeit. Bequemlichkeit plus Ignoranz. Och, ist doch wahr! Man merkt, bei diesem Spot wurde verdammt-verdammt viel nachgedacht, aber alle Teilbereiche menschlicher Existenz konnten in der Verknappung selbst aus weiblicher Sicht nicht angesprochen werden. Immerhin: Fragen enttarnen sich: Welcher Stahl? Krupp-? Riefen-? Wie steht es mit eventuellen afghanischen Windhunden auf Lederpolstern und: Was ist das eigentlich für eine Schicksen-Schickelhuberei? An der Karre kann's nicht liegen, denn so schick ist sie auch wieder nicht. Andererseits: wir wissen, auch Strahl schmilzt, aber letztlich - es müssen schon Flugzeuge kommen, und zwar nicht nur die aus dem Bauch. Zudem: was hätte es zum Beispiel den Afghanen gebracht, wären sie aus Stahl gewesen? Anzunehmen, nicht viel bei so einer Gänseblümchenabmähbombe. Dennoch persistiert die Frage: Wie lange werden wir (Männer) es uns noch leisten können, nicht aus Stahl zu sein? Wollen wir letztlich nur in der drittklassigen Schrott-Liga für ausrangierte Commander Datas rumkrebsen? Dabei weiß jeder: Stillstand bedeutet Blech, wer rastet der rostet. Deshalb: von der Klugheit der Frauen lernen heißt siegen lernen! Zudem prädestiniert als Thema für den Abituraufsatz - "Nehmen Sie Stellung zu der Frage: warum sind Männer nicht wie Stahl?" Spätestens hier enttarnt sich auch die Tragik unserer Bildungsmisere. Warum diese vermuffte Bürokratie in der Bildungspolitik? Warum werden Abiturthemen immer noch piefigen Kultusministerien gestellt und nicht gleich von der Autoindustrie? Wir brauchen uns über Pisa weiß-gott-weiß-gott nicht zu wundern! Und über das Übergewicht von Kindern auch nicht. Dankeschön - Autoindustrie! Wie diese bin ich nach wie vor der Meinung: ALLE MACHT DER PHANTASIE! Denn: Wir Terrestros haben das Zeug zu echten Galaktos! Wenn es uns erst gelingt Räume zu krümmen und Wurmlöcher zu induzieren, dann-ja-dann erst wird der Siegeszug der westlichen Hemisphäre sich zu interstellarer Glorie verfestigen - Mozart-Büsten: aus Stahl, Männer: aus Platin, Philosophen mit integriert stehendem Licht, Gummi-Krankenschwestern machen gekrümmte Räume erst schön, and everybody iz a singer, Keep inspiration, blaba-blubla - als das: die self-fulfilling prophecy des Hegelschen Weltgeists. Minimale Einstiegsfonds mit privater start-up-Wertmaxime e = blubla2. Dafür lohnt es sich zu leben. Westen, Werte - das verteidige ich! Zuerst: auf diplomatischem Weg, dann: politisch - notfalls: mit der Knarre! Keine Bange. Alles im grünen Bereich. Bis es soweit ist können sich die Krankenschwestern mit ihrer Supa-Rente ers' ma' 'nen extra pop-bunten Lebensabend leisten. Dein Applaus, Gerd. - Helfen Sie mir mal schnell bitte, wie heißt er noch - Schoiber?
Heute in den Schlagzeilen: Potter-mania1 Bundeskanzler Gerhard Potter ißt zu Weihnachten am liebsten Nürnberger Elisen-Lebkuchen - aber nur die mit echter Pottasche zubereiteten. 2 Außen-Potter Joschka F. erklärte, dass man in der Afghanistan-Konferenz nun doch bestens zu Potte gekommen sei. 3 Inzwischen bedauerte Präsident George Double-Potter, dass ein paar "sehr-sehr große" hochexplosive Pötte einigen Leuten auf den Kopf gefallen seien. "Sorry folks" - sei nicht beabsichtigt gewesen. 4 Die Oppositions-parteien warnten indes die Regierung im Hinblick auf den nächsten Urnengang: ein Pott gehe solange zum Brunnen, bis er bricht. Da bliebe es dann auch nicht aus, dass man sich nass mache, wie der Kanzler wisse. Der Regierungschef konterte: "Haha - süß, wo ist denn euer Potter, ich seh' ihn ja noch nich' ma'." Retourkutsche der CSU: "Selber süß - haha - der stärkt sich grad nur mit Kräutertee - "im Krüagel", also - Bierpott".5 Im Ruhrpott würden eindeutig zuviel Drogen konsumiert, warnte indes die Bundesgesundheits-ministerin. Besonders besorgniserregend - Pott-Rauchen. 6 Fazit des russischen Präsidenten Pottin (au-ha! - d. setzer) über sein Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen: "Es war keine Zeitverschwendung" - und ganz große Scheiße sei es letztlich auch nicht gewesen. 7 Entwarnung im Umweltschutz: Die Pottanik atmet auf. 8 Sicherheit: Wer den verdienstvollen Kombattanten und Kollegen Name aus Sicherheitsgründen gepottertt noch ein einziges mal pottblöd nenne, bekomme es mit ihm zu tun, polterte der Kanzler auf der Pottsdamer Konferenz. Einige Pottestanten versuchten daraufhin das Pottest zu stürmen. 9 Verpottert äußerte sich hingegen Heiner Bremer: Was von der politischen Pottenz dieser Kompottanten zu halten sei, sei fraglich. Bei ma-mahabba-habba dieser Mosse könne man ja fast die Potten kriegen, stotterte Bremer 10 Bei der Euroumstellung sollen auch einige Lebensmittel im Preis angehoben werden, unter anderem Brot und Potter, Kompott ...
Wir sind fassungslos über das Unglück, das heute nachmittag passiert ist. Wir verurteilen die Täter, die sich damit aus dem Konsens einer zivilisierten Welt verabschiedet haben. Diese Terroranschläge sind verabscheuungswürdige Verbrechen und durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern mit den Opfern und den Menschen, die Angehörige verloren haben. Wir wünschen den Politikern Kraft und Besonnenheit bei den Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Die Anschläge auf das WTC in NYC und in Washington haben jegliches menschliche Maß in die Luft gesprengt. Die Redaktion
Das Unfassbare geschieht in New York. Alle Beiträge weiter unten wurden verfasst vor den schrecklichen Attentaten. Unser Magazin wird dennoch weiter berichten, allerdings nicht in satirischer Form.
Der Komponist Rainer Kählig nimmt Stellung zur Rezension seiner Klavierkompositionen von David Hoff am 1.9.2001 per eMail Betreff: Vielen Dank für einmal Zerfetzen Sehr geehrter Herr Hoff, man hat mich auf ihre Rezension meiner Klavierkompositionen aufmerksam gemacht. Mit Interesse habe ich begonnen Ihre Kritik zu lesen, dieses wich jedoch sehr bald Befremden, wachsendem Unbehagen und endete im Entsetzen. Die Beiträge des Netzjournals die-Glosse finde ich (zumindest teilweise) sehr amüsant, nicht umsonst weise ich auf meiner Site darauf hin. Wie Sie aber als Komponist, als Kollege Ihre journalistischen Dienste für ein Satiremagazin gegenrechnen, geht mich einerseits zwar nichts an, aber ein wenig Erstaunen mag erlaubt sein. Jeder der sich mal über seine Darstellung im Feuilleton geärgert hat, wird sich schon gewünscht haben, von einer Person des eigenen Berufstandes kritisiert zu werden, weil man eben annimmt, daß so jemand selbst aus der Erfahrung der schöpferischen Hermeneutik spricht und bestimmte Dinge wacher und vorurteilsfreier wahrnimmt. Nach der Lektüre Ihres Artikels sehe ich mir allerdings gründlich von dieser Illusion befreit. Ihre Sichtweise sei Ihnen unbenommen, sehr geehrter Herr Hoff, dennoch möchte ich, mit Verlaub, darauf aufmerksam machen, daß jene Verbiesterung, die Sie mir in meinem Material unterstellen, nicht die meine ist. Es war nie meine Absicht, gesellschaftliche Prozesse im Maßstab eins zu eins auf die Musik übertragen. Auch Ansaugen-Verdichten-Abstoßen ist nicht meine Methode. Heraus käme eine Musik, die sich nach Nützlichkeits-Standards wohl irgendwie rechnet, doch welche ästhetischen Gesichtspunkte kämen noch zum Tragen? Mir scheint, Sie meinen das selbst nicht ganz so ernst. Aber, Herr Hoff, mal ehrlich, wenn Ihnen meine Kompositionen zu zeitgeistig-banal erscheinen, dann verstehe ich allerdings nicht Ihren dreiseitigen Aufruhr. Zur "Sprache", oder genauer musikalische Information: In der Tat gehöre ich vielleicht einer Spezies Komponisten an, die nicht geringes Mißtrauen gegenüber der "Wortsprache" hegten und dies auch weiterhin tun. Damit stehe ich aber nicht singulär da. Die "Sprache der Musik" fängt bekanntlich da an, wo die Worte aufhören. Unser Job als Komponist fängt mit dem genauen Hinhören an, hinhören, was die Ereignisse und Phänomene uns verraten und mehr oder weniger versteckt offenbaren. Jeder von uns, auch ich, hat sich sicher schon dabei ertappt, wie sich einem Begriffe in der Darstellung aufdrängen und in den Weg stellen wie "Synergieeffekte", "Effizienzsteigerung" ...etc. Ich bin der Meinung, dergleichen Arsenalien sollte man versuchen zu überspringen, denn die Sprache der Journalistik und Politik ist für unsere Belange als Musiker die denkbar ungeeignetste. Musik, einerseits Medium, hat aber unmittelbarer, seelischer und sogar körperlicher mit Wahrheit zu tun. Ich meine bis dorthin mit Ihnen, Herr Hoff, eine Verständigungsbasis zu besitzen. Wortsprache ist nicht kongruent in Musik zu übersetzen. Darum ging es auch gar nicht, auch nicht bei dem Wort "deskriptiv", welches Sie so genußvoll zerfleddern. Sicherlich, gesellschaftliche Realität fließt überall mit ein. Denn auch meine Behausung ist nicht jene mondne am Fuß des Lächelns. Kennen Sie das "Rolltreppenbeispiel" des Philosophen Gregory Bateson? Kurzfassung: Der Künstler versucht, wie ein Konstrukteur einer Rolltreppe sein Werk zu beschreiben. Je mehr er das aber versucht, desto mehr wird er schon vom Laufwerk dieser Rolltreppe davongetragen (das war's schon). Sehen Sie, und da meine ich bei Ihnen eine gewisse Gefahr zu erblicken. In der Erörterung meiner Kompositionen haben Sie sich vielleicht nur von Ihren eigenen kompositorischen Ausdrucksbewegungen fortreißen lassen. Das ist kollegial verständlich, nur hat es dann wenig mit meinem Werk zu tun. Entschuldigung, meine Worte gehen wohl nicht ganz so flüssig von der Hand wie Ihre, aber aufgrund Ihrer Schlüsse komme ich zu der Annahme: vielleicht nicht nur von Nachteil. Ich bin etwas "altbacken" der Meinung: Wenn Kompositionen zu reden beginnen, sollte der Künstler vielleicht nicht mal nichts, aber doch eindeutig weniger sagen. Zudem möchte ich vor Daueraufenthalt im sicheren Port der Erkenntnis so vorsichtig wie eindringlich warnen. Teilweise konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Sie in Ihrer Zusammenschau meiner musikalischen Publikation geradezu vom Hegel'schen Weltgeist davongetragen wurden. Sind Sie sich wirklich so sicher, daß Sie gerade da nicht dem Epigonalen in die Fallnetze gehen? Denn bei so viel fortschreitender Erkenntnis müßte man doch eigentlich fast wieder Sonaten komponieren. Mit anderen Worten: Herr Hoff, ich bin mir des sicheren Urteils über die Welt da draußen nicht so gewiß wie Sie. Der Papst mag irren, David Hoff nie? Für Sie klingt das vielleicht einfältig doch: ich kann noch neugierig sein, etwas entdecken. Auf ein paar Gedanken, in Ihrer Kritik manifest geworden, möchte ich aber noch eingehen. Das kommunikative Element der Musik ist von entscheidender Bedeutung. Auch und gerade im wenig Angenehmem. Aber es ist nicht immer die große Mauer im Kopf, die mit es einzureißen gilt. Menschen erlegen sich, oft tragischerweise in der Rolle der "Abhängigen", ein durchgängig gutes Selbstbild auf, das jedoch notwendigerweise mehr und mehr Risse bekommt. Wo selbst haarfeine Blessuren ihren Anfang haben, davon muß Musik, müssen die waves auch referieren, warum also nicht - dem angemessen - (nahezu) tonal? Angenommen, ich finge ein Stück an, in dem alte Modalität eine Rolle spielt (einen Moment Geduld, es geht noch weiter!), so möchte ich solange weiterforschen mit Klang-Gebilden - Sie nennen sie "Progressionen", ich Untersuchungen - bis ich weiß, an welchem Punkt und unter welchen Umständen so ein Modus nicht nur dissonant, sondern sogar diskrepant wird. Das ist der gegenteilige Weg von "enigma". Denn an solchen Schnittstellen und an ihrer psychischen Entsprechung wird es interessant für mich. An der kognitiven Dissonanz dieser Klang-Entitäten, und eigentlich nur da, wird für mich im Idealfall zweierlei möglich: Freiheit, und sogar Schönheit. Das ist natürlich in gewisser Weise unspektakulär, aber Reihen entwerfen ja wohl auch - wollen Sie dahin zurück? Es geht nicht um Akkorde oder freie Tonaltät. Auch nicht um "Schönheit" oder anklagende Dissonanzen. Für das Multiplex sind derlei Effekte statthaft und vielleicht sogar super, aber in Wirklichkeit sind sie abgehört. Musik-Sprache ist Metakommunikation. Sie müßte sich wieder vom visuellen Medium, konkret vom Video emanzipieren. Wenn Musik nur noch Staffage für Bebilderung ist, verfehlt alles sein Ziel. Übrigens, Herr Hoff, was ist so schlimm, wenn beispielsweise im Begriff esuriens ganz konkret auch der (Welt)Hunger im Wortsinn aufscheint. Daß einige meiner Kompositionen auch zugespitzt polemisches Material enthalten, bestreite ich nicht. Doch nur so viel: ich habe niemals behauptet, daß alle Comedians Beutelschneider sind, und über die Telecom ärgern sich auch viele andere Leute. Zudem ist mir schleierhaft, wann und wo ich "es geht um Sprache - kapiert!" gebrüllt hätte. Um uns gegenseitig nicht mit musikalischen "Diversalien" zu langweilen, hier meine Erklärung für meine eingwobene Untertitelung Dis iz pop: für "e" wie "Susanne Allensbach" (danke..) zu eingängig, für charts denkbar ungeeignet. Haben Sie im Ernst geglaubt, ich wollte dorthin? Ich bitte Sie vielmehr eines zu bedenken: in der Gesellschaft hat sich die Bedrohung selbst aktualisiert und zu neuen Dimensionen "gemorpht". Es genügt, eine Zeitung Ihrer Wahl aufzuschlagen, um sich zu überzeugen, dass ich so falsch damit nicht liege. Dieses update an Bedrohung hat in meinen Stücken ihr Echo hinterlassen. In irgendeinem ihrer Artikel, Herr Hoff, fand ich die Kennzeichnung "Spidern von musikalischen Kontexten". Sehr interessant, soweit fühle ich mich an diesem Punkt gar nicht von Ihrer analytischen Arbeit entfernt. Mein Transfer dis iz pop referiert einen ähnlichen Gedanken. Allerdings, vernehmlich möchte ich Ihnen gegenüber bei zweierlei Stop rufen: Ich hätte Ihre Kritik auf sich beruhen lassen, wenn mich nicht geärgert hätte, was ich in dieser Schieflage nur schwer stehen lassen kann. Erstens: Jeder Mensch sollte seinen Level an Eitelkeit selbst frei bestimmen können. Diese persönlichen Dinge können unmöglich mit musikalischer Erörterung zu tun haben. Zweitens. Die Wahl des musikalische Sujets sollte jedem Künstler ebenfalls selbst überlassen sein. Bitte erlassen Sie mir, für Inhalte künftiger Werke um Erlaubnis bei Ihnen nachsuchen zu müssen, sehr geehrter Herr Hoff. Ihre orchestrale Polemik gegen Ende Ihres Artikels klingt durchaus interessant, nur sollten Sie derlei Vorhaben schon selbst in die Tat umsetzen, mein Thema, so spannend es sich ausnehmen mag, ist es nicht. Gottseidank sind Sie Komponist und kein Zahnarzt. Denn da hätte ich nun kein Vertrauen zu Ihnen. In der mir von Ihnen zugedachten Rolle wäre ich ja der Patient. Sollte in dieser Arzt-Patient-Beziehung auch mal Einigkeit in der Diagnose herrschen - Zahnschmerz eben - so würde es mir wenig nützen, wenn Sie mir "links oben" heraus operierten, wenn mir "rechts unten" wehtut. Nichts für ungut. mit aufrichtiger Wertschätzung Rainer Kählig (Composer)
Das peppt! Unsere Welt muss peppiger werden, sonst haben wir ein Problem. Bittebitte - unbedingt! Das fängt beim Würzen für peppige Grilladas an. Und dann, oh Gott, unsere websites - das Aufpeppen ständig auf die lange Bank geschoben. Wie ein Menetekel die phantastischen pop-up-Banner im Zeichen des Ausnahmefehlers. Und erst die Zeitschriften! Der Spiegel immerhin peppt auf Teufel komm raus: "Planet der Affen" - "Affocalypse now": eindeutig creativ-award-verdächtig, göttlich, des thommischen Schalkes keineswegs ent-gummibeerend. Vor allen Dingen aber - peppt! Und - einige Regierungsmitglieder und Journalisten, wo waren die früher? Bei der Affo? Auch ganz schön peppig, da ging's nicht schlecht zur Sache. Aber leider reagieren viele - damals wie heute - humorlos. Denn unvorteilhafterweise neigen die Deutschen von ihrer Natur her insgesamt eher zum morösen Gestimmtsein, zur leichten Dys-Peppsie. Der Chefredakteur der Financial Times Deutschland, Mr. Andrew Gowers hat Bundeskanzler Gerhard Schröder deshalb in einem offenen Brief geraten:" Peppen Sie das Volk klug und zielgerichtet auf: Don't worry, be happy".So zielgerichtet einfach kann also einer Weisheit letzter kluger Schluß sein - Schnitzel, Homepages, Völker... alles einfach mal so richtig aufpeppen! So eine peppige Laune überträgt sich sofort. Einem unserer Redakteure ist deshalb auch gleich der Kragen gepeppt. Regenwetter. In seinem Stammlokal saß zufällig, salade-nicoise-speisend, ein Paar an seinem Stammplatz. Der Mann sagte etwas, das klang wie may I have salt and pepper, please? Unser Redakteur wurde darauf hin etwas unkonziliant ("was is' los, du Flachpepper?") Nicht unbedingt klug zu nennende Worte gaben die nächsten, bis der GLOSSE-Mann den Unbekannten dezidiert unklug, aber leider ziemlich zielgerichtet verpeppte. Flugs wurde er daraufhin allerdings von der Thekencrew, die gerade im Begriff war Pepperoni für die Salate zu schneiden auf die Straße expediert. Draußen Sauwetter, regenmäßig ging es immer mehr zur Sache. Und schließlich kam noch die Polizei - eingepeppt. Allerdings hat Chefredakteur J. Ernst Petenck sofort Kaution für ihn bezahlt. Petenck wörtlich: "Junge, das kriegen wir schon. Aber du hättest dich schon ein wenig mehr am Kanzler orientieren können. Der hatte sich nämlich dem Pepp gegenüber ziemlich kritisch geäußert - Peppen in Zukunft also nur in Synopsis mit Chancengleichheit, Solidarität und Eigenverantwortung verwenden. Don't worry, komm, das wird schon wieder". Dem Unbekannten fehlen bedauerlicherweise jetzt 2 Schneidezähne. An seine Adresse deshalb unser mitfühlender Rat: We are sorry, but Your teeth could surely be pepped up by some excellent dentist, isn't it? Vielleicht liegt auch vieles an klugen wie zielgerichteten englisch-deutschen Übersetzungs-programmen. Denn der richtigen Faktizitäten - wie etwa der Chancengleichheit - eingedenk sollte man sich doch ruhig mal wieder von seinen Emotionen peppen lassen, sollte man es nicht? Hinweis : es folgt nun kein Beitrag über das morphologisch ähnliche Wort mit -o
DIE GLOSSE intern
- 1) ifa news
Es gibt halt nicht nur die Neuigkeiten um die DVD. Auch auf dem Gebiet der Forschung um Informationsverarbeitung werden sensationelle Erfolge errungen. Im Zuge dieser Entwicklungen hat sich unsere Redaktion einen Textgenerator der neuesten Generation zugelegt. Dabei handelt es sich um den legendären HADSCHII mt - csen 3000 Hyper Autotextron - Digital Syntax Creator High Interactivity/Indipendant metatextron cyber synt-exe nu-millenium
kurz - unser "Hadschi".
Es wird im Moment als das führende Produkt auf dem Markt bewertet. Überflüssig zu betonen, dass es sich hierbei nicht um einen simplen slogan-creator oder sonstwie vom digitalen Absturz bedrohten automatischen "Poesie-Proleten" handelt. Das Software-Wunder arbeitet nämlich bereits mit den aktuellsten Erkenntnissen künstlicher Intelligenz. So soll es laut der Hersteller selbsttätig und in Windeseile umfangreichen Kontakt - via Satellit, Internet etc. - zu Medien aufnehmen, sich digital - soweit das eben schon möglich ist - sozusagen "seine eigene Meinung bilden" und selbstständig Texte zum jeweiligen Sujet erstellen. Dabei lernt das System selbstredend bei jeder Operation neu hinzu, sammelt "Erfahrungen" - und bisweilen ist man so verblüfft, dass man geneigt ist zu glauben, dieses Ding hätte bereits "Gefühle". In der Kürze der Zeit konnte freilich nur das allerknappste zu den weiteren unglaublichen Möglichkeiten und features dieses Info-Giganten gesagt werden.
Für skeptische Leserinnen und Leser - Das Arbeiten mit dieser Maschine wird natürlich weiterhin die Ausnahme bleiben, Sie brauchen also keineswegs auf die gewohnt charmanten wie menschlichen Sichtweisen & Darstellungen unserer Redakteure und Redakteurinnen zu verzichten. Und selbstverständlich werden wir jeden Text, der mit dem neuen Medium erstellt wurde, klar ersichtlich als solchen ausweisen - kein Grund zur Beunruhigung also. Immerhin bietet sich Ihnen die Möglichkeit hautnah zu verfolgen, wie weit die Forschung auf diesem faszinierenden Gebiet artifizieller Intelligenz bereits vorangeschritten ist. Entwickelt wurde dieser Typ übrigens vom Kybernetischen Institut der Foambeater University Of Hycksopolis / Texas.
GLOSSE-Redakteurin Doro Wagenbach hat sich bis jetzt am weitesten vorgewagt und sich in die Materie eingearbeitet. Sie wird Ihnen im nächsten update der tagesnews ihre erste Session mit "Hadschi" (mit Protokoll) vorstellen.
- 2) Arbeitsrecht
Das Verfahren um den entlassenen Redakteur, dessen Namen zu nennen wir zu taktvoll sind, hat gute Chancen juristisch zu obsiegen, wenn es denn hart auf hart geht. Chefredakteur J. Ernst Petenck will sich aber dennoch nicht bewegen. Wörtlich: "bei Chomsky, da mach' ich doch eher 100 Liegestützen in der Badehose mit dem neuen ups lite hometrainer, meinetwegen sogar in der Redaktion, als dass dieser Defätist da nochmal für die Glosse schreibt - aber nun wirklich!" (aus dem Urlaub per eMail). Wenn das mal gutgeht...
mo' music?
Unsere Link-Empfehlung: Rainer Kählig: "7 deskriptive Klavierstücke und eine Polyfonerie"http//www.rainer-kaehlig.de
Die aktuelle Kritik von DAVID HOFF Komponist Unvermeidlich, eine Frage erhebt ihr greulich Haupt gleich zu Beginn - was soll das eigentlich? Man muss schon der immerwährenden Party sehr überdrüssig sein, will man diesem Kompendium etwas abgewinnen. "7 deskriptive Klavierstücke und eine Polyphonerie", Voller Titel: "ridens jewelz! et l'anacrouse" . (etwa: Lächeln, Geschmeide und der Auftakt). Noch ein Untertitel in stimmhaft-modischem Blobb-Sprech nachgereicht "dis iz pop". Deskriptiv - Was dran ist? Nun, erster Eindruck: die Stücke enden klanglich mit Fragezeichen, Gedankenstrichen, ein Ausrufezeichen, Pünktchen Pünktchen ..... Hier wird schon klar: Das ist nicht der klassische Gestus der schockartig eruptiven Kakophonien der Moderne. Des weiteren ist wahr: die Popmusik lebt von Akkorden, eine musikalische Staffage, die mindestens seit einem Jahrhundert geplündert, sinn-entleert ist, dennoch rüstig persistierend wie das Unfehlbarkeitsdogma des Papstes. Gepäppelt, notfalls wiederbelebt in einer Legion unsäglicher Workshops all jener eitlen Musik-F(l)achmagazin-Schreiber. Kähligs Titel sind in deutsch, französisch englisch gehalten. Und Latein war schon lang nicht mehr, also auch Latein. Klappern gehörte also zum Handwerk - das Kind der Stil-Welten mittenmang? Das nun gerade nicht. Im Gegenteil: der Autor verschwindet geradezu hinter seinen Texturen. Klaro, auch dies eine Form von Eitelkeit. Also in medias res: Der Minimalismus bekommt zuerst sein Fett weg. Was bei Glass eine Stunde dauert, wird bei Kählig abgespeckt auf eine Minute. Eine Bewegung, die vordergründig klingt wie dem Meere abgelauscht, offenbart ihre Tücke in Klammern: aha, um Sprache soll's hier gehen - kapiert! ein besonderer Minimalismus soll's demnach auch sein, einer mit a.c.i. (Akkusativ cum /mit Infinitiv) nämlich, die prägnante chose ein Affixum, ein Spickzettel, der den minimalistischen Zeitraubern einen entscheidend trockenen Haken verpassen soll. Dumm nur - das ist Kritik für Oberstudienräte, das staatsbesoldete Lateinerherz schlägt höher. Frage: kommen demnächst piano servlets mit abl. abs. Osram jedoch, ach so ach so, alles ist schon fun-mäßig verbraten, nur noch Latein trifft den Nerv? Selten so gelacht, pardon...nachgedacht, dann also - weiter. Wieder sowas: "esuriens alienum". Eine sturmhaft dynamische Meditation über die Dimension des Fremden soll's - anzunehmen - sein, und letzteres sei wie? esuriens: hungrig. Dann nehme man eben folgende Menü-Optionen: Einen bedenklich-befremdlich auf den Kopf gestellten Chopin (huch - wie fremd!) wiederum verquere minimalistische Spiegelungstechniken, mal obsolet-obsessiv, mal ausgemergelt-synkopisch, bisweilen hartnäckig wie sich dann wiederum langsam vermodulierend, melodierend dazu eine kantig-schroffe Kantilene, dazu zersplitterte Strukturen, splattered sounds... Merke: Menü-Optionen (der "Computer-Inder" kommt musikalisch also irgendwie auch drin vor) und noch manch anderes.. Ein Wort zur Einspielung: vom Tonsetzer selbst in die Hand genommen, und "syntaktisch-grammatisch" besehen immerhin (fast) perfekt. Wärme, Gefühl? Naja, das wäre wohl nicht angemessen, also Superflux, überflüssiger Luxus. Ach übrigens - gibt es für Kählig noch sowas z.B wie eine Dominante? Na klar doch! Für Insider: Bei e-Moll kann das beispielsweise ein Mix aus As-Dur und d-Moll sein. Ein anderes Mal eben wieder was anderes. Die Bartok'sche Dominante (der Tritonus) kommt so altbacken wie überflüssigerweise auch vor, allerdings mit kaum mehr Bedeutung als das eines schwächelnden Samples. Der Künstler, uns wohl darauf hinweisend: Unprätentiös soll's zwar sein, doch - Leute -Premiere ist in Wirklichkeit hier beim (unsichtbaren) Mann am Klavier, nämlich: frei wählbare Dominantperspektiven, Chopin-Funk und vieles mehr. Mit derlei medialen Dominosteinen aus zartbitterer Kritik an Tonalität und Verhältnissen setzt der Komponist seine Zurichtungen für das Pianoforte zusammen. Na ja - so ein in Klangbildern abgefasster Bildersturm aber auch! Also sprach der Klangredener: nieder mit der Klangschaft! Dekonstruktion bei soviel Detail-Versessen- und Besessenheit vom neuen Strukturalismus: um Himmels Willen - das wäre doch nun wirklich nicht nötig gewesen! Absicht vermutlich: habe nun, ach, Philosophie der Klänge angestrebt, keine schicke Sound-Huberei. Wenngleich bekannt auch dies, verehrter Maestro, tamen laudanda voluntas - so ist dennoch die Absicht zu loben (hö' ma' krass ey - d. setzer).Alles scheint dem Composer mehrfach & gleichzeitig gegenwärtig, mindestens aber doppelt vorhanden. Ein eingängiges, einfaches Stückchen, das sich "melody" nennt zum Beispiel. Dennoch klingt es bei erneutem Hinhören, als würde Max Reger bisweilen rückwärts Keith Jarret spielen (sic!). Deskriptiv: Ein Latin-Pattern in (gespielter) Naivität, wie von einem pupertierenden Hiphop-Eleven mit dem Elan des erlernten Stupors am Klavier wiedergegeben, wird nun durch alle (un)möglichen harmonikalen Diversalien konjugiert und disjunktiert, mit der Zeit stellt sich der Eindruck ein, als würde Abdullah Ibrahims african (solo) piano in einer Vorhalle der Börse erklingen. Und irgendwelche Broker-Youngsters spachteln Pizza. Wozu? Zum Dollar Brand natürlich. Realismus einfangen? Schon falsch! Leider zuviel Fernsehen geguckt. Denn nach der Börsenflaute müsste es korrekterweise wieder klingen wie George Winston in der neuen Synergie-Einbauküche. Überhaupt - Jazzpiano? Pustekuchen! Nicht vergessen: "dis iz pop!" Clever gedacht, dennoch fies und (mindestens) doppelbödig gemeint. Pop. Warum also nicht mit Akkorden komponieren - wenn's denn wie macht? Richtig - schön. "der schoene song": alles was schön ist, wird hier zusammengefasst, mal in die Länge gezogen, mal verdichtet oder auch übereinander gelegt, und bei soviel echt-echter Schönheit (Melodien, Progressionen... von der Tin Pan Allee bis No Angels) kommt einem dann doch das Würgen an; très wourgeois sozusagen, aber eben auch wieder sehr-sehr schön. Konterkariert von einer leichten Bitternis namens Épenthèse (also: Einschub), ein grave politico, in fast Mahlerischer Klangrede - nein, doch wohl eher die eines (fikiven? konkreten?) Kultusministers, aber auch der im Stück alsbald des Amtes enthoben. Richtig. Man muss Kultusminister ja schließlich nicht gleich erwürgen. Pianistische Realisation: Ausgedörrte simpelste Figuren, die Kinder mit einem halben Jahr Unterricht realisieren können, stehen unvermittelt neben Strukturen, die, was spieltechnische Umsetzung anlangt, schlicht die Dimension der Unverschämtheit streifen. Für die man teilweise Research-Pläne allein für die Handaufteilung braucht. Wer da nicht das Heft zuklappt und - zwar nicht hungrig aber stinksauer - in die Noten beißt...! Für Raucher sind mehrere Stangen Zigaretten beim Erarbeiten unerlässlich, denn man wird nervös. Wir verstehen: es soll also wieder Klavier geübt werden. Disziplin! Doris Schröder-Köpf lässt schön grüßen.Ein ausgelutschter Gag, das Stück für eine Hand darf nicht fehlen. (aber, die Hand: freiwählbar! Premiere!). Dabei ist dieses Stück wie das vorausgehende immerhin psychologisch einigermaßen interessant. Hier klingt einiges - zudem bei klar ansichtigem Text - irgendwie nach heftig Beziehungs-Stress/Zoff/Trennung. Giftig/freundlich/lächelnd, Affenzirkus/Anwalt/Ehescheidung inclusive Süßholz/Lügen/Egotrip/ und - Katzenjammer. Musikalisches Zerrüttungsprinzip mit sparsamsten Mitteln. Aber ein (unsichtbarer) Richter Guido Neumann scheint musikalisch gnädig gestimmt (diesmal also nicht Premiere, sondern Zwei-De-Ef). Ridens, jewelz! ... wer zuletzt lacht, bekommt oft den Klunker, lacht somit zuerst, wie manch Kommödiant weiß. Aber merke: Wenn alles Pop ist, ist nichts mehr Pop. Dafür anscheinend unsichtbar. L'anacrouse: der Auftakt. De facto bei keinem Stück vorhanden. Auch unsichtbar. Alle Stücke in geradzahligen Taktarten, unauftaktig. Dennoch lässt sich das Tempo bei strenger Metrik oft nicht mal in die Karten schauen. Parabolisch enigmatisch - dieser versteckte Auftakt. Dennoch wirksam. Ouh Mann! auch das noch: der Dechiffrierung harrend, soll hier noch eine weitere Ebene entdeckt werden. Prinzip Schlichtheit, bei Anruf - Geheimnis... oh weh! Apropos Comedy: eine Fuge gibt es auch noch. Diesen Satz verstehen Sie nicht? Dann kennen Sie Meister Kählig schlecht. Im Jahr Eins nach dem Bach-Reibach (= Bachjahr) wurde in einer Polyfonerie für Klavier mit 12 Motiven noch einmal kontrapunktisch-phonetisch der Belegschaft einer mittlerweile vergessenen Big Brother Staffel gedacht, Ron Sommers doof klingelndes Telecom-Motiv taucht verfremdet auf, Raab's Masche mit Drahtzäunen wird zur Kenntlichkeit entstellt, ein virtueller Jazzprofessor mit seinen institutionellen Bebop-Phraseologien - so stupend wie stupid - betritt die fugierte Bühne, in des Komponisten eigen autorisierter Diktion: "am Arsch vorbei"gehend, dennoch sich verquickend in Engführungen zu immer neuen - ja was? - musikalischen Leo-Kirch-Progressionen? ...und und und etc. pp und ff. Und? Was kommt denn noch? Vielleicht Prokofjew meets the suger babes. Untertitel: "ein ernstes Gelächter". Doch wo soll der Witz sein? Jedes Kind weiß, dass Comedy-Leute mit kotzigen Managern gemeinsame Sache machen. Diese Achtung-Kritik-Kritik rennt offene Türen ein. Keine Macht für niemand, tonal, atonal - scheißegal, oder wie? Der Schlussakkord, denn auch ein trockenes Ausrufezeichen. Ouch! - da werden diese Herren aber ganz schön zusammenzucken, lieber Rainer Kählig. Eine Vielstimmerei, und manches dran stimmt ja auch- aber: man müsste es anders angehen - Empfehlung: G-Dur maj7-Schmalz mit Dominante fis-Moll/B-Dur anrühren (heißt klar nicht "Tristanakkord", sondern meinetwegen Arbeitstitel "G/en-Cocktail"), für großes Orchester aufblasen, den Akkord im äußersten Fortissimo genau 987 Mal wieder holen (oder 789x ?). Dazu singt die unverwüstliche Nina Hagen als Domina im Duett mit der unsäglich unverfälschten Verona Feldbusch die Konzern-Jahresbillanz der Beate Uhse selig in einer schräg-schönen Arie, während der unverzichtbare Christoph Schlingensief den Bühnengrund mit ein paar unvermeidlichen, von ihm in Arbeit und Brot gebrachten Neo-Nazis garniert. Das wär' die stonede Nummer schlechthin, burnproof auf DVD. Bertelsmann verlegt's, jeder kauft's, keine ...Seele hört's. Wir aber sind's zufrieden: E-bizz plus E-Music gerettet. First I thank God and then the whole management staff...Gott ist groß, Bach gnädig, und selbst "Susanne Allensbach" wirkte dagegen so désuete und epigonal wie Gotthilf Fischer, der stoned von seinem Gelben Wagen absteigen muss. Aber so werden nun mal die Signale ins öffentliche Bewusstsein inclusive der Berliner Join-the-love-Republic hochgeladen.
Diese Klavierstücke aber gehen insgesamt "am Arsch vorbei". Nur noch eins, im Korrekt-Sprech hinzuzufügen: und das ist gut so! David Hoff
Unser pfips aus der Fernsehwerbung:... "geschmackvolle Kräuter"?
... die Küche wird unser zukünftiger Lebensmittelpunkt sein, Sinn für wohlschmeckend eingerichtetes Interieur ist also eine durchaus essentielle Investition in die Zukunft. Denn nach Tütensuppen- und Ideologieverbrauch ist uns Stil und schmackhaftes Design immer wichtiger geworden. Allzu geschmäcklerische Philosophie bei Küchenmöbeln ist wiederum fehl am Platz, deshalb sollte man sich bei der Auswahl an den charmanten Damen in den Dauerwerbe-Sendungen orientieren, vor allem an ihren schmackvollerischen Moderationen. Dann können wir auch gleich bestellen, vorausgesetzt, unser leckeres Handy liegt bereit, um danach wieder in Ruhe aromatisch weitergucken zu können - zum Beispiel Kochsendungen mit ganzheitlich freien Politikern. Da kommt Überbackenes immer gut - mh, das duftet! - lassen wir uns doch mal wieder einen schönen Demo-Kratin servieren. Manches kocht allerdings ganz schnell über, deshalb unbedingt Garzeit beachten, sonst bekommt man nur noch verbruzzelten Ochlo vorgesetzt..
Erotik Trends Die Interaktion in der Sexualität wird zunehmend anspruchsvoller, geschlechtsspezifische Strategien allerdings auch immer verwirrender. Die Forschung konnte jetzt nachweisen, dass Orgasmen schon zum Teil Männer vortäuschen können. Und ein bisheriges Tabuthema wurde von der Wissenschaft auch aufgegriffen - nicht wenige Täuschungen klagen nämlich über Orgasmusprobleme. Deshalb erwägen einige Tabuthemen Klage bei der wissenschaftlichen Interaktion einzureichen, die Forschung reagierte einstweilen jedoch nur verwirrt. Denn es wird befürchtet, dass es den Erotic Trends an den Kragen geht. Zuspruch allerdings erfuhr sie von den geschlechtsspezifischen Strategien, denn durch diese Reaktion sei man letztlich anspruchsvoller vereinzelt .
!SAMBA! multidimensionale Rhythmen, Explosion multipler Lebenslüste im stop and go-Prinzip. Besser nicht an irgendwelche hühnerbrüstigen Teutonen, spargelige Deutschlinge mit notorisch steifem Becken denken, die nicht mal desafinado pfeifen können.
Geheimnisvoll - Brummen über Deutschland Es sirrt nicht, es pfeift nicht, es brummt. In den Ohren - alles nur subjektiv? Die Messgeräte in der Bundesrepublik wurden jedenfalls schon in Betrieb genommen. Aber ist es wirklich ein Brummen? Nicht ein Knarzen des Weltgeists, Knurren des Nous? Nato-Einsätze sind es mit Sicherheit nicht, da kann es höchstens zu vereinzeltem Pfeifen kommen (Bummen aber auch nicht ausgeschlossen). Verbindend wiederum: Bedenken gegen Sirren wie Brummen sollten ernst genommen werden. Was aber ist's? Manches brummt ja nur verschlüsselt: verschiedene TV-Sorten, Geschäfts- und Konjunktursorten...zusammengenommen also ein sommerliches Summensignal? Oder nur ein brasilianischer Brummtopf? Am Ende vielleicht Tröpfe, neidische - grummelnde Sauertöpfe? Walrosse brummen nun mal zur Brunft, manch Mahner wiederum zur Vernunft. Es ächzen die Wahl-Trosse, dann noch die Zerberusse - unverschlüsselt gefragt, ist nicht auch manches so dumm, dass es brummt! Da röhret schon ein Hirsch manchem Hirne... (womöglich rtl-grmpft auf der pirsch in der birne? - bitte... biergarten! - d. setzer)
DIE GLOSSE präsentiert
faulenz
Das Wochenendspecial Politik Genius loci - vom (Un)Geist eines Ortes .Beim Umzug der Politiker von Bonn nach Berlin gelobte man, sich nicht von der unseligen Vergangenheit vereinnahmen, gar einholen zu lassen. Bei all den NS- und DDR-Memorabilien, die da geschichtsträchtig herumstehen - mittlerweile O-Ton Bundesregierung: "eingeweihte Dienstgebäude mit bemerkenswerter Architektur und interessanter Geschichte" (www bundesregierung .de) - konnte man als BürgerIn schon mal ins Zweifeln kommen. Da ist es nur allzu verständlich, wenn seitens der Politik positive Signale einer modernen Gesellschaft an die Menschen ausgesendet werden. In solcher Inspiration, mehr noch - Spiritualität - hat unser Bundeskanzler Gerhard Schröder denn auch verkündet, dass in unserer Gesellschaft jeder Mensch auch ma' das Recht auf Faulheit hat - menschlich und menschlich verständlich. Was wunder, wir sind eine reiches modernes Staatswesen des 21. Jahrhunderts - liberal, freiheitlich, freiheitsliebend - die Gesellschaft mit humanem Antlitz. Muße wird für die kommenden Generationen ein hoher Wert sein. Dem sensiblem, dem genußfähigen Individuum wird die Zukunft gehören. Wie die Massenentlassungen zeigen, werden die meisten Güter mittlerweile sowieso von Maschinen erwirtschaftet. Muße, Rekreation - all dies sind wichtige Faktoren im Hinblick auf die menschliche Kreativität. Auch auf unsere Kreatürlichkeit hat Gewinn gemacht - Menschen leben länger. Freilich, wenn nun in rechten Kreisen von Roland Koch, Friedrich Merz bis Rudolf Scharping, von CSU bis NPD von "Faulenzern", "Gesindel", "Sozialschmarotzern" in Stammtischsuaden schwadronniert - man versteigt sich ja zu veritablen Gesetzesinitiativen - gewinnt man schon den Eindruck, als atmete da ein unseliger Geist durch, als zöge ein verborgener, zumindest grausam preußischer Deus ex Machina seine Fäden, der die armen Politiker, den Gliederpuppen gleich, zu skandalösen Äußerungen versteigen lässt. Buffy hilft auch nicht weiter, und irgendwie scheint dieser Dämon auch zu wenig charming für die charmed-Hexen zu sein. Im Ernst, eine Gefahr für die freiheitliche Grundordnung geht - wie man sieht - wohl nicht ausschließlich von den "Glatzen" aus. Diese verbalen Politradikalinskys in politischen Ämtern haben noch nicht unmittelbar einen Menschen auf dem Gewissen, aber wie weit ist noch der Abstand zu Naziterminologie (demnächst "Volksschädlinge"? "Arbeitslager"?...) Immerhin, nicht vergessen - es gibt unseren großartigen Bundeskanzler: Jeder Mensch hat das auch ma' das Recht auf Faulheit. Plötzlich durchweht ein toskanisch freier Geist all den rechten Muff. Man spürt gleich die große freiheitliche linke Tradition, seine Erfahrung des unmittelbar gelebten Diskurses im herrschaftsfreien Raum...
Die da oben machen sowieso was sie wollen. Stop: Wieder so ein Irrtum, so eine unzulässige Verallgemeinerung. Die da oben - welche wo? Ein Zerrbild! Was für uns gilt, muss auch für andere gelten, besser formuliert also - "diese anderen". Soviel Toleranz muss sein. Erstens, Geld arbeitet sowieso von allein, und Ruhe steht - zweitens - Herrn Breuer von der Deutschen Bank, Herrn Raab vom TV und Herrn Koch aus Hessen einfach gut zu Gesicht, sie entschlackt Wasseransammlungen im Gewebe und lässt "diese anderen" Personen gleich sympathischer, freundlicher, vorteilhafter wirken. Die Schere zwischen arm und reich klafft zwar immer weiter auseinander, Spitzenmanager buchen als Gehalt auf ihre eigene, "andere" Person das Bruttoinlandprodukt eines Dritte-Welt-Landes. Jedoch, wenn sich Krankenschwestern und "noch mal andere" Menschen halbtot arbeiten allein für die Mieten und um ihren Kindern wenigstens was halbwegs vernünftiges bieten zu können - dann muss man so ein Arbeitsverhalten im Grunde selbstschädigend nennen und eigentlich sollte man derlei Unvernunft an die Krankenkassen melden. Zumindest sollten sich diejenijen-da mal ein Beispiel an den vielgeschmähten "da oben" nehmen. Außerdem - nicht vergessen, auch Scheren bedürfen gelegentlich der Schonung, wie sonst sollten Familien & Paare in Zukunft wieder ordentlich geschoren werden können? Selbstverständlich bedürfen auch die Genialischen in unserer Gesellschaft der Ruhe. Was ist eigentlich so schlimm, wenn der frischvermählte Staats-Philosoph Nida-Rümelin - menschelnd, allzu menschelnd - flitterwöchnerisch ein Vierteljahr in Brasilien urlaubt? Er wird sicherlich in seiner Eigenschaft als privatisierender Kulturstaatsminister mal dem einen oder anderen begabten Straßenmusiker einen etwas größeren Groschen zustecken. Und er bringt sicher in seiner Eigenschaft als Leuchte - lumen sui generis - viele gute Ideen mit. Unsere reiche Gesellschaft hat auch jedes Recht, sich in kultureller Hinsicht einen frischen, frechen (achtung) Konformismus zu leisten. Ich finde es immer super abgefahren, wenn wenn in talks angesagte Neu-Schauspieler gar nicht wissen, wer der Autor der Produktion ist, in der sie mitwirken - cool anarchy, made by Bertelsmann, sowas nenn' ich credibility. Desweiteren: Neue Musik - sowieso die absolute Erfolgsstory, wie man an Ver.di und Mozart sieht. Auch einen Begriff wie "Politik der ruhigen Hand" könnte man getrost urheberrechtlich schützen lassen. Der Bundeskanzler wandert gerne. Das ist im Vergleich zur ostdeutschen medizinischen Forschung die noch bessere Prophylaxe gegen Schlaganfälle. Wohlgemut trossiges Mercedes-Wandern erfrischt allgemein, wirkt wohltuend auf den Geist ein. Und wenngleich selbst kein nennenswerter Geistesarbeiter - solche Gedanken sind dann doch Gold wert: etwa jene bezaubernden Metamorphosen, zudem modellhaft metapherngesichert - von entrüstet euch! hin zu entwaffnet sie! Gelungen! Auch, wenn er sagt, dass sich gewählte Regierungschefs nicht vorschreiben lassen dürfen, wann und wo sie sich zu treffen haben. Das wär' ja auch noch schöner! Die G 8 will es eh ein paar Nummern kleiner angehen, und wenn sich die Regierungschefs demnächst wie unsereins in einem versifften Mc Donalds treffen wollen - dann ist das ihr gutes Recht. Außerdem Mc Donalds - phett! der global brand numero uno! Freilich auch wahr, nichts menschliches ist perfekt, auch dort bestünde die latente Gefahr, dass Hackfleisch zu Bulletten verkloppt wird. Besser wäre da wahrscheinlich noch Pommes Bude - wobei Currywurst wiederum zuviel Cholesterin hat und die Abhilfe Lipobay hier ganz schnell etwas zu weit führen würde. Gottseidank gibt es viele natürliche Formen der Aderlasse und Drainagen: man setzt einfach bei den Bedürftigen Schröpfköpfe an, das ist gut gegen eigene Ödeme, und hilft auch bei doofem Dauergrinsen in den Medien.... Immerhin - ein Mensch zum Anfassen und ein Fels der Konsolidierung dazu - unser Bundeskanzler: jeder Mensch hat auch mal das Recht auf Faulheit - weise Worte, Seelenbalsam, tut einfach gut. Deshalb - diesen anderen Rechtsradikalinkys keine Chance. Genau besehen wäre 'ne Entschuldigung fällig. Ansonsten - was schämen! - Früchtchen.
Mozart
Ist das so? Lassen sich die Leute tatsächlich von Politikern weismachen, dass der Staat mords viel für sie tut? Dankbarkeit - für das bißchen Ausbildung, oder Pflege im Krankheitsfall, beides mit saftiger Eigenbeteiligung. Der Staat sind bekanntlich wir und wir haben einen Teil Verantwortung legitimerweise an Leute abgetreten, damit diese - gegen Mörderkohle - was für uns tun. Kommt jetzt die Rückkehr des obrigkeits- (auf psychologischer Ebene) des eltern-staatlichen Prinzips? Zuckerbrot und Peitsche (Koch, Scharping), vom Kanzler gelobt werden... Niemand muss es persönlich einem anderen Menschen recht machen. Weder einem Kleinkriminellen, weder seinen Eltern, dem Chef, seinem Ministerpräsidenten oder dem Bundeskanzler. Mobbing und Abhängigkeitsstrukturen, außerhalb fachlicher Kompetenz angesiedelt und bis ganz nach oben reichend, sprechen diesem Recht auf Autonomie des Individuums oftmals in brutaler Weise Hohn.
Für begabte, intrinsische motivierte Leute mit eigenen Ideen, Vorstellungen - KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, ErfinderInnen - steht ihre Arbeit sowieso im Mittelpunkt Ihrer Existenz. Die folgen ihrem eigenen Weg. Klartext - denen muß man nicht Arbeiten predigen. (der Status-Philosoph Nida Rümelin wird wohl Gottfried Benns Gedicht und Metapher Satzbau kennen). Predigen in ethischer Hinsicht müsste man jenen Leuten mit den unverschämten Gehältern, diesen Managerriegen, deren langer Weg der Dezimalstellen ihrer Bezüge Leichen aus Dritte-Welt-Ländern und Armenhäusern der Welt säumen. Denn diese Macho-Macher & No Ethics arbeiten ausschließlich für Kohle. Keine eigene, intrinsische Motivation vorhanden, keine Arbeit um einer Aufgabe willen, letztlich niedere Beweggründe: Kohle, Macht, Status, Einfluß, Egoismus - Bereicherung eben. Verkehrte Welt - what for You educate Your children? Und da kommt nun dieser Herr aus Hessen mit seinen netten Bäckchen und will das Zuckerbrot & Peitsche-Prinzip neu installieren (tja, Herr Branddirektor, so schauste aus - frei nach Gottfried Benn) Kann man weltweit alles nur noch mit der Brieftasche erledigen? Was für eine Verarmung, Verödung der Welt, zynischerweise bei höchstem technologischen Standard. Die unsägliche Faulenzer-, Sozialschmarotzerdebatte trägt signifikant präfaschistoide Züge. Für eine linke Tradition wie für ein reiches Land absolut beschämend, würdelos - übrigens auch für eine Politikerriege, jener beschworenen Enkel Willy Brandts, deren älteste Mitglieder der Woodstock-Generation angehören. War alles nur Fassade ? Wahrscheinlich ja. Anscheinend müssen wir neu klug werden. Denn bis vor einigen Jahren sah manches noch etwas anders aus, Kohle war nicht alles. Jeder Mensch hat in einer modernen freiheitlichen Gesellschaft das Recht, dass der Job, Fragen zum Job, Mobilitätsfragen zum Job etc.pp nicht sein ganzes Leben bestimmen. Auch nicht die schiere Angst um den Arbeitsplatz. Dies alles ist menschenunwürdig, außerdem bedeutet menschliche Existenz mehr als die Frage nach dem besten Geldanlage-Modell. Was sagt das über den Zustand einer Landes aus, wenn bereits Teenager Fragen zur Rentenreform haben? Aber das hat tatsächlich mit Eigenverantwortung eines jeden einzelnen zu tun - d.h. man müsste aufhören mit dieser "Selbstbornierung" (Peter Sloterdijk), mit diesen Talk-Naivitäten - das alles war noch nie so brandgefährlich wie heute. Wer sich selbst vermassen lässt, wer - in Ebenenvermischung - die Fetische "Austrahlung", "Selbstwertgefühl" zum Erbarmen vor sich herträgt ohne den eigenen vorauseilenden Gehorsam dabei wahrnehmen zu wollen, wer in der blinden Hoffnung auf schnellen Reichtum - I feel goldrush - charakterlos seine Persönlichkeit an der Börsengarderobe abgibt, der wird wie Stimmvieh behandelt werden. Zynisch, In altbewährter Weise vorgeführt - nichts neues unter der Sonne (allerdings scheint "Charakter" mittlerweile effizient "in den Genen" zwischendeponiert zu sein, bei nicht wenigen vielleicht schon endgelagert)
Raffinierterweise klebt die Großindustrie auf Entertainmentartikel ein Paar zzzs, all die buzze und bizze - mittlerweile halten sich Einfallslosigkeit und penetrante Wiederholung in etwa die Waage - aber wir glauben immer noch, dass alles zupa & eazy sei, wir nehmen die schleichende Usurpation der Webfreiheit zu merkantilen Zwecken achselzuckend hin und und und. Der Philosoph Habermas sprach von der "neuen Unübersichtkichkeit". Falsch. Es handelt sich einfach um eine neue Zwielichtigkeit, bedingt durch die Legitimationskrise der Finanzen, sprich des Geldes. Die Leute spüren, dass Treppenrutschen in Gold aufgewogen wird, während andere Leute rund um die Uhr arbeiten, mit ernsthaften Zielen und trotzdem auf der Strecke bleiben. Selbst Erfolg schützt nicht vor Entlassung. Und die wenigsten von uns werden fürs Wandern bezahlt. Wozu also noch was wollen? Arbeit ist für Geldadelige & Halbseidene aus den Trendmagazinen eine häßlich Idee, "waranig". So hat vor geraumer Zeit Günther Wallraff - dessen Name vielleicht dem einen oder anderen Regierungsmitglied noch geläufig sein mag - eine dergestalt geadelte Person zitiert). Warum sollte ein Sozialhilfeempfänger nicht ebenso ein Recht auf eine solche Sichtweise haben? Gerade heute - wer möchte schon noch "waranig" sein?
Nicht der Job frißt das Leben, sondern die Angst um den Job. Nicht ein einziger Ausländer nimmt den Arbeitsplatz weg - einzig & allein Chefs, management staffs und Firmenleitungen sind die Jobkiller. Und die Politik kann auch Menschen, da sie Menschen sind, nicht einfach passgenau in Arbeitsprozesse wiedereinfügen (=wiedereingliedern, integrieren...). Vor allem kann man das dumme, verantwortungslose Gerede vom Wirtschaftsstandort Deutschland nicht mehr hören, allein schon deshalb, weil es kein "wirtschaftliches Deutschland" mehr gibt, wie uns die Politiker und global player ja glaubhaft machen konnten. Man könnte alles auch ganz anders machen, wenn man wollte. Und - anscheinend geht es ja auch anders. Denn wieso kann unsere Wirtschaft sogar Gewinne machen, die amerikanische aber nicht. Der Automatismus, dieses beredete Konjunkturgefälle Amerika > Europa müsste anscheinend ja gar nicht sein. Der Staat fährt zum Beispiel mit UMTS-Lizenzen satte Gewinne ein. Wie das? Im Gesundheitswesen merkt man nichts davon. Und wieso wird dennoch weiter gefeuert, was das Zeug hält. Sind die Seelen von Menschen, ihre Verletzlichkeit vollkommen schnurz? Ständig diese Vorbildchimäre Amerika - sollen wir uns auch an der Todesstrafe demnächst ein Beispiel nehmen?
Eine Glanzstück an Zynismus und geistiger Vergewaltigung ist ein Projekt der Bundesregierung unter dem Titel Mozart - Modellprojekt zur Zusammenarbeit von Arbeitsämtern und Trägern der Sozialhilfe) Diese Namensgebung ist für jeden sensiblen, schöpferischen Menschen eine Ohrfeige, eine Infamie der Sonderklasse. Hier wird seitens der Staatsmacht das geistige Prinzip zu Polit-Promozwecken einkassiert, ohne einen Funken Sensibilität, geschweige denn ethischer oder ästhetischer Legitimation - anmaßend und gemein. Sollen hier ältere Arbeitnehmer dazu verdonnert werden, in Beschäftigungs-programmen für die schönere Stadt Hundekacke aufzusammeln im Geiste der klassischen Variationsform? Steht demnächst Beethoven für effizientere Telekommunikationsüberwachung, Haydn für die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Arbeits- und Finanz(!)ämtern. Das klassische Dreigestirn - makes our souls free? Eine linke Frage, oft kolportiert - sind wir etwa schon wieder soweit? Womöglich noch nicht, aber wir müssen aufpassen, dass wir unter Farbpalette schwarz-rot-grüner Künstler nicht bald wieder soweit sind.
Was ist Philosophie heute noch in der Lage zu - äh - leisten ? Ich denke also bin ich Descartes .. Friedrich Nietzsche Religion ist Opium für das Volk Karl Marx Vielleicht könnte Peter Maffay Opium sein für "die Söhne Mannheims" im Sinne einer positiven Erfolgsstory? Julian NR (W) énervé - vielleicht ...so (?) äh - ja.
Göttin MEMORIA
Wie wollen sie hier nicht nennen, aber wir haben die statements und Namen hoher Vertreter aus Politik & Wirtschaft nicht vergessen, wie sie sich nach den rechtstradikalen Bluttaten und Morden insbesondere & vor allem besorgt gezeigt haben um den... Wirtschaftsstandort Deutschland. Ethisch - ein Armutszeugnis.
Ein Dokumentarfilm könnte so anfangen: Marschstiefel, eine Stimme ... "Wer arbeitsfähig ist und sich dem Beschäftigungsprogramm verweigert, sollte sich auf ein sehr bescheidenes Leben bis hin zur Wohnunterkunft einrichten" (der hessische Ministerpräsident Roland Koch).Nun, Deutschland hat bekanntermaßen eine reiche Tradition der "Wohnunterkünfte", teilweise - wie wir wissen sogar mit Drahtzäunen verschiedener Art... Aber unter Umständen ist das die falsche Sichtweise. Es scheint einfach häßliche, glucksende Zynismen zu geben, vielleicht auch so etwas wie eiternde Sätze. Kann ja sein und kann unter günstigen Bedingungen wieder heilen. Vorschlag: wir üben wir uns in Toleranz und ertragen diesen Mann in den Medien, als Demokraten sollten wir sogar verteidigen, dass ein Mensch auch so was mal sagen kann. Allerdings - nicht als Ministerpräsident. PS.: was ist anderes von einem Land zu erwarten, das die "braunsten" Flecken auf der Deutschlandkarte aufweist; locus iste - keine positive PR für Hessen.
Der Standpunkt:
m . n tou sch - uh hu hhu? Diesen Beitrag bewerten: a) ich hab's! ich hab's! algorithmische Desyntaktik versus Webzine-Konnotations-Romantizismen! b) Akkulturative Akkumulation - die Erfolgsstory c) kannste dich nich' mal klaa' ausdrücken? du echt, das neaavt! d) doitsche! böschäftigungsprrogrramme!! wärrdön! krrötikastrr !! hinwäck-föögen!!//GLOTTISSTOP
Mehr Licht - freie Wahlverwandtschafts Optionen "Ich habe mehr Licht als Schatten gesehen" verkündete der Bundeskanzler an der Friedrich-Schiller-Universität auf seiner Tour durch Ostdeutschland. Auch hob er hervor - bevor er es sich nicht nehmen ließ mit Kindern Fußball zu spielen - dass er als schon als ganz junger Mann Jenaer Glas verkauft habe. Moment, welcher deutsche Politiker hat als junger Mann auch schon so fleißig gearbeitet (Namen vergessen, irgendwas mit VW oder Skoda)? Nebenbei bemerkt - Johann Wolfgang v. Goethe war Hesse, seine Abschiedsworte auf dem Sterbelager geben der Forschung nach wie vor Rätsel auf und könnten ganz anders gemeint gewesen sein - unter Umständen so: "mer liecht"(...hiä so unbequem)
Kleines Schattentheater: - Grauenvolle Orte. Baustellen von Firmen, die pleite gingen - in diesem Kontext eigentlich Orte der Chance, des Humanen: Man hatte teilweise den Eindruck, dass der Kanzler just von diesen Orten geradezu weggesperrt wurde. Aber vielleicht schaut er sie sich ja bei seiner nächsten Tour an. Somit besteht noch die Chance, dass er zumindest nicht für immer davor weggesperrt wird. Quod licet iovi - Ein Mann rief zum Bundeskanzler: "Ich will mein Leben wieder haben!". Dann wurde er von der Polizei abgedrängt, nein - abgeführt. Immer wieder, immer lauter der Ruf - "Ich will mein Leben wieder haben!" Was könnte er damit gemeint haben? Wir wissen es leider nicht. Aber der Kanzler wusste es - anscheinend. Dafür ist er eben Kanzler, dass er, wenn vielleicht nicht alles, so doch so viel mehr weiß als wir ("was willer? ach so - Leben wiederhaben"... vielsagendes Lächeln). Wobei - eines muss man festhalten: die Journalisten, die Kameras folgten dem Mann, denn als Bild, als Medienereignis war der Mann, der sein Leben wiederhaben wollte um einiges interessanter, als der zwar joviale, aber auf etwas verlorenem Posten stehende Kanzler ("wollen Sie nun 'n Interview oder nich'?"). Wär vielleicht gut, wenn der vom Leben Deprivierte sich irgendwelche Privat-TV-Lizenzen sichern könnte. "Ich will mein Leben wiederhaben" - wenn das kein Reality-Format ist! Super einprägsam, als logo & slogan mindestens so gut wie "Politik der ruhigen Hand".
scanning: the big blue Miscellaneous - Music special : on air > on icethe prodigy und das Prinzip EngholmWas ist nur mit the prodigy passiert?Die sympathische XL-Tekk-No Band. Soviel Chemistry-Euphorie - und am Ende doch nur ein ephemäres 32 bit Maximized-Volume-Format (ganz klar: laut war's, Rock war's nicht). Wo sind sie, die Monster-Wunderkinder? Gemeuchelt? Etwa an den eigenen serial killa geraten? Oder nur von Bailando geplättet? Im Charts-Tunnel vielleicht so hart gegen D.J. Ötzi geprallt, dass man seitdem die No Angels singen hört? Eventuell aber nur von remix-pickligen Spießer-Grölis auf country roads überholt. Und welche Rolle spielen dabei Bild-leser und faschistoide Kleinaktionäre? Für die war the prodigy nix, deshalb - logo, ganz genau, eben - wohl mit Weitblick & langem Atem vom coolen Producer mit Embonpoint-Logo (für Bild-leser: coole Wampe, s. auch: the fat of the land) auf Eis gelegt. Mit ruhiger Hand eben. Derlei bedeutet immer: Firestarta becomes Rohrkrepiera - ganz schön äh...wohin geraten. Man sieht, das Prinzip Engholm durchwirkt nicht nur das politische Geschehen, sondern - ganz smooth operator - als klassische Universalie (übrigens bei weitem effizienter als beispielsweise die Genetik) alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, mithin auch das music bizz. Sub specie aeternitatis - eternity ist nun mal angesagter (tja, lecken müßte man können). Geradezu ein Prinzip augustineischer Dimension: Deus Te Refriget - funky shit - (selbstverständlich kann man jeden Scheiß auch en bloc & en gros tiefgefrieren - Prinzip Iglu). Freilich, das Prinzip Engholm - langsam & stetig mahlend - es wird obsiegen, denn es lässt sich weder von ruhigen Politiker- noch wurstigen Producer-Händen beeindrucken. Jetzt sind die XL-rauhbeinigen Dezibel-Ungeheuer erst mal abgetaucht. Aber vielleicht werden sie ja mal wieder aufgetaut. Denn für so gewisse Herbstnachmittage - mindfields - wären sie durchaus was, wenn man sich 'ne schöne Pizza Genovese aufwärmt. Fuel my fire - P.S.: sollte sich aber herausstellen, dass der Producer in Wirklichkeit ein Dämon ist, dann wäre das ein Fall für die Jägerin.
Die zündende Business-Idee :Wann - bitte - werden endlich die satten300 gr Kaffee wieder aufgelegt, die doch qualitativ soviel mehr waren als unser läppisches Pfund?
Kaum zu fassen: Warum nur ist die neue freundlicheTarifgestaltungvon T-online so genial, so hervorragend? Wie machen die das bloß? *
Betreff: www.bundesregierung.de
Schade, jetzt isser weg -der schöne Heißluftballon auf den Seiten der Bundesregierung, mit denen die Sommerreise unseres Bunderskanzlers annonziert wurde. Es schien gerade so, als ob der Regierungschef diesjährig die neuen Bundesländer überschweben würde, ruhig zwar - aber leicht.Unsinn, er geht - einer von unsereinern - natürlich zu Fuß. Toll ist aber folgendes: jetzt kann man sich seine Reiseroute auf www.bundesregierung.de downloaden.- Mensch Muttern, ho' mer doch ma' 'n paa' Reißzwecken, Vatern möchte sich auf der Karte die Reiseroute vom Kanzler abstecken. Ach - un' Muttern - ho' mer doch auch gleich noch 'ne Flasche Bier! *
Zitat: "Wenn ich vom weltpolitisch wichtigen Dosenpfand mal absehe, haben wir alle großen Reformgesetze - und das sind große - durch den Bundesrat gebracht. (...) Wir haben jetzt die Aufgabe, diesen wirklich großen Wurf Otto Schilys für ein Zuwanderungsgesetz durchzubringen." (Bundeskanzler Gerhard Schröder im Interview mit der Illustrierten stern)DIE GLOSSE: Großartig -Wenn wir von unseren besten Wünschen mal absehen - und das sind beste - wollen wir hier unsere ruhigsten Grüße der Regierungsmannschaft übermitteln. Und das sind ruhige. Kein Zweifel, diejenijen, die sich für 'n Boss den Arsch abarbeiten - da bin ich mir sicher - werden's verstehen .
DIE GLOSSE internIn einem ersten Arbeitsrechtsverfahren schlug Chefredakteur J. Ernst Petenck die Vergleichsangebote des gechassten Redakteurs aus, dessen Namen zu nennen wir zu taktvoll sind. Darauf könne man nur eingehen, ließ Petenck verlauten, wenn der Redakteur etwa in die SPD eintreten würde oder zumindest anderweitig ein positives Signal zu setzen versuche. Er könne sich ja zum Beispiel betroffen zeigen & und sich schriftlich mitfühlend äußern über den Umstand etwa, wie alt bei Nahaufnahmen unser Bundeskanzler schon aussehen würde - hervorgerufen durch all den Regierungsstreß. Oder er könnte die neuen Entspannungstechniken des Kulturstaatsministers Nida-Rümelin in besonderer Weise hervorheben. Oder irgendwas in der Art. Viele MitarbeiterInnen zeigten sich allerdings erneut verärgert über die genannten Äußerungen Petencks und erklärten sich in weiten Teilen solidarisch mit dem entlassenen Mitarbeiter. - Im Moment: leichter Punktvorsprung für den Gefeuerten, jedoch nichts entschieden, weiterhin alles in der Schwebe.
DIE GLOSSE präsentiert exclusiv
das Plädoyer für das klassisch humanistische Bildungsideal
"Wer das verlor, was du verlorst"... vom Verschwinden eines scholaren Typus
Schwundstufiges Suffix? Nein, das hat nichts mit Alkohol und Drogen zu tun. Doch hier wird offensichtlich: Die Bildungsmisere ist unverkennbar vollzogen, wahrscheinlich endstufig. Wir nennen uns Informationsgesellschaft, doch um welchen Preis und von welch blinden Flecken durchwirkt. Junge Leute bereisen die EU, Politiker bauen - den Widernissen trotzend und obsiegend - das Haus des vereinten Europas - doch die lebendigen Quellen unserer Gesellschaft, unserer abendländischen Bildung, sie sind wohl schon versiegt. Geschweige denn, dass irgend jemand noch die Erinnerung an ihre kraftspendenen Orte aufbewahrte. Wir sind unsere eigenen Navigatoren (gemerkt? - necesse est) das nebelgraue Meer der Moderne durchpflügend, doch bedürfte unser Kurs nicht gelegentlich jener Leuchtfeuer der klassischen Antike? Unser Leuchtturm, unsere Grundfesten der Bildung - all diese topoi scheinen bis ins Mark griechischer Tomaten erschüttert ( au-ha! d. Setzer1). Hier tritt unser bildungspolitischer Legitimationsnotstand offen zutage. Es gibt kein Studium Generale mehr, wir halten Lysistrata für einen Internetzugang und Scipio für eine Suchmaschine, manch gestandener Schaffender wollte sich schon bei Vergil gewerkschaftlich organisieren. Was für eine Welt, in der junge Menschen Persephone für ein neues UMTS-Handy halten. Und Iphigenie - ist das vielleicht eine neue Form von Ess-Brech-Sucht, oxymoron ein Abszeß? Versiegen/obsiegen? Das sind Fragen der Etymologie, und die wiederum hat weder etwas mit Medikamenten noch mit Küchenkräutern zu tun. Diese Ausdünnung unserer Kenntnisse von der Welt, sie betrifft jeden von uns, sie brennt leere wüste Orte in unseren Geist und lässt uns selbst am Ende schwundstufig zurück. Mein alter Lateinlehrer, leider längst schon in Dispersion gegangen, hat vor dieser Gefahr der Ausdörrung unseres Wissens immer gewarnt.Wer erinnerte noch der großen Stoffe unseres abendländischen Bewußtseins? Es wäre dringend geboten, diese wieder in die klassische Fächerkanone zu infiltrieren. Was stört uns oft an Disputanten in den Medien? Zum Beispiel, dass sie oft gar nicht mehr richtig ihre Antilopen formulieren können. Oh! Späte die wir sind - schmähend der großen Drachmen & Ödeme klassischer Antike, uns aber kaum der Gefahr jener listigen Nachstellungen der moira bewußt, die Ihr Nicht-mehr-kennen für uns bedeuten. Allein die altsprachlichen Eselsbrücken waren schon großartig: "drei drei drei / bei äh... fifu Keilerei". Auch phänomenal und unvergesslich: in die semel bis ter ...hund. Nicht zu überbieten die großartigen Deklinationen: hic häc hock - (achtung! Knaller) huius huius huius - huic huic huic (das sind Rhythmen, wie vergleichsweise schwundstufig klingt da Tekkno-Musik!) hund hand hop (da war er wieder, der Hund - so schwer ist es also gar nicht). Hip hop hop - welch semantisch onomatopoetische fifu äh Tomasie! (nicht immer nur yo baby yo!) Hier sind auch die Pädagogen gefordert, für die kids mit einem pfiffig-peppigen quidquid nachzulegen, oder einem melodisch verträumten laudabimini (da ist die Gesangsausbildung schon fast inbegriffen). Welchen plebs juckte da noch Schwund-Konjunktur und stufenlosen Aktienfall angesichts finaler Raffinessen des Konditionals? Was ist "Start in die Zukunft" gegen Futur zwei passiv: "ihr werdet gelebt worden sein". Humanismus, das hieß eben Denken-lernen, Bedeutungszusammenhänge erkennen - dabei war dies Genannte nicht mehr als allererste Prä-Bedeutik und noch nicht mal ..Probiotik.Wer durchforschte, durchforstete heute noch mit brennenden Fragen und Heißhunger auf Bildung alte Meridiane und ..Aquariate - dabei machen die großen edlen Stoffe doch erst unseren...oops terrarium lebenswert. Allein die großen Liebespaare der Antiken Welt - und ihre Achilles-Verse: Aischylos & Odysseus, Sophokles & Sokrates. Die vögeln auch. Darauf hat der große alte Mann der Philologie & Pädophilie (Namen leider vergessen) immer wieder, doch letztlich vergeblich, verwiesen: für die Annulierung unserer geistigen Substanz sind wir selbst verantwortlich und niemand kann sich hier pensionieren lassen, auch nicht diejenijen, die sich mal was spendieren lassen. Ist unsere Gesellschaft ihrer großen okzidentalen Kultur und Geschichte schon so überdrüssig geworden, so müde? Dabei müsste doch jedwede Analyse der Gesellschaft weiterhin bei ihren Müden beginnen. Jetzt werden wir für unsere Versäumnisse zur Kasse gebeten, bildungsmäßiger Kahlschlag, alles abgerodet. Ein bitteres hic rodus! hic zahltag! müssen wir uns hier - wie wahr, wie wahr - wohl auf unsere Rechnung schreiben lassen. Nota bene: ohne Wirt gerät man - nolens volens - fifu ganz schnell in allzu wilde Ferien - feriae ferae - incl. Fähre (ich fasses nich' - d. Setzer 1)Da nun hülfe auch keine Bulimie auf Tauris oder Bully in Texas mehr. Andromeda? Vielleicht schon mal gehört - ziemlich nebelig. Doch wer erinnerte noch der Phimosen des Ovid? Vielleicht gerade mal noch die Büchse von der Ponderosa geläufig. Denn - nicht nur junge Menschen sind von dieser Horrorvision der totalen Wissenskorrosion betroffen, auch bei älteren Menschen herrscht oftmals vollkommene Karosserie vor ( Schichtwechsel, Feierabend - d. Setzer 1) Für die Senioren wird anerkennenswerter Weise im Hinblick auf die Qualität ihres Lebensabends viel getan - Seneca Viagra - aber man könnte mit Sicherheit den einen oder anderen dieser älteren Herrschaften nicht wenig in Verlegenheit bringen, früge man, wann sie zum letzten Mal die Heimkehr des Odysseus nach Aphrodisiaka gelesen haben? Oder Hera clit? Den Dildo des Aeneas unter Umständen gerade noch parat, nur noch eine ferne Chimäre jedoch Die-da auf Andreas. Nun, anscheinend unwiederbringlich dahin der Zauber von Sallusts jambisch auskomponierten Hymen (wir bewegen uns jetzt zugegebenermaßen im Bereich zwischenstufig intellektueller Begehbarkeit, doch folgend humoreskes Latinum für Insider mit fabelhaft sekundarstufigen Humor wird unser etruskisch Herz gleich wieder höher schlagen lassen - was sich liebt, das nec...nec kt sich pfips...). Bei all dem, und eingedenk jener (über)lebenswichtigen Fragen des spätantiken Menschen - warum nur weiß die Jugend heute nicht mehr, was etwa ein jus prima noctis ist? Mitnichten. Eben kein relativ hochwertiger Nuss-Saft aus einem EU-Land, auch nicht qualitativ gut, nur leicht beschädigt. (ey hö' ma' geil, ey - d. Setzer 2)Wir kaufen heute zollfrei Spirituosen, wir lancieren unsere Aktien & Devisen global, Reisebusse karriolen ältere erlebnisbereite Herrschaften zu Butterfahrten - Tortur - nach Paris (mon dieu- martre!), man bezahlt mit american express oder visa - ist hingegen noch auf irgendeine Weise gegenwärtig, dass das Französische Tochter des Latein, der klassischen Sprache Caesars ist? Letzterer nämlich, also der-da (iste) hat dies alles kongenial vorausgesehen: Gallia omnibus visa est... ( ey ho' ma' 'n Bier ey - d. Setzer 2).Versatz! Der vornehme Cato, er schlüge wohl die Hände über den Kopf zusammen und riefe mordio ob unserer vasten Ignoranz, und Plinius d. Ältere und Brennus die Graugans hätten - ceterum censeo also schätz' ich ma' - wahrscheinlich nur ein verächtliches o zetera, o mores für uns übrig. Katarrhtisch die Frage: was nun, was aber würde unserer Sozietät widerfahren, breitete sich die geschilderte bildungspolitische Wüste ungebremst weiter aus, ohne dass wir in der Lage wären, ihr Vordringen mit lebensspendendem Grünsaume von relevantem, karthagisch elephantem Wissen zu verhindern? o wasse o wasse? / cerealia cerebralia / ocarina ocarina mit des Catulli poetae Klage in seinen carmina...verona ? Richtig. Desertus est - ein Dessert. Eine grauenerregende Vorstellung. Tatkraft ist also gefordert. Bildung ist höchstes Gut - und topaktuell. Es muss etwas geschehen. Um es modern zu sagen - andiamos Genossen! Hö? quod est? isses aristophanes? issos daedalus ikarusque? quidquid? nausikaa, allegra cebra celebra, verona naddel est, andromeda & analeptika, quote est? zote est? lepra, decra hepatitis be est? be es e est? aurea prima sata est? aids est? odi et amo? vamos a la playa? quidquid? ...imperium romulanorum esse delendum? salve macedonie - morituri te salutant? flasche bier est? ceran kochfläche est? laudabimini?...
Die GLOSSE internStreit um Arbeitsrecht. Der entlassene Redakteur, dessen Namen zu nennen wir zu taktvoll sind, ist vor Gericht gezogen. Seine Erfolgsaussichten in einem juristischen Verfahren werden als durchweg positiv eingeschätzt. Zudem wächst der Unmut unter den MitarbeiterInnen über die solipsistische Vorgehensweise. Wackelt jetzt der Sessel von Chefredakteur J. Ernst Petenck?
(bibber) das Plädoyer von Chefredakteur J. Ernst Petenck, der heute keine Lust hat, weiß auf schwarz zu schreiben. Dieser Herbst wird sanft seinSein persönliches politisches Credo: "Ich habe diese Regierung zwar gewählt, was keineswegs heißt, dass Rot-Grün von mir nicht heftig Zunder bekommt. Jedem Arbeiter sollte beste Hilfe zukommen, WebmasterInnen, FlugzeugkpitänInnen, Heil- und Pflegeberufe benötigen optimale Entlastung, gezielte Förderung und Unterstützung; diese Menschen müssen aufgebaut werden. Politiker jedoch sind - neben Wirtschaftsbossen - die einzigen Menschen, denen grundsätzlich kein positives Selbstbewusstsein zugestanden werden kann, da die Macht sich sonst vergisst und sich desto unverschämter gebärdet. Als gesellschaftliche Herausforderung für die Zukunft: der Typus "Politiker" muss angesichts seiner Verantwortung für all die Menschen, die ihm befristet Macht anvertraut haben, stets leicht deprimiert arbeiten"
Der dies schrieb war Redakteur bei uns, und wir haben uns von diesem Mann getrennt. Gefeuert. Zu viele Autoren und MitarbeiterInnen standen unter seinem Einfluss, so ein ideologischer Brandsatz an gefährlicher Negativität zieht leider viele in Bann. Feuern ist da das adäquat homöopathische Gegenmittel. Damit stehen wir schließlich nicht allein, Feuern belebt das Geschäft, wie MAN, Reuters, Infineon et alia ad infinitum beweisen. Welche Chance hingegen hat das In-dividuum? Jede erdenkliche und die beste natürlich. Angemessen und mit Augenmaß betrieben tut ein bisschen Feuern zunächst mal individuell gut, man sollte es allerdings auch nicht übertreiben. Aber Feuern von einer bis ein paar tausend Personen pro Firma ist unbedenklich und sogar empfehlenswert. Wenn die richtige Potenz unter Verwendung rhythmischer Prozesse getroffen wird, bekommen Wirtschaft und Börse einen enorm belebenden Kick.
Mittlerweile fragen wir uns: waren wir tatsächlich so verblendet, fixiert auf das Negative? im Nachhinein kaum zu fassen. Sieht man sich beispielsweise auf den Internet-Seiten der Bundesregierung um, schlägt einem bis in die korrekte Silbentrennung hinein ausschließlich Positivität entgegen. Kyoto gerettet, Homosexuelle dürfen heiraten, der Wald atmet auf, neue Kinderlieder werden prämiert... alles bestens, gehaltvoll-saftiger Rührkuchen (Tipp: etwas Zucker plus ein Ei mehr nehmen - noch leckererer..). Bundeskanzler Schröder auf wohlverdientem Sommerurlaub an der Adria, er gibt dem free tv fabelhafte Interviews, mit seiner Politik der ruhigen Hand ein Garant an Stabilität und (Selbst)Sicherheit. Aber noch Entscheidenderes kommt rüber, fast noch mehr als bei Altkanzler Helmut Kohl: Gerhard Schröder ist tatsächlich ein Familienmensch durch und durch. Wie er da mit seiner derzeitig vierten? fünften? Lebensabschnittsgefährtin mediterran urlaubt, als neuer Papa-Bundeskanzler einer zehnjährigen Tochter, die bestimmt dergestalt diszipliniert erzogen wird, dass sie ihre geliebten Pferdeheftchen nicht mit der ebenso geliebten Spaghettisoße vollkleckert - das hat was, und macht beziehungsmäßig desillusiorientierten Menschen wieder Mut. Kraft und Mut vielleicht zu einem alles entscheidenden Neustart. Signal & Message: Schaut mich an, de-Hillusioniert, dafür aber top. Beziehungstipp: Nicht (Allein)Herrscher, aber mächtig. Ach, das Positive - ich musste mir eben noch mal "I wanna know what love is" anhören, Tränen...Damit man sie nicht mitbekommt (so was möcht' ich nich'), musste der Botenjunge vor meinem Büro Schmiere stehen. Auch gut zu wissen, dass es Außenminister Joseph Fischer gibt. Der Zweifel, womöglich sich des - Max Headroom würde sagen - gr-gra-grausamen Verbrechens von 68 schuldig gemacht zu haben, konnten genauso gründlich und nachhaltig ausgeräumt werden wie der, jetzt womöglich ein US-Imperialist zu sein.
Globalisierung. Gut, okay - es gab da ein paar, die haben sich mehr davon versprochen als mit American Express überall auf der Welt ihre Coke bei Mc Donalds bezahlen zu können, mehr erhofft als globales E-Branding. Du liebe Güte - das kommt doch alles noch! Ach, Ihr Global-Utopisten Bei Chomsky - all iz virtual - vermenget, verdrillt und komplex. Was soll das folglich noch - rechts und links? Der Welten Lechz nach neuem Rinks-Wandel, obsolet & mega-out, egal ob man/frau sich Clement, Stoiber oder Nida-Rümelin anguckt. Nur die Mitte ist auf Dauer revolutionär, wie man weiß. Mainstream on mainstreet, und Marshall Surehand Schröder zieht einfach 'nen Tick ruhiger & feuert ne Spur cooler als Stoiber, beim Schuh des Manitou! Kapiert das endlich. Außerdem ist die Bundesregierung - so sehr sie die notwendige wirtschaftliche Globalisierung verficht - an entscheidenden Stellen sogar ihr schärfster eigener Globalisierungs-Kritiker und - wenn es drauf ankommt / bei Gefahren von Missbrauch/Auswuchs et Zeter cetera - mitunter ihr unversöhnlichster Globalisierungs-Gegner (!). Aber genau auf den Punkt. Da, aber eben nur da. Genua - wieviel Leid wäre erspart geblieben, hätte man das doch beherzigt. (Verdammt, das Sedativum für Tante Hannelore, muss noch den Botenjungen losschicken) Was wollte ich sagen? Ach so: Gen-Debatte. Was soll so schlimm dran sein, wenn man demnächst zum Gencheck soll, um zu sehen, welches Sicherheitsprodukt der Krankenkasse das richtige für einen ist? Sollte das wirklich so beängstigend sein? Nein, finde ich beileibe nicht, vor allem, wenn man etwa im Gefolge im Internet abstimmen kann, ob man so 'ne neue Regelung für sinnvoll hält. Die Politik will doch den Dialog mit uns allen.
- Aber nicht mal zu diesen sanften Maßnahmen wird es in dieser Härte kommen. Denn die Genchecks werden bestimmt zuerst nur an Freiwilligen durchgeführt. Außerdem - mit e-cash, Video & Gesichtserkennungs-Software wird man schon sehen, wer gesunde, vitaminreiche Sachen im Supermarkt einkauft, und wer sich die Einkaufswägen mit Pralinen, Zigis und Fusel volllädt (unverantwortlich, so was! Dabei sind Defizite der Suchtmittel-Industrie doch dank Global-Abkommen mit den Kassen geregelt). Sicher, 'ne Zeitlang wird man noch bar zahlen können, um sich der - ausschließlich fürsorglichen - Kontrolle zu entziehen. Wär' auch noch schöner - die Euros frisch gedruckt! Meint ihr denn wirklich, die Politiker vergessen, dass wir - die Bürgerinnen und Bürger - die Zeche zahlen? Nein und nochmals nein! Gut, Bonustarife oder Vergünstigung gibt's dann natürlich keine von den Krankenkassen bei Euro-Barzahlung an Supermarktkassen. Aber, man muss es auch mal so sehen: wenn der soziale Friede selbst bedrohliche Ausmaße annehmen würde, wäre das doch auch kontraproduktiv, oder? Nicht zuletzt: Nichts wird so heiß gekocht, wie's denn auch wirklich gegessen wird. Und - Sicherheit wollen wir doch schließlich alle! Mit anderen Worten: mit unserer Bundesregierung haben wir uns ein Rundum-Linksrechts-Sorglos-Paket an Land gezogen.
Diese neuen Aktivisten. "Ihre Buntheit und gleichsam pointillistische Organisationsform spiegeln die neue Vielfalt und Flexibilität wieder, die für die moderne Konsumgesellschaft insgesamt charakteristisch ist...ihr eigenes Erscheinungsbild dementiert somit das Zerrbild von der totalen Diktatur kapitalistischer Mächte" (Richard Herzinger, Publizist). Exakt, das trifft's. Gucci und Jamamoto tragen und dann die große Revoluzzer-Klappe, wa? Nochnie-nochnie gab es in Deutschland so viel Freizeit, freizügige Freizeitparks und eine Demokratie in Frieden und Freiheit. Dass in so einem Freizeitpark niemand das Recht auf Faulheit hat (Kohl / Schröder, Kreativ-Team), halte ich - kein Zweifel - für eine pure Selbstverständlichkeit. Dabei war selbst das nicht mal so gemeint. Realität, ihr Sozialromantiker, bitte hingucken - einige haben sehr wohl das Recht auf Faulheit, also was soll's! Auch bei starken Sprüchen gilt: moderne Gesellschaften sind permissiv. Aber wer sogar zum Konsumieren zu faul ist, der allerdings gefährdet die Wirtschaft, und letztlich müsste wieder der Staat einspringen, und Papa-Bundeskanzler die Checkkarte zücken - ja, wollt Ihr das denn? Das müssten diese Verweigerungs-Fetischisten endlich mal kapieren! Ausserdem - wäre es nicht an der Zeit für uns alle, mal wieder ein wenig dankbar zu sein? Ich meine schon. Da bin ich mir sicher, und fühle mich zu Lecht mit unserem Bundeskanzler eins und in Kosovo-Frieden & Beziehungs-Freiheit bestärkt: Ich bin stolz, ein Global-Europa-Deutscher zu sein. Andererseits, multiple Staatsbürgerschaften, zum Beispiel Global-Deutsch-Europäer, auch möglich? Natürlich, eine pure Selbstverständlichkeit. Kein Zweifel, ob pauschal, ob so-, anders-, oder rinks-herum, es passt einfach immer. Und wenn es Euch nicht passt, Ihr Utopisten, dann geht doch nach ...ja - wohin eigentlich? Dann geht doch vielleicht - nach Schräg! Jawoll, Ihr Weltverbesserer, haut doch ab nach Quer und zwar sofort! Okay, ein paar fallen durchs soziale Netz ins Darüberhinaus, na und! Have a coke - get some fun. Das lassen wir uns nicht kaputtmachen! Dafür haben Leute dicke Mauern einstürzen lassen! (Mein Gott, das Sedativum für Tante Hannelore! Der muss jetzt los...) Nein, jetzt fällt es mir wieder ein: ultrakorrekt muss es so heißen: Wem's nicht passt, der soll doch in die Dritte Welt gehen! Spätestens dann - ihr Phantasten - werdet ihr erkennen, dass Milliarden Tonnen Hilfsgüter längst dorthin schon von EU und G8 auf den Weg gebracht wurden. Und wohin dann, wenn an jeder Slum-Ecke in Afrika Hilfs-Konvois von der Bundesregierung, randvoll mit Aids-und Malaria-Medikamenten, in jedem indischen Hafen Tanker mit Gen-Food aus alten EU-Beständen Euch jede nur denkbare Fluchtmöglichkeit vor Eurer eigenen Lebenslüge abschneiden? Aber ich schätze, Ihr werdet in Eurem Amoklauf nicht mal davor zurückschrecken, selbst dann grüne Barrieren aus billigstem Gen-Mais niederzutreten. Chaoten! (Aber zurück zum Sedativum, mithin zum Positivum - jetzt aber ab, Junge!) Ich meine, das wäre doch auch eine neue, lohnende Aufgabe für die Psychologie: Anders als früher wird doch in der heutigen Zeit nur allzu bereitwillig das Positive verdrängt. Aaah, dieser Herbst wird sanft. Ich werde mich im Fernsehsessel zurücklehnen und genießen, wie das nächste Endemol-Format abstürzt hähä. Mit diesen einvernehmlichen Worten wollte ich ursprünglich Schluss machen, muss jetzt leider aber aufhören.
Mit sanften Grüßen J. Ernst Petenck P.S.: Unser Redakteur hat uns übrigens sehr-sehr viel bedeutet, aber wir sind letztlich zu taktvoll, ihn namentlich zu erwähnen. Ein Rat noch: Sie dürfen nicht grundlos feuern. Es muss ordentlich arbeitsrechtlich abgemahnt werden. Allerdings, wenn ein Typ sich zu schade ist, Sedativa zu holen und beim Heulen Schmiere zu stehen - hasta la vista, baby! HUHA !
Zur Diagnosebedürftigkeit unserer Kinder Rat vom Psychologen Dr. Seelbach-Schmand ..."Kinder sind unbestechlich. Erwachsene fühlen sich in vergifteten Atmosphären oft pudelwohl oder machen zumindest gute Miene zum bösen Spiel. Kinder hingegen spiegeln uns Erwachsenen unsere Unaufrichtigkeiten, "Sünden" zurück, auf der anderen Seite sind sie aber machtlos und ausgeliefert. Da bleibt oft nur der Ausweg auszurasten oder in die Verwirrung abzudriften. Das ist zwar höchst unangenehm und problematisch dazu, aber letztlich verständlich. Es wäre ja viel tragischer, wenn in unserer gegenwärtigen Gesellschaft Kinder vernünftiges, "kindgerechtes" Wohlverhalten zeigten"...
TIERSCHUTZ Endlich tut sich was! Das Beispiel der No Angels macht Schule.TIERE ATMEN AUF Die Liste der Tierschützer wird immer länger.
Dieter Oberholzner bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Ludwig Dörr, Dr. bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Kathrin Lobster bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Friedolin Sägeknecht bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Erkan Sinioglu bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Marie Pfiffernteck bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Ahmet Ulus bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Monika Laptop bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Andreas Lipinsky bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Hans Nasenbein, Dr. bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Corinna Pohlig, Dr. bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Kurt Mehlig bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Sandra Täubchen-Popetzkou bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Herbert Sponsor-Leykrafft bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Cäcilie Hoff bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Thorsten Dopfkoop bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Rainer Lissmann-Florian bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Helga Behringer-Leitner bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Halil Kabacaoglu-Kabayel bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Esther Kalbs bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Logarhythmus Pfoff bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Oswald Spänkler bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Barbara Hasterok, Dr. bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Bernd Hoppla bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Vertragskunden HUBA-Nutz bewiesen ihr Herz für Tiere und zogen sich aus. Valentin Spachtel-Mueller bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Erika Solei bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Jens Atawar, Dr. bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Heidrun Chacharchar bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Christina Grifathong bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. August Ficker bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Immobiliengesellschaft ZOCKAB bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. IMMO Plattling/Bienwap bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Tschinguiz Nagul bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Michaela Illic bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Bata Raab bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Stefanie Dickmann bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Bernd Abdecker, Dr. bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Dorothea Koch bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Erich Kwaazc bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. Maria Flokati-Flaschleher bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Lisa Flick-Oppermann bewies ihr Herz für Tiere und zog sich aus. Leopold Mangold-Nagold bewies sein Herz für Tiere und zog sich aus. .......... und viele andere - VIELEN VIELEN DANK DANK
EIFERSUCHT bei Männernim Prisma neuester genetischer Erkenntnisse.Studie der FOAMBEATER UNIVERSITY OF HYCKSOPOLIS / TEXAS:Eifersucht - schlummernd, unerkannt, irgendwann jedoch ist sie da und virulent. Initiiert vielleicht nur durch einen Versprecher. Welch quälender Dämon! Man lässt allerlei Nachschlüssel anfertigen, Eintritt in die fluoreszierende Welt der Nachtsichtgeräte & Richtmikrophone, pleite wegen der vielen Detektei-Rechnungen... Im Licht der Wissenschaft allerdings letzlich nichts anderes als ein biologischer Deal, eine Kosten-Nutzen-Rechnung um die Nachkommenschaft, wie das Genom-Forschungszentrum der Foambeater University Of Hycksopolis/Texas jüngst nachweisen konnte. History: Beeindruckt waren Frauen einerseits immer schon, wenn Männer in der paläontologischen Savanne mit dem Aufkeimen ihres Zerebral-Moduls "romantische Liebe" mit ihnen einen ersten romantischen Salon pour deux aufschlugen. Das hat sich die Evolution schon was kosten lassen - und kam schließlich auch an. Erfolgsmodell - Mann bist du gut! - Primat Bürger was here (Thirty-something-Schimpansen erinnern sich). Schlimmeres, als dass beim Blasen mal ein Humpen evolutionär obergäriger Farn-Met auf dem Kopf der Früh-Frau abgestellt wurde, konnte kaum passieren. Zugegebenermaßen für die eine oder andere Frau im Salon gefühlsmäßig ein leicht grotesker Slalom, eben auch nicht die feine Stone-Henge-Altenglische, dazu noch - außer vielleicht bei Samenraub - reproduktiv kontraproduktiv. Immerhin wird bei vergleichbaren Männer-Zickzack-Kursen heutzutage von den emanzipierten Schwestern kräftig geschossen & weitergeschossen, in englischen wie in Vor-Gärten. Und das ist ja auch (emanzipatorisch) gut so! Freilich gerade dies noch nicht genetisch erhärtet. Was ist dann gut? Ach - einfach alles: Schießen, Blasen, Genetik, Serengeti, Yeti,... Die Frauen hatten damals immerhin den Vorteil, dass durch so eine romantische Baumkronen-Zweier-Beziehung irgendwie die Nachwuchssicherung gewährleistet war. Nebenbei bemerkt: Homosexualität kommt genetisch nicht vor, weil keine Nachwuchssicherung möglich ist. Ist ja auch (bio) logisch - unter nicht-existierenden Schwulen gibt es keine Eifersucht. Von wem und ob überhaupt Berlin etwa derzeit regiert wird, konnte von der Genetik bis dato leider nicht entschlüsselt werden.
Zurück zum Normalprimaten, dem Mann. Tja, dergestalt ist nun mal seine biologische res extensa und sein schlicht lautender genetischer Auftrag, seine Erbsubstanz eben an möglichst viele Frauen weiterzugeben - Fremd-Gen, das Phänomen der Untreue mittlerweile von den Evolutions-theorethikern bewiesen und diese These gilt zweifelsfrei sowohl für Geschäfts- wie Primat-Männer. Die Foambeater University Of Hycksopolis/Texas konnte nun aber zum ersten Mal zeigen, welch wichtige Rolle hierbei der Eifersucht zukam.Für die Evolution ist ja nur das sinnvoll, was funktioniert. Stringenter Beweis: da hüpft nun Mann, dieser genetische Filou von einer Ische zur nächsten; aber während der Lustpirat im Begriffe ist - und tschüs - sich wieder bei einer aus dem Staub zu machen, schon pheromonbedröhnt von der Nächstbesten und bereits mit ausgefahrenem Einfüllstutzen im Sprung auf dies neue Gefäß - Behuf: Genweitergabe - da befällt unseren Genetic One urplötzlich wahnsinnige Eifersucht eingedenk all seiner verflossenen Angebeten. Sein grobstofflicher Verdacht trifft heiß den Solar Plexus: "bei meinen Ex'n in ihren Baumwipfeln, vielleicht - doch keine Ruh' ( ! - ? * !!)" Ugh - harte Landung. Biologisch durchaus sinnvoll, dennoch - ein bohrendes Gefühl bleibt. Prof. Rupert Hoopous verwies abschließend auf folgenden Fakt: Wenn man in verschiedenen Druckerzeignissen wie die neue Hauspostille oder dem stern nach-forscht, fiele auf: In Statements sprechen Männer (Buben) blau, Frauen (Mädchen) rot. Diese Farbgebung für die Geschlechter sei mithin ebenfalls genetische Gravur, und das sei in der Savanne kaum anders gewesen wie seinerzeit z. B. in der Grundschule in Gütersloh. Lesen Sie demnächst: - Warum mit dem Paradigmenwechsel in Hauspostillen und zunehmender Impotenz vielen Männern immer größere Hoden am Stammhirn wachsen. - Neuer Durchbruch: Prof. Grzimek geklont
|
|
|
Unsere Kanzlergattin (nicht zu verwechseln mit Zahnarztfrau) Doris Schröder-Köpf spricht sich dafür aus, "unsere Kinder wieder mehr zu erziehen" und ihnen Werte wie "Pflichtbewußtsein, Fleiß, Aufrichtigkeit, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Anstand, richtiges Benehmen" zu vermitteln. Wunderbares Miscellaneous, bei dem auffällt: "Durchblick" ist nicht dabei - "Pflichtbewußtsein, Fleiß, Anstand".... hat unser Kanzler nicht einen früheren Kanzler (Helmut Schmidt) nicht damit attackiert, daß man mit derlei deutschen Sekundärtugenden auch ein Konzentrationslager führen könne? Weia - da scheint Ehezwist vorprogrammiert. Zahnärzte sagen in so 'nem Fall gerne ihren Gattinnen: du! Sach' ma'! du hast wohl den Arsch offen!
1.Preis für die beste Metapher der Woche (Sparte Mode) - gefunden im Stern 19/2001: "VOM LUDER GEZOGEN" Hurzlichen Glückwunsch!
1.Preis für die beste Metapher der Woche (Sparte TV) - gefunden in Stern TV 19/2001: (Filmtipp: Jagd auf "Roter Oktober) "FILM MIT DEM BLUB" Herzlichen Blubwunsch!
1.Preis für den gelungensten Aktionstipp der Woche (Sparte Gastro) Stern 19/2001 bläst zum HALALI AUF RENTIER, ELCH & PFERD Pf-erdigen Tod-Wunsch!
- SCHLUSS MIT DER SCHAM ! VERBRAUCHER (SELBST) SCHUTZ Supi - jetzt kommt was in Gang! Konsumenten bestehen auf Qualität bei Sex Toys
Die skandalösen Mißstände bei der Erotik-Industrie und den teils desaströsen Zustand vieler auf dem Markt befindlicher Artikel, die bis in den Bereich der Gesundheitsschädigung gehen können, sind VerbraucherInnen nicht länger bereit hinzunehmen. Überall wird heftig Alarm geschlagen: ob bei der Silikon-Busenpovagina die Quieksoftware und/oder das Analteil defekt ist, ob der formaldehydausgasende Dildo nach Überprüfung nicht seine versprochenen 35 cm hält - in den Abteilungen & Shops des gesamten Sektors wird allerorten lautstark auf Qualität gepocht. Weiter so! Service-Centren der Anbieter und Hersteller sind inzwischen derart coulant, dass die Ware in den meisten Fällen anstandslos umgetauscht wird. Beschwerden von Kunden mit EC-Karte & Gen-Abdruck werden dabei bevorzugt behandelt. Demnächst: - großes Medizin special: Herzklappen
Liebe Leserinnen, liebe Leser, sehr geehrte Damen und Herren, DIE GLOSSE ist stolz, Ihnen den ersten Preisträger des Platin "Quirls" präsentieren zu können.(Zur Modalität der Anlässe entnehmen Sie bitte mehr unserem Editorial) ...diese unglaubliche Spannung...dieses Vibrieren bis in die zartesten Haar- und Zehenspitzen... einen Augenblick Geduld noch und.... the winner izzz ---Das Privatfernsehen mit seinem Sommerprogramm !!!! Insbesondere die Sender Pro7 SAT1 und RTL(Wieder einmal müssen die öffentlich rechtlichen Anstalten leider leer nach Hause gehen) Aber bevor wir zur Laudatio & Feierlichen Verleihung schreiten, zunächst background & facts, zusammengetragen von unserem Medienexperten und Supermorph WOODY HOLLINDamit wache ich auf. Es ist feucht. Das erste Mal erschrak ich, dachte, ich litte nun an nächtlicher Inkontinenz. Aber das stimmt nicht. Ich habe ein Wasserbett. Es hat ein winziges Leck. Es tropft. Aber das passiert nur einmal im Vierteljahr. Nicht wie bei Mulder in Akte X an besagtem Tag, der sich ständig wiederholt. Ich mache normalerweise e-banking, aber einmal im Quartal pflege ich wirklich zur Bank zu gehen. Das wäre heute. Ich werde es bleiben lassen. Denn ich weiss jetzt schon, was mich dort erwartet. In the line of fire stehen sich wieder John Malkovich und Clint Eastwood gegenüber. Alle drei Monate ist das so. Heute habe ich keine Lust dazu. Auffällig ist: es ist nicht alles immer genau gleich. Da sind peripher geringfügige Änderungen im Ablauf. Die Jahreszeiten wechseln zum Beispiel. Oder die karrierenen Zwerge sind jetzt wieder verschwunden (die dotwins - d. red.). Dafür lärmen diese elenden Spatzen - uip uip uip...furchtbar. Biester! Auch neu - Hollywood Reporter Steven Gätchen macht jetzt time is money. Aber alles andere scheint einem eisernen Gesetz zu folgen. Nach meinen Berechnungen müsste in der nächsten Woche Die Nackte Kanone, Der Rosenkrieg, Freddy Krüger laufen. Und dann ist da noch diese junge Frau. Sie steht auf der anderen Seite und wiederholt stetig nur eine Geste, sie will mir allem Anschein nach etwas bedeuten. Aber was nur? Wir haben doch keine Zeit? Kann aber nicht sein. Es wirkt eher wie etwas ausschalten. Habe ich das Licht brennen lassen? Läuft die Dusche noch, ist etwa der Herd noch an? Doch jetzt führt sie die Hände an den Mund und sie ruft etwas, ich höre deutlich ihre Stimme, aber ich kann leider den Sinn ihrer Worte nicht verstehen. Damit wache ich auf. Es ist feucht...Vielen Dank, sehr geehrter Herr Hollin, aber DIE GLOSSE weiss, was diese junge Frau ruft:"kein TV einschalten - nur Wiederholungen!"Laudatio & Feierliche VerleihungFür das generös großzügige erfrischende... Auftischen der immer gleichen Filme im Vierteljahres-Rhythmus erkennen wir den grandiosen Langweiler-Kanälen Pro7 SAT1 und RTL unsere höchste Auszeichnung im Medienbereich zu.Positiv hervorzuheben im einzelnen, dass Leo Kirch immer mehr so wirkt, als könne oder wolle er sein eigenes Programm nicht mehr sehen. Lobend zu erwähnen auch, dass RTL wahrscheinlich kein Geld mehr hat, neue Filme einzukaufen; wie auch immer. Derart computergestützt firmenphilosophischem Wieder-Ausspuck des Immergleichen mit Beinahe-Perfektion (bei Pannen stets nur ein pampiges bleiben-Sie-dran), solch edel angestaubter Programm-Patina gebührt in jedem Falle unsere "Quirl"-Platine.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, das einzig eigentlich Erfrischende daran ist: uns obliegt hier weder, lediglich eine logisch verwirbelte Sentenz zu prämieren noch ein paradox verwendeltes Schwurbel-Apercu, sondern viel Entscheidenderes, nämlich die Ehrung in einer grundsoliden Kategorie von erhabener Schlichtheit - die großen Wahrheiten sind bekanntlich stets einfach. Deshalb offen & ehrlich, wir sind ja schließlich privat, DIE GLOSSE findet:Das Sommerprogramm des Privatfernsehens ist einfach Scheiße.(für sensible LeserInnen extra nicht fett geschrieben) Bitte sehr - für Sie, sehr geehrtes Pro7sehr geehrtes SAT1 undsehr geehrtes RTL
der (Platin) "Quirl"für Ihre einzigartigen Verdienste um die Wiederholung
Wir haben allerdings nur einen übrig, Sie müssen ihn sich schon irgendwie teilen, uns aber scheißegal wie. Zersägen funktioniert jedenfalls nicht. Der "Quirl" ist eine hohe Auszeichnung, haben Sie also viel Freude an ihrem Preis. Damit wären Sie denn auch schon entlassen, genießen Sie fortan mit Gertrude Stein den Wechsel der Jahreszeiten, aber vergessen Sie bitte eines nicht: ein "Quirl" ist ein "Quirl" ist ein "Quirl"...
Die GLOSSE internStreit um Arbeitsrecht. Der entlassene Redakteur, dessen Namen zu nennen wir zu taktvoll sind, ist vor Gericht gezogen. Seine Erfolgsaussichten in einem juristischen Verfahren werden als durchweg positiv eingeschätzt. Zudem wächst der Unmut unter den MitarbeiterInnen über die solipsistische Vorgehensweise. Wackelt jetzt der Sessel von Chefredakteur J. Ernst Petenck?
Frauen wollen laut Spiegel zurück in die überschaubare Welt der 50er Jahre. Ohne Not, einfach so. Wow! Naja, die waren aber auch ganz schön sexy, die Fifties ! Oder?
Der Medienriese Sony hat über Jahre einen frei erfundenen Filmkritiker ("David Manning") die hauseigenen Produktionen schönschreiben lassen. Der Schwindel flog nun auf, Klage droht. Das Management, das für den Betrug verantwortlich ist, betont nun die Lauterkeit zukünftiger Absichten: Soll nie wieder vorkommen, die "Korrektheit von Zitaten in künftigen Werbekampagnen" werde sichergestellt (Quelle: netzeitung) Obzwar kein subjektiver Standpunkt, können Sie diesen Beitrag dennoch bewerten o Ich sag's ja, ehrlich währt am längsteno Wie machen die das alles bloß - so fair?o q.e.d. Geld stinkt nicht
"Freiheitlich, weltoffen..."? Unter Rot/Grün hat die Telekommunukations-Überwachung der BürgerInnen zugenommen, Tendenz steigend - (Quelle: heise online )
Das Plädoyer von Doro Wagenbach Ein mutiges Beispiel - Janeway
Für uns Frauen gibt es ja in der Fernseh-Landschaft nich' so sonderlich viele positive Identfikationsangebote. Da herrschen, von den Machtstrukturen betrachtet, immer noch patriarchale Überhänge. Und wir Frauen haben dabei das Nachsehen. Aber Lamentieren nützt wenig, denn es gibt ja auch Ausnahmen zu verzeichnen. Janeway zum Beispiel. In der Tat, Captain Janeway von der "Voyager" ist geradezu ein Paradebeispiel für weiblichen Mut und Besonnenheit. Woche für Woche leistet diese Frau wertvollen, eigentlich unbezahlbaren Dienst für uns und die Sternenföderation, ohne daß sie dabei unmittelbar viel von der Gesellschaft - und die sind ja bekanntlich wir - zurückbekäme. Das ist schon mit Strapazen verbunden. Allein diese ständigen Beschleunigungen auf WARP auszuhalten stell ich mir nich' so einfach vor. Aber es nützt nichts, wir leben nun einmal in einer beschleunigten Gesellschaft und wir können auch nicht mehr zurück. Entscheidend ist aber, daß wir das mit unseren Gefühlen unter einen Hut bringen. Und da ist Janeway meines Erachtens vorbildlich. Ich finde, sie geht mit seven of nine sehr gut um. Denn das ist ja nun wahrlich kein einfaches Schicksal, sich als Borg(in) nun in einer Welt der Föderation zurechtzufinden. Das muß ja zu Identitätskonflikten führen. Aber Janeway ist immer da und versteht es mit Wärme, aber - nötigenfalls - auch distanziert, aber immer äußerst souverän zu führen. Tut mit leid, ich finde Janeways Führungsstil schon um einiges ausgefeilter (!) als den von Picard. Auf jeden Fall kriegt sie alles viel besser auf die Reihe als der olle Kirk. Und einfach ist das gewiss nicht, denn das ist ja manchmal schon ein ziemlich chaotischer Haufen, von Disziplin sehr oft keine Spur. Wenn ich da bloß an den Neelix denke (!) Aber Janeway kann Teamfähigkeit meisterlich verkörpern und auch an andere weitergeben, und von ihr - tut mir schon sehr leid - könnte sich auch Schröder-Köpf noch ein paar Scheiben abschneiden. Tja, Janeway hat eben weder einen chancellor noch einen counsellor nötig. Dabei ist der Captain aber auch ganz Frau. Aber die Beziehung mit Chakotay scheint mir auch nicht zu den einfachsten zu gehören. Das spür' ich. Aber dann doch diese Anziehung, dieser Kick! Doch doch - da brutzelt's ganz schön vor Erotik.
Hier stimmt doch etwas nicht! Uns wurde anonym folgender Ticker zugespielt: - Das amerikanische Verteidigungsministerium führt Klage und möchte endlich auch an der zivilen Errungenschaft des Internets partizipieren dürfen. Das Militär fühlt sich zudem von der freien Nutzung privater PC-Spiele ausgegrenzt. Eine Entwicklung, die wohl mit dem Satz des griechisch-orthodoxen Philosophen Sliotr Peterdeik ihren Anfang nimmt, wonach der Friede der Vater aller Dinge sei. Sein Antipode Plutarch marterte sich derweil mit der Frage, warum in der menschlichen Geschichte wohl stets die Henker von den Boten hingerichtet würden.
- Die italienischen Polizeikräfte gelten derzeit als die wohl sanftesten der Welt; äußerst selten und nur in homöopathischen Dosen gelangt hierbei manchmal leichteste Gummiknüppelung zur Anwendung. Gefahr brutaler Attacken geht im Moment wohl nur vom Wald aus (z.B. unvermitteltes Ausschlagen mancher Bäume und radikaler Wurzeln). Auch das Gewaltpotential verschiedener Kräuterteesorten sollte diesbezüglich sehr kritisch unter die Lupe genommen werden.
- Weiterhin verhalten sich Frauen und die ihnen ausgelieferten Ärzte der Repro-Medizin zum ungeborenen Leben ebenso sensibel und verantwortungsbewusst wie das Militär dem geborenen gegenüber.
- Mit Verantwortungsbewusstsein und dem sprichwörtlichem Fleiß der Berliner Republik glänzt derzeit der kulturstaatliche Sympathieminister Nieda-R. Er will seit 2 Monaten in Brasilien den Regenwald retten.
- Hinweis: Unser anonymer Informant - ein gewisser Wolfgang Clemens aus NRW - befürchtet, dass sich unter genannter Textoberfläche unter Umständen chiffrierte Angaben zu einem illegalen Deal mit menschlichen Stammzellen verbergen könnten. Zudem bestünde der Verdacht auf Klon-Versuche an Kräuterteesorten.
Bevor wir also daran gehen, diese Informationen für immer wegzusperren, möchten wir sie deshalb zur eingehenden Analyse an Reinhard Mohr vom Spiegel weiterleiten.
|
|
|
Copyright © 0/2001 rychri Alle Rechte vorbehalten.Stand: 19. März 2002 14:00:27 +0100 |